Alptraumszenario: Motorschaden!

Hier könnt Ihr Probleme/Fragen zum Opel Frontera posten.

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Frontiwolf
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Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Dienstag 23. Dezember 2014, 12:16

Hallo Frontera-Gemeinde!

Die letzten Tage meines Fronti könnten gezählt sein, befürchte einen größeren Motorenschaden. :cry: Ohne Vorwarnung fing der Motor plötzlich an rasselnde Geräusche zu machen. Neben bei auch noch im gleichen Moment als ich den Wagen mitten in der Pampa abgestellt hatte.
Als ich am nächsten Tag los fahren wollte sprang der Motor zwar direkt an, aber hörte sich zweifelsfrei „ungesund“ an. Habe den Motor sofort wieder abgestellt und danach versucht den Fehler zu lokalisieren. Der Zahnriemen war offensichtlich noch OK, aber die eine Umlenkrolle außen auf der Abdeckung die zum Kühlkreislauf gehört, ist wohl im Lager beschädigt und nach dem Motorstart heiß gelaufen Ich konnte Kunststoffreste außen am Rand der Achse entfernen.
Frage: Könnte dass nun Folge oder die Ursache der Geräusche sein? Das Schnarren hörte sich eher wie der Ventiltrieb an. Was ich noch erwähnen möchte, kurz bevor ich den Fronti abstellte fuhr ich noch durch eine größere Wasserpfütze (es spritzte heftig) auf einem Feldweg, Was normalerweise ja kein Problem darstellen sollte, allerdings fehlt bei dem Motor schon länger ein Teil der Zahnriemenabdeckung am unteren Ende.

Es ist klar dass es hier besonders schwierig ist eine Ferndiagnose zu stellen, wäre trotzdem erfreut wenn mir jemand ein wenig Hoffnung machen könnte, meinen Fronti vor dem Schlachter noch mal retten zu können. Bedeutet ein Motorschaden mittlerweile generell der Exitus oder kommt dass auf das konkrete Schadensbild an?

Gruß Frontiwolf!
P.S.: Hatte erst die letzten Monate einiges an Geld und Arbeit investiert um den Fronti für den TÜV vorzubereiten.

P.P.S.: Kann mir beim besten Willen kein Leben „ohne“ den Fronti vorstellen. :cry:
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

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Andy1981
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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Andy1981 » Dienstag 23. Dezember 2014, 12:24

Moin,

bring den wagen erst mal nach hause sofern noch nicht geschehen.

Dann machste ihn mal sauber,kann natürlich sein,das der zahnriemen übergesprungen ist,wegen der der schlammpackung ,oder eben aufgrund der schlechten spannrolle

Erst mal alles sauber machen,dann mal per hand durch drehen,den motor,merkste das was schwer geht,haste ein problem,wenn nicht,würde ich die teile tauschen die defekt sind und dann mal vorsichtig schauen ob er startet,natürlich vorher den zahnriemen auf richtiger stellung bringen.

Sowas vor weihnachten ist natürlich doppel tragisch.

Ich drück dir die daumen das es nichts wildes ist.

Falls doch,würd ich hier mal fragen wegen einen austausch motor oder einem schlachter.

JJ77 ist da sicherlich einer der besten ansprech partner,vieleicht hat er dann noch was liegen.


gruß andy

Frontiwolf
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Beitrag von Frontiwolf » Dienstag 23. Dezember 2014, 12:42

Hallo Andy, danke erst mal für Deine schnelle Antwort.
Der Witz (?) ist ja, dass der Motor erst Sekunden (2-3) vor dem Abstellen, nicht mehr "normal" lief und davor sich nichts angekündigt hatte. Der Motor springt auch weitehin an, allerdings werde ich dass jetzt nicht mehr versuchen, um nicht noch mehr Schäden zu provozieren. Das Auto steht jetzt bei meinem Schwager in der Garage und ich werde schnellst möglich mal genauer nachschaun was defekt sein könnte und die Ursache. Die Pfützendurchfahrt war einige Minuten bevor ich den Wagen abstellt, aber ein Zusammenhang könnte dennoch bestehen. Meine Fragen gehen auch dahin, inwieweit es noch Reparaturmöglichkeiten geben könnte, ohne gleich an einen Austauschmotor denken zu müssen, die vermutlich auch rar gesäht und nicht gerdade billig zu erwerben und montieren zu sein dürften.
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontmann » Dienstag 23. Dezember 2014, 12:43

Fahren ohne Zahnriemenschutz ist wie auf dem Seil ohne Sicherung zu laufen. Irgendwann ist es dann mal soweit.

Wenn es der Zufall will, läuft der Motor nach Austausch der defekten Teile wieder. Es könnte aber auch sein, das bereits ein Ventilschaden vorliegt.

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Beitrag von Frontiwolf » Dienstag 23. Dezember 2014, 12:52

Hallo Frontmann! Ja da könntest Du leider recht haben. Das mit der Abdeckung, hatte ich auch erst seit einiger Zeit bemerkt und war wohl beim letzten Motortausch oder später beim Zahnriemenwechsel durch die Werkstatt beschädigt worden. Als Ersatz wohl auch nicht so leicht zu bekommen. Wenn die Ventile etwas abbekommen haben sollten, muss das auch zwangsläufig dazu führen, den Motor abschreiben zu müssen? Der Motor wurde nur noch einmal ganz kurz gestartet, was natürlich zu weiteren Schäden hat führen können, er starb aber auch nicht von alleine ab. Zudem, wie ist dass mit der definitiv defekten Umlenkrolle im Kühlkreislauf zu erklären?
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

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Beitrag von karman911 » Dienstag 23. Dezember 2014, 14:05

jj77 wird beim a nicht helfen können....... :-? der 2,2er ist eh schwer zu bekommen, da alle suchen.......und wenn, weißt du auch selten was du da für einen schrott kaufst...... :meinung: wenn dann selber instandsetzen

wasser kann er nicht angesaugt haben????
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Beitrag von corsamanni » Dienstag 23. Dezember 2014, 14:07

Dann Kopf runter und gucken! Wenn die Ventile einen abbekommen haben sind zu 100% die Ventilführungen gerissen. Entweder gebrauchten Kopf nehmen oder instantsetzen lassen.
Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang und fremde Weiber,
wird niemals Jäger bleibt immer Treiber:-)

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von jj.77 » Dienstag 23. Dezember 2014, 15:32

Was ich vom 2.2i da habe, aber nicht weiß, ob's in den A passt:

- 1 ausgebauter kompletter Motor (1407), der sich nach Überhitzung ziemlich schüttelt.

- 1 noch eingebauter Motor (1411), der angeblich in Ordnung sein sollte und auch auf eigenen Rädern aus der Eifel zu mir gekommen ist. Im kalten Zustand nagelt er aber und läuft mir zu rauh.

- 1 Zylinderkopf (1412), der im Kofferraum eines Sport lag. Der Sport stand lange ohne Haube draußen, so dass die Zylinderwände schon Rost angesetzt haben. Im Ventildeckel war Cremefarbiger Schleim.

(Die Kennungen haben nichts mit Opel zu tun. Sind nur meine Teilezuordnungen nach Jahr und Monat des Ankaufs).


Nichts von dem da oben bis auf die Anbauteile will ich noch verkaufen. Wer meint, etwas davon gebrauchen zu können, kann sich die Sachen gerne kostenlos in Solingen abholen. Versand kriege ich logistisch nicht hin.
Mit Gruß aus Haan
Joachim


Gebrauchtteile für Frontera B (keine für den A): http://stores.ebay.de/frontera-b-teile-haan
-- Bitte keine SMS schicken, das Handy ist oft tagelang aus. --
Detailfotos Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=155601#155601
Unterschiede Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=195460#195460

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontmann » Dienstag 23. Dezember 2014, 16:43

Von einem kompletten Motorschaden gehe ich jetzt mal nicht auf. Ich würde daher wie folgt vorgehen:

1. Zahnriemen, Wasserpumpe und Umlenkrollen austauschen, Kompressionstest durchführen und wenn der ok ist, prüfen, ob der Motor störungsfrei läuft.

2. Zylinderkopf abnehmen und nachsehen was defekt ist.

Oder gleich den Kopf runter nehmen und nachsehen. ich würde aber Variante 1 bevorzugen.

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Dienstag 23. Dezember 2014, 17:41

Hallo Leute, danke für die rege Anteilnahme und Tipps! :freak:

Was mich stuzig macht, ist dass mit der Umlenkrolle des Kühlkreislauf. Die scheint festgelaufen, sollte sich aber kaum auf den Ventilantrieb auswirken, oder?
Werde dann wohl so vorgehen wie Frontmann das machen würde. Wollte eigentlich Heute noch mal nachschauen und auch ein paar Fotos machen, werde das aber bald nachholen. So ein Mist kurz vor den Feiertagen, hätte kaum einen schlechteren Zeitpunkt erwischen können.
Bin wirklich auf eine Diagnose gespannt und hoffe auf ein kleines Wunder. Der Fronti hat mir schon so viele gute Dienste geleistet und ich könnte mir im Moment keinen Ersatz für ihn vorstellen, abgesehen davon ungern eine größere Investition tätigen zu wollen.
Der Motor selbst hat ja jetzt auch gerade mal knapp 100 000 Km gelaufen und wurde regelmäßig gewartet. Vielleicht war doch die Pfütze die Ursache, aber das sollte man dann auch sehen können. Würde am liebsten sofort loslegen, muss aber wohl mindestens noch bis nach Weihnachten warten. Ich werde euch auf den Laufenden halten.

Wünsche euch allen schöne Feiertage!
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

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Re: AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von 4matic Günni » Dienstag 23. Dezember 2014, 17:58

Bevor du anfängst mit der demontage, prüfe doch erst einmal ob die Steuerzeiten noch stimmen!
Stimmen die Steuerzeiten, sollten auch die Ventile noch i.O. sein!
Sollte das i.O. sein, dann wie frontman geschrieben hat den Zahnriemen etc. erneuern u. hoffen das es wirklich nur die Spannrolle gewesen ist!
Stimmen die Steuerzeiten nicht mehr, würde ich den Ventildeckel abbauen, Zündkerzen raus, den "zu prüfenden Zylinder in den "Zündungs OT" drehen u. dann Druckluft durch die Zündkerzenbohrung auf den Zylinder geben (gefühlvoll...), dann merkst/ hörst du ja ob es an den Ventilen "durchbläst".
Wenn dieses der fall sein sollte, hilft nur noch ein abnehmen des Zylinderkopfes um den umfang des schadens erkennen zu können!
Vielleicht hast du Glück u. es sind nur einige Ventile krumm!

MfG Günter

-Jochen-
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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von -Jochen- » Dienstag 23. Dezember 2014, 18:25

Genau, erstmal Steuerzeiten prüfen bevor du alles runter reißt.
Stimmen die nicht, kannst du immer noch den Kopfer runter reißen.

Manchmal hat man auch mal Glück und es ist nicht immer der worst case. :wink:

Und auf keinen Fall mehr anmachen. So hat mal jemand noch die Nockenwelle meines LT28 geschrottet (2x gebrochen).
Steuerzeiten haben nicht mehr gestimmt (NW Rad löste sich...) und der Herr meinte, er müsste den LT noch kurz auf seinen Hof fahren. :wand: Folge: Alles Schrott.

Frontiwolf
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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Dienstag 23. Dezember 2014, 19:12

Danke für die neuen Tipps! Werde nach einer genaueren Sichtprüfung dann wohl so vorgehen. Die Hoffnung stirbt zu letzt. Schau mer mal. :freak:
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

Frontiwolf
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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Dienstag 20. Januar 2015, 19:00

Hallo Frontera-Liebhaber!
Bin leider bisher noch nicht dazu gekommen, die Teile ab und/oder auszubauen, die wahrscheinlich beschädigt sind.
Noch eine Frage zur Umlenkrolle (Antrieb der Klimaanlage?), außen auf der vorderen Abdeckung des Steuerantriebs.
Wenn man von oben zwischen Motorblock und Lüfterrad schaut, sieht man den Riemen, der wohl den Kompressor der Klimaanlage antreibt. In der Mitte darunter befindet sich diese Rolle die offensichtlich fest gegangen ist.
Sitzt diese Rolle direkt außen auf der Kurbelwelle/Antrieb oder was ist da sonst hinter der Abdeckung? Ab wann ist der Motor praktisch nicht mehr reparabel (Totalschaden), wenn man doch eigentlich alle beweglichen Teile (Ventile, Lager, Wellen etc.) ersetzen könnte? Wäre sehr dankbar, wenn mir jemand bei den Fragen helfen könnte.

Nachtrag: Die Kurbelwelle befindert sich ja wohl ganz unten im Motorblock, ist also auszuschließen. Habe zwar mittlerweile eine Reparaturanleitung, allerdings wird da der 2.2 DOHC kaum extra beschrieben und die Klimtechnik überhaupt nicht. Habe zwar mal vor langer Zeit den Antriebsriemen gewechselt, kann mich aber beim besten Willen nicht daran erinnern, wie der Aufbau des Antriebs der Klimaanlage konstruiert ist.

Gruß Wolfgang
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

Frontmann

AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontmann » Dienstag 20. Januar 2015, 20:43

Nimm dir jemand dazu, der weiß, was wohin gehört und das alles versteht, denn so ein Ventiltrieb ist nicht ohne Kenntnisse instand zu setzen.

Auf der Kurbelwelle sitzt außen die Kurbelwellen Riemen Scheibe, über die die Nebebaggregate, wie Generstor, Hydraulikpumpe und der Klimakompressor, falls vetbat, angetrieben werden. Die Spannung übernimt eine automatische Spannrolle.

Der Zahnriementrieb befindet sich hinter der Zahnriemenabdeckung hinter dem Aggregateantrieb.

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Marco.Schmühl
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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Marco.Schmühl » Dienstag 20. Januar 2015, 22:34

Hi Frontiwolf,

hab leider auch keine Doku von deinem Motor in elektronischer Form, aber anbei schonmal eine Skizze vom Riementrieb:


http://ecat24.com/opel/catalog/part/1/1 ... 844/29433/


Du solltest auf jeden Fall bevor du anfängst den Motor zu zerlegen schauen, ob die Stirnräder und Kurbelwelle auf OT stehen. Ist aber glaube ich von auszugehen, da der x22xe kein Freiläufer ist, ansonsten wäre er wohl auch nicht mehr angesprungen.

Wenn Du den neuen Zahnriemen drauf hast, vor dem ersten Start von Hand mindestend einmal durchdrehen.

Viel Glück,
Marco

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Re: AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Dienstag 20. Januar 2015, 22:57

Danke Frontmann für die schnelle Antwort.
Also wohl doch die Riemenscheibe auf der Kurbelwellenachse.
Ich werde alles was außerhalb des Motorengehäuses sich befindet, mal abschrauben, um näheres über den vorliegenden Schaden zu erfahren. Also was die Klimaanlage betrifft.
Dann mal testen ob sich der Motor frei drehen lässt. Werde aber wohl nicht drum rum kommen, dann mehr abschrauben (zu lassen?), wie bspw. bei einem Austausch des Zahnriemens und der Umlenkrollen.
Mal schaun ob ich jemand finde, der mir dabei helfen kann. Falls es sich eindeutig um einen mechanischen Schaden im Innenleben des Motors handeln sollte, komme ich wohl eh nicht drum rum, das in einer Werkstatt machen zu lassen.
Gruß Wolfgang

Angefügt nach 6 Minuten:

Hallo Marco.Erstmal Danke für Deine Tipps!

Im Moment schaut es von außen (Hinter der Abdeckung) so aus, als wäre der Zahnriemen "nicht" gerissen, aber vieleicht hat dieser auf der Verzahnung einen Sprung gemacht und dadurch stimmt die Synchronisierung nicht mehr. Ohne Ausbau, der entsprechenden Komponenten, werde ich erst mal noch im Dunkeln rumtapsen. Schau mer mal. Bin leider im Moment ziemlich im Stress und das Wetter zieht mich im Moment, auch nicht gerade in die Garage, zum Schrauben.

Angefügt nach 12 Minuten:
Marco.Schmühl hat geschrieben:Hi Frontiwolf,

hab leider auch keine Doku von deinem Motor in elektronischer Form, aber anbei schonmal eine Skizze vom Riementrieb:


http://ecat24.com/opel/catalog/part/1/1 ... 844/29433/


Du solltest auf jeden Fall bevor du anfängst den Motor zu zerlegen schauen, ob die Stirnräder und Kurbelwelle auf OT stehen. Ist aber glaube ich von auszugehen, da der x22xe kein Freiläufer ist, ansonsten wäre er wohl auch nicht mehr angesprungen.

Wenn Du den neuen Zahnriemen drauf hast, vor dem ersten Start von Hand mindestend einmal durchdrehen.

Viel Glück,
Marco
Marco, danke für die Explosionszeichnung!
Frage: könnte die Scheibe/Rolle die mit "6" beziffert wurde, zum Antrieb des Klimakompressors gehören? Für mich sieht das so aus, als wäre dass die Rolle die sich "festgefressen"" hat. Wird über diese der Keilriemen angetrieben?
Gruß Wolfgang
Leider sind meine Französischkenntnisse überschaubar. :D
P.S.: Habe noch mal geschaut, die gehört wohl doch zum Zahnriemenantrieb. Die Rolle/Scheibe (die ich meine) sitzt außerhalb der Antriebsabdeckung und kann man unterhalb des Riemens für die Klimaanlage sehen.
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von reinse » Mittwoch 21. Januar 2015, 00:31

Hi.

Also für mich klingt das nach der spannRolle für den flachriemen.
Das ist der Riemen der außerhalb der abdeckung läuft. Wie Frontman schon schrieb.

Also den Riemen runter, kurz die Steuerzeiten kontrolliert.

Habe den Ausfall der Rolle schon bei zweien gehabt.
Einer hat den Motorraum mit Hochdruck gereinigt und der zweit ist bei Hochwasser helfen gefahren.

Die Rollen mögen kein Wasser.


Mfg christoph

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Schraubär » Mittwoch 21. Januar 2015, 07:16

Immer Foto's machen, dann sieht man wo was hin kommt.
Diese Bilder sind beim Zusammenbau Gold wert.
Gruß vom Schraubär

:wah: Suchen einen Kotflügel Links in Schwarzmetallic für den A lang. :wah:

Alle Angaben ohne Gewähr.
Alles selber machen, wenns geht.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung.
Man lernt nie aus.
Ich muss nicht alles wissen, aber jemanden kennen der das Wissen hat.

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Marco.Schmühl » Mittwoch 21. Januar 2015, 07:44

Hoppla, oben rechts kann man auf "Deutsch" umschalten.

Position "6" ist die Umlenkrolle des Zahnriemens. Alles auf den Zeichnung befindet sich unter der Zahnriemenabdeckung.

Hab leider keine Zeichnung für die Klimaanlage gefunden bzw. die Führung des Keilriemens.

Hast Du denn einen oder zwei Keilriemen?

LG Marco

Frontmann

AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontmann » Mittwoch 21. Januar 2015, 08:27

Hier werden Aggregateriementrieb und Steuerriementrieb vom TE wirr durcheinandergeworfen. Es ist daher offensichtlich, dass diese Diskussion zu keinem brauchbaren Ergebnis führt, sofern sich der Fragende über grundlegende Dinge nicht bewusst ist. Ich befürchte auch, dass der Schaden nach erfolgten Maßnahmen größer sein wird, als vorher. Die Vergabe der Reparatur an eine geeignete Hand dürfte die weitaus billigste Methode werden, um das Problem zu beseitigen. Sorry für die klaren Worte.

Hier mal ein Video, welches sich mit dem Zahnriemen- und Wasserpumpenwechsel beschäftigt. Das Fahrzeug ist zwar kein Frontera, doch die Arbeiten am Zahnriementrieb und der Wasserpumpe sind die gleichen. https://www.youtube.com/watch?v=O3MiyxEg3TQ

https://www.youtube.com/watch?v=7FDObdCBtac

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 21. Januar 2015, 09:04

Der 2,2er im A hat nur einen Riemen für die Nebenaggregate und einen Zahnriemen.
Ich würde beide tauschen, inkl. Rollen, Spanner und Wasserpumpe. Das kostet nur ein paar Euros mehr, die Arbeit ist die selbe und irgendwann muss das eh gemacht werden...

Nimm vorn den Kühler raus samt Lüfter raus und die komische schwarze Plastikschachtel. Wasser muss eh raus, wenn Du die Wasserpumpe tauschst. Dann hast Du genug Platz zum arbeiten.

Beim Zahnriemenkit musst Du darauf achten, das Du ein Kit nimmst für Fahrzeuge mit Klimaanlage. Ein paar Nebenaggregate hängen bei Klimafahrzeugen an anderer Stelle und deshalb sind die Riemen unterschiedlich lang.

OT-Marken prüfst Du einfach beim Zusammenbauen, bzw. stellst sie einfach richtig. Achte peinlich genau auf die Drehmomente und das Du den Motor paarmal von Hand drehst. Die meisten Maschinen gehen auf den ersten 1000km nach dem Zahnriemenwechsel hops...

Ob Du den Kopf abnimmst, wenn der Zahnriemen eh runter ist, das musst Du selbst entscheiden. Das kostet Dich am Ende nur Arbeitszeit und eine weitere Dichtung. Wenn der Motor aber prinzipiell noch lief, dann gibts da vermutlich keinen Grund.

Ggf. kannst Du auch mal mit ner Endoskopkamera in die Zündkerzenlöcher schauen, ob Du Kratzer auf dem Kolben siehst. Kompressionstest ist zwar die bessere Methode, aber wenn Du die vorher machst, riskierst Du genau dann den entgültigen Schaden und wenn Du die nachher machst, dann hast Du halt schon alles wieder zusammengebaut und machst die Arbeit evtl. zweimal.

Klappernder Motor kann übrigens auch von den Lagerschalen kommen. Ich würde zumindest mal einen Blick unter die Ölwanne riskieren. Das kostet auch nur ne Kartusche Silikon und einen eh dann-und-wann mal nötigen Ölwechsel...

Frontmann

AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontmann » Mittwoch 21. Januar 2015, 09:21

hallo Rainer, die Zahnriemensätze unterscheiden sich nicht bei mit oder ohne Klima. Das betrifft nur den Aggregateriemensatz.

Zur Wasserpumpe ist auch zu erwähnen, dass sie auf eine Markierung am Motor auszurichten ist!

Die Spannungsherstellung des Riemens muss unbedingt beachtet werden! Ansonsten ein Motorschaden schnell wieder erreicht.

Bild

Frontiwolf
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Re: AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Mittwoch 21. Januar 2015, 14:21

Hallo Leute, danke noch mal für die Tipps und gutgemeinten Ratschläge. Wie bereits erwähnt hatte ich die Explosionszeichnung erst "falsch" interpretiert, dann aber schon gesehen das es sich um die "unter" der Abdeckung befindlichen Teile handelte.

Es geht hier erstmal um den "äußeren" Antrieb, aber vermutlich muss eh alles entfernt werden.

Hatte wie schon mal erwähnt "vor Jahren" (ohne Anleitung) den Zahnriemen gewechselt (learning by doing) :wink: und wusste natürlich das man da besonders darauf achten muss, keine Veränderung an den Zahnrädern zu verursachen (Thema: Synchronisierung). Bis ich den ellenlangen Zahnriemen ordentlich drin hatte und vor allem wie, war schon fast traumatisch. :crazy:
Da muss vorher schon einiges ausgebaut werden um überhaupt Platz zu bekommen, an die eigentlichen Teile dran zu kommen. Ich muss halt schaun, da mit Vorsicht dran zu gehen, um den Schaden (wie von Frontmann befürchtet) nicht noch zu vergrößern. Werde euch dann schon mitteilen, ob wieder mal ein Fronti entgültig das Zeitliche gesegnet hat oder doch noch aus dem Koma erwacht. :-? :)

Angefügt nach 9 Minuten:
Rainer.M hat geschrieben:Der 2,2er im A hat nur einen Riemen für die Nebenaggregate und einen Zahnriemen.
Ich würde beide tauschen, inkl. Rollen, Spanner und Wasserpumpe. Das kostet nur ein paar Euros mehr, die Arbeit ist die selbe und irgendwann muss das eh gemacht werden...

Nimm vorn den Kühler raus samt Lüfter raus und die komische schwarze Plastikschachtel. Wasser muss eh raus, wenn Du die Wasserpumpe tauschst. Dann hast Du genug Platz zum arbeiten.

Beim Zahnriemenkit musst Du darauf achten, das Du ein Kit nimmst für Fahrzeuge mit Klimaanlage. Ein paar Nebenaggregate hängen bei Klimafahrzeugen an anderer Stelle und deshalb sind die Riemen unterschiedlich lang.

OT-Marken prüfst Du einfach beim Zusammenbauen, bzw. stellst sie einfach richtig. Achte peinlich genau auf die Drehmomente und das Du den Motor paarmal von Hand drehst. Die meisten Maschinen gehen auf den ersten 1000km nach dem Zahnriemenwechsel hops...

Ob Du den Kopf abnimmst, wenn der Zahnriemen eh runter ist, das musst Du selbst entscheiden. Das kostet Dich am Ende nur Arbeitszeit und eine weitere Dichtung. Wenn der Motor aber prinzipiell noch lief, dann gibts da vermutlich keinen Grund.

Ggf. kannst Du auch mal mit ner Endoskopkamera in die Zündkerzenlöcher schauen, ob Du Kratzer auf dem Kolben siehst. Kompressionstest ist zwar die bessere Methode, aber wenn Du die vorher machst, riskierst Du genau dann den entgültigen Schaden und wenn Du die nachher machst, dann hast Du halt schon alles wieder zusammengebaut und machst die Arbeit evtl. zweimal.

Klappernder Motor kann übrigens auch von den Lagerschalen kommen. Ich würde zumindest mal einen Blick unter die Ölwanne riskieren. Das kostet auch nur ne Kartusche Silikon und einen eh dann-und-wann mal nötigen Ölwechsel...
Hallo Rainer, danke für Deine umfangreichen Ausführungen. Wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, da sehr Bedacht, die einzelnen Möglichkeiten der Ursache, abzuarbeiten. Leider komm ich im Moment nicht dazu, obwohl ich mehr als gespannt bin die Ursache heraus zufinden. Gerade jetzt bei dieser Witterung vermisse ich meine Fronti wie einen guten Freund. :(

Angefügt nach 8 Minuten:
Frontmann hat geschrieben:Hier werden Aggregateriementrieb und Steuerriementrieb vom TE wirr durcheinandergeworfen. Es ist daher offensichtlich, dass diese Diskussion zu keinem brauchbaren Ergebnis führt, sofern sich der Fragende über grundlegende Dinge nicht bewusst ist. Ich befürchte auch, dass der Schaden nach erfolgten Maßnahmen größer sein wird, als vorher. Die Vergabe der Reparatur an eine geeignete Hand dürfte die weitaus billigste Methode werden, um das Problem zu beseitigen. Sorry für die klaren Worte.

Hier mal ein Video, welches sich mit dem Zahnriemen- und Wasserpumpenwechsel beschäftigt. Das Fahrzeug ist zwar kein Frontera, doch die Arbeiten am Zahnriementrieb und der Wasserpumpe sind die gleichen. https://www.youtube.com/watch?v=O3MiyxEg3TQ

https://www.youtube.com/watch?v=7FDObdCBtac
Hi Frontmann! Toll der Schrauber im Video "1" 8) , in 2 Minuten und 37 Sekunden, alles erledigt! Allerdings dürfte es bei mir und meinen Schrauberkünsten plus der etwas schwieriger zu entfernenden Fronti-Teile, wohl etwas über "3" Minuten dauern. :D :funny: :wink:
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

Frontmann

AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontmann » Mittwoch 21. Januar 2015, 14:39

Das Video wir mit Absicht schneller abgespielt, wie du bemerkt hast, sonst würde man die Lust am Zuschauen bald verlieren.

Was noch fehlt, ist das Arretierungswerkzeug für die Nockenwellenräder, denn dies verdrehen sich sofort, wenn der Zahnriemen abgenommen wird. Man kann dieses z.B. über diverse Auktionshäuser preiswert erwerben.

Wenn du sicher bist, dass das Geräusch nur vom Aggreagateriementrieb kommt, würde ich dies überprüfen, bevor ich alles auseinanderreiße.

Frontiwolf
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Re: AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Mittwoch 21. Januar 2015, 15:00

reinse hat geschrieben:Hi.

Also für mich klingt das nach der spannRolle für den flachriemen.
Das ist der Riemen der außerhalb der abdeckung läuft. Wie Frontman schon schrieb.

Also den Riemen runter, kurz die Steuerzeiten kontrolliert.

Habe den Ausfall der Rolle schon bei zweien gehabt.
Einer hat den Motorraum mit Hochdruck gereinigt und der zweit ist bei Hochwasser helfen gefahren.

Die Rollen mögen kein Wasser.


Mfg christoph
Hi Christoph! Wäre schön, wenn das alles wäre. Die Symptome könnten darauf schließen lassen, da der Motor ja noch lief und wenn diese Rolle den Zahnradantrieb etwas blockert, könnte ja rein theoretisch, auch die Synchronisierung "etwas" leiden. Bin wirklich gespannt wie die "Spannrolle" vom Antrieb. 8) :-?
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

Frontmann

AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontmann » Mittwoch 21. Januar 2015, 15:04

die Rollen kann man ja schonmal mit der Hand prüfen, wenn der Riemen abgenommen ist: Laufgeräusche und Kippspiel.

Frontiwolf
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Re: AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Frontiwolf » Mittwoch 21. Januar 2015, 15:14

Frontmann hat geschrieben:Das Video wir mit Absicht schneller abgespielt, wie du bemerkt hast, sonst würde man die Lust am Zuschauen bald verlieren.

Was noch fehlt, ist das Arretierungswerkzeug für die Nockenwellenräder, denn dies verdrehen sich sofort, wenn der Zahnriemen abgenommen wird. Man kann dieses z.B. über diverse Auktionshäuser preiswert erwerben.

Wenn du sicher bist, dass das Geräusch nur vom Aggreagateriementrieb kommt, würde ich dies überprüfen, bevor ich alles auseinanderreiße.

Ja genau, das ist wohl der erste Schritt, nach dem ich mir Platz geschaffen habe. Schau mer mal.

P.S.: Man stelle sich vor, man hätte das Video, mit einer "Superhochgeschwindigkeitskamera" aufgenommen und dann in "Superslowmo" abgespielt. Da säße ich wohl zu Weihnachten im Jahre 2030 nach Christi, noch vorm Desktop. wahh :D 8) :crazy:

Angefügt nach 7 Minuten:
Schraubär hat geschrieben:Immer Foto's machen, dann sieht man wo was hin kommt.
Diese Bilder sind beim Zusammenbau Gold wert.
Hallo Schraubär! Super Tipp! Das hätte ich früher schon öfters mal machen sollen. Hätte mir einiges an Zeit und Ärger erspart. Der Zahnriemen damals bspw. kam mir vor, wie eine Boa die sich nicht bezwingen lassen wollte. :)
Grüße an alle! Frontiwolf (Wolfgang)

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Rainer.M
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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 21. Januar 2015, 16:54

Du brauchst das gelbe Arretierwerkzeug. Nimm es halt mit auf Deine Einkaufsliste. Das kostet nur ein paar Euro. Und Du solltest das eh am besten mit jemand machen,der das schon mal getan hat und der einen kleinen Drehmomentschlüssel hat.

Wenn der Kühler raus ist,dann reicht der Platz. Der ist nur von oben gesteckt. Schläuche ab,Stecker vom Lüfter und das kleine Blech hinterm Haubenschloss. Dann kannst Du den nach oben rausziehen. In der Hinsicht sind längs eingebaute Motoren echt bequem.

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AW: Alptraumszenario: Motorschaden!

Beitrag von reinse » Mittwoch 21. Januar 2015, 18:51

Also ich kann dich beruhigen.
Eine blockierte spannRolle des flachriemen schafft es nicht die Steuerzeiten zu verändern.

Die Rolle läuft auf der flachen Seite des Riemens und kann gar nicht die kraft übertragen.

Bei dem vom Hochwasser ist sie komplett zerflogen, lag im unterfahrSchutz. Neue rein und gut.


Mach dich doch erstmal nicht fertig und nimm den Riemen ab.
Check die Rolle per Hand und gut. Wenn sie Theater macht dann kannst du ruhig mal starten ohne den flachriemen.

Das ist ne sache von 15 Minuten.

Mit dem ZahnRiemen schließe ich mich Frontmann an. Nen 16v ist kein 2 Liter 8v.


Mfg christoph

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