Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

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allterrain
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Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von allterrain » Dienstag 10. November 2015, 21:29

Guten Abend allerseits,

thematisch bin ich nicht sicher in welcher Kategorie ich meinen Text platzieren könnte, da es sich im Schwerpunkt um Frontera A oder B dreht, bin ich hier möglicherweise richtig. :wink:

Hin und wieder überlege ich, zu unserem vorhandenen Frontera-A-Sport vielleicht noch einen langen Frontera dazu zu kaufen.
Wenn die Frau mit ihrem Pferd unterwegs sein möchte, sammelt sie soviel reiterliches Gepäck zusammen, dass der verfügbare Laderaum des "Sport" an seine Grenzen stösst. Ja, die Rückbank ist dann bereits umgelegt.

Die Preise liegen für Frontera-A und Frontera-B so beieinander, dass man eine Entscheidung, für das eine oder andere Modell nicht über den Preis definieren braucht. Zudem gefallen mir beide Autos von Karosserie und Innenraum auch gleich gut, nicht mal da könnte ich mich festlegen.

Fest steht, dass es wegen der Umweltzonen ein Benziner sein soll.
Die Nachrüstung eines Partikelfilters, um eine grüne Plakette zu erreichen, lohnt in der Preisklasse der angesprochenen Fahrzeuge nicht.
Bei den Motoren, 2.2-Liter im "A" gegen 2.2-Liter im "B", ... auch hier komme ich nicht wirklich weiter mit Vor- oder Nachteilen.

Ich meine, hier im Forum mal gelesen zu habe, dass ein A-Frontera einem B-Frontera vorzuziehen wäre.
Ist das so?
Warum ist das so?
Ist der 2.2-Liter-Benziner im Frontera-B eine Fortführung des 2.2-Liter-Benziner aus dem Frontera-A oder ist der Motor ein Anderer mit dem gleichen Hubraum?
Gab es den Frontera-B mit 2.2-Liter-Benziner auch mit Automatik oder gab es die nur mit dem 3.2-Liter-V6?
Ist der 3.2-Liter-V6 dem 2.2-Liter-R4 vorzuziehen? Ich habe bisher eher negativ von der V6-Maschine und der Automatik gelesen.

Mit dem Frontera Sport habe ich festgestellt, dass man nicht zu jeder Werkstatt fahren kann, obwohl er im Gegensatz zu modernen Autos ein simpel konstruiertes Vehikel ist, bei dem ich als Werkstatt-Laie den Eindruck habe, dass selbst KFZ-Azubis keine Schwierigkeiten haben sollten. Leider gibt es Werkstätten, die an dem Wagen und damit in meiner Gunst als Kunde gnadenlos gescheitert sind.
Kommt man mit einem "moderneren" Frontera-B in Werkstätten ... ach, vergessen wir das.

Als ich mir mal einen Frontera-B angesehen habe (in dem Fall war's ein Diesel) fiel mir am Unterboden ein kleiner "Kühler" unter dem Kofferraum auf. Dazu interessiert mich, ob das Teil auch bei den Benzin-Frontera-B vorhanden ist und ob es im Offroad-Einsatz nicht vielleicht beschädigt werden könnte, wenn es sich mit Schlamm zusetzt. Es machte jedenfalls einen nicht unbedingt gelände-tauglichen Eindruck, genau, wie die Tankwanne am Frontera-B, die mir eigentlich zu tief liegt und die Bodenfreiheit erstaunlich gering werden lässt.

Vielleicht kann ich hier den einen oder anderen Gedanken aufschnappen, der mich zu Frontera-A oder B tendieren lässt.
Möglicherweise möchte ich dann gar keinen langen Frontera mehr haben, obwohl unser "Sport" echt super problemlos läuft (Er widerspricht allem, was an Gebrauchtwagen-Berichten in alten Zeitschriften oder dem Internet kursiert.) und man wird auf ein anderes Fahrzeug aufmerksam.
In der Hauptsache langer Radstand, Benziner, mit Untersetzung und einigermaßen für "Gelände" geeignet.
Hin und wieder gucke ich auch der W163-M-Klasse als ML320 oder dem Nissan Pathfinder (R50) als 3.3-V6 oder späterer 3.5-V6 hinterher, wobei ich den Pathfinder als adäquatere Alternative zum Frontera betrachte, als eine W163er-M-Klasse.

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karman911
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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von karman911 » Dienstag 10. November 2015, 22:37

hallo,

ich glaube es gibt hier kaum ein modell das völlig problemlos zu empfehlen wäre...... :meinung:

aber die 2,2er tauchen hier doch öfter mit kapitalen problemen auf..... :-?

ich persönlich würde, vom spritverbrauch mal abgesehen, den 3,2er empfehlen........ :meinung:

viel glück bei deiner entscheidung :smoke:

lg
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Rainer.M
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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 10. November 2015, 23:23

Der 2,2er im a und im b sind nahezu identische Motoren. Man kann auch den einen mit teilen des anderen reparieren.

Macken und typische schwachstellen haben sie alle. Ich würde mir ne Liste machen und ein paar Fahrzeuge ansehen. Der 3,2er hat schon deutlich mehr Dampf. Aber den pferdeanhänger hat mein 2,2er auch immer klaglos gezogen.

Beim b ist die Teile-Verfügbarkeit noch etwas besser. Als Werkstatt, die den Kunden nicht ewig auf sein Fahrzeug warten lassen will und Skrupel hat, Teile über eBay und Schrottplatz zu beschaffen, ist es für mich absolut nachvollziehbar, die Karren abzulehnen. Das ist beim a noch etwas schlimmer wie beim b. Wenn du allerdings ne kleine freie Werkstatt hast und man über die Teilebeschaffung reden kann, dann sind beide Karren überhaupt kein Problem. Aber das kennst du ja von deinem Sport.

Eine Kleinigkeit, die eher für den b spricht ist das Abs. Ohne ist nix mit 100kmh und beim a haben das nur wenige Fahrzeuge. Beim b war es serie, aber umgekehrt auch immer wieder eine der typischen macken...

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Limited4x4 » Dienstag 10. November 2015, 23:33

Habe den 3,2 er Automatik, siehe jedes Wochenende Pferdehänger.... Null probleme. Habe die A Lang Federn drin. Simpler & Billiger Umbau. und man merkt nicht das nen Hänger dran ist...!!! Weder voll noch leer..... Berg auf Berg ab.. Interessiert den V6 mal Null...!!! Erastzteil OK... aber auch nicht anders als bei anderen Frontis.....

Also als "Arbeitstier" kann ich dir den 3,2 er nur empfehlen. Wenn aber die Ori. Federn drin lässt ist er sehr schwammig, hängt wenn nen Pferdehänger dran hast.
Dem 2,0 A Sport fehlt es etwas an Kraft wenn es um Gewicht geht... platz ist beim Sport, egal ob A oder B etwas knapp bemessen aber der lange schafft..... Habe letztens mit nem B 2,2 Sport nen Pferdehänger gezogen... da fehlt mir etwas der anzug...!!!!
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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Lothar » Dienstag 17. November 2015, 13:48

Ich habe einen langen A 2,4 i mit 140 Liter Autogastank, aufgelastet auf 2,5 Tonnen Zuglast. Durch den langen Radstand läuft er sehr stabil, der Motor hat nach Einstellen der LPG Anlage genügend Kraft, und er läuft sehr wirtschaftlich. Ca. 16 Liter LPG mit 3 Tonnen Hänger, ca. 18-20 Liter mit Wohnanhänger.
FRONTERA ist VERKAUFT.

Wolf 1

Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Wolf 1 » Dienstag 17. November 2015, 17:58

allterrain hat geschrieben:

Als ich mir mal einen Frontera-B angesehen habe (in dem Fall war's ein Diesel) fiel mir am Unterboden ein kleiner "Kühler" unter dem Kofferraum auf. Dazu interessiert mich, ob das Teil auch bei den Benzin-Frontera-B vorhanden ist und ob es im Offroad-Einsatz nicht vielleicht beschädigt werden könnte, wenn es sich mit Schlamm zusetzt.
V
servus,
das ist der Dieselkühler bei den Faceliftmodellen mit 120 ps.Im Normalfall fällt der eigentlich von alleine raus, weil die Befestigungen aus Alu weggammeln :smoke:

Ansonsten gibts viele X Suvmodelle um die 5000 €

Wolf 1

Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Wolf 1 » Dienstag 17. November 2015, 18:11

Lothar hat geschrieben:Ich habe einen langen A 2,4 i mit 140 Liter Autogastank, aufgelastet auf 2,5 Tonnen Zuglast. Durch den langen Radstand läuft er sehr stabil, der Motor hat nach Einstellen der LPG Anlage genügend Kraft, und er läuft sehr wirtschaftlich. Ca. 16 Liter LPG mit 3 Tonnen Hänger, ca. 18-20 Liter mit Wohnanhänger.
was sollte da wirtschaftlich sein ?

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von senator20_2000 » Dienstag 17. November 2015, 19:12

Na weil das gas so günstig ist...
Ciao Danilo

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Mammuth » Dienstag 17. November 2015, 20:33

Nun, auch wenn es hier andere Erfahrungen gibt, meine persönliche ist: Der 2,2 A taugt nicht für einen Anhänger größer Baumarktklasse 750kg!
Steigungen mit 10%, Serpentinen und Steigungen die direkt nach dem Ortsausgangsschild anfangen habe ich täglich. Mit einem 2t Anhänger quält sich der Motor und die Kupplung ist ruckzuck hin. Highlight sind die LKW, die einen in den Kasseler Bergen von der Autobahn blasen. Am Niederrhein oder in Berlin mag es gehen, in bergigen Gegenden rate ich vom 2,2 Benziner als Zugfahrzeug ab! :meinung:
Gruß
Bernd

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Lothar » Mittwoch 18. November 2015, 13:54

Wolf 1 hat geschrieben: was sollte da wirtschaftlich sein ?
8,00 Euros auf 100 kilometer find ich gut
FRONTERA ist VERKAUFT.

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Ink » Donnerstag 19. November 2015, 17:45

"In der Hauptsache langer Radstand, Benziner, mit Untersetzung und einigermaßen für "Gelände" geeignet.
Hin und wieder gucke ich auch der W163-M-Klasse als ML320 oder dem Nissan Pathfinder (R50) als 3.3-V6 oder späterer 3.5-V6 hinterher, wobei ich den Pathfinder als adäquatere Alternative zum Frontera betrachte, als eine W163er-M-Klasse."

Guten Abend,

meine Erfahrungen dazu sind:
unser 2,2i B lang war in den Bergen devinitiv zu schwach, wir waren mehrfach mit Wohnanhänger unterwegs
und wenn man den Motor in verträglichen Drehzahlen fahren will, gehts nur mit viel Schwung die Berge rauf...
Jetzt haben wir einen W163 (aber als Diesel), damit kann man schon wesentlich entspannter Hänger ziehen
(allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, wie man mit den max. möglichen 3,5t Anhängelast Berge hochfahren soll).
Außerdem erscheint mir der W163 besser zu bremsen, er taucht beim Bremsen vorn nicht so tief ein.
Cooler :smoke: und offroadtauglicher dürfte aber der Frontera sein,
schon allein wegen dem bei zugeschaltenen Allrad nicht vorhandenen Diff.

soviel meine subjektiven Anmerkungen:
Ink

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Lothar » Freitag 20. November 2015, 11:28

Im brandenburgischen Flachland kam der Frontera 2.4i auch mit 5 Tonnen Kies auf dem Hänger zurecht. Allerdings bin ich auf einen Dodge mit 4,7 Liter Smallblock umgestiegen. Daher steht mein unverwüstlicher Frontera mit LPG Anlage nun zum Verkauf.
FRONTERA ist VERKAUFT.

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von karman911 » Freitag 20. November 2015, 21:24

was für ein dodge? ein ram?
nur wer sich hohe ziele setzt, kann auch großes erreichen
suche; blaugetönte frontscheibe mit blaukeil für frontera a
wer viele fragen stellt, bekommt viele antworten.......auch die, die er nicht hören wollte

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Re: Frontera lang, A oder B, oder doch was Anderes

Beitrag von Lothar » Samstag 21. November 2015, 10:56

Ein Durango SLT 4.7. Er sieht von unten aus wie der Frontera. Blattfedern mit Starrachse hinten und Einzeltadaufhängung mit Drehstäben vorn, dazu permanent gesperrte Achsen bei 4x4. 4x4 ist zuschaltbar wahlweise mit Untersetzung, kommt mir alles bekannt vor. Nice Car....

http://onlytruecars.com/data_images/gal ... slt-09.jpg
FRONTERA ist VERKAUFT.

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