Frontera A 2.2 Instandsetzen

Hier könnt Ihr Probleme/Fragen zum Opel Frontera posten.

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Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Freitag 17. Februar 2017, 19:16

Hi,

ich habe nen Frontera gekauft und mache ihne gerade Tüv fertig, bzw fahrbereit.
Ich habe die letzen Tage nach allem gesucht was in einem Rutsch gemacht werde kann. Vielleicht kann jemand der das schon hinter sich hat mir sagen welche Teile ich bei meinen Überlegungen vergessen habe, bzw was sinnvoll ist mitzumachen.

Bremsen werden rundum gemacht, dazu habe ich ein Satz bestellt mit allen Scheiben u. für die HA Bremsbacken usw. Evtl überhole ich die Sättel, das weiss ich aber erst wenn ich demontiert habe. Ist an der HA irgenwas andällig? Handbremsseile oder sonstwas?

http://www.ebay.de/itm/301947821426?_tr ... EBIDX%3AIT

Vorne habe ich einen Satz radlager von ebay bestellt. Inhalt davon sind die 4 Lager
http://www.ebay.de/itm/182236592340?_tr ... EBIDX%3AIT

Nadellager ( HK 3016) und WDR (NBR 60x75x8) für vorne hab ich auch bestellt

Fehlt sonst noch ein Verschleissteil?

Ist die Schraube für den Radlager zu spannen eine mit SW 55? (Hab das irgendwo gelesen meinte ich) Oder irgendwas anderes?

Das Auto hat das Lenkrad extrem schiefstehen, also könnte auch sein das die Spurstange einen weg hat, das wird aber geguckt sobald das Radlager usw mal gemacht ist. Das poltert doch schon arg.
Es werden bestimmt noch weitere Fragen auftauchen die nicht in den Anleitungen beschrieben worden sind.

MFg

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von King_k » Samstag 18. Februar 2017, 06:47

Hallo,

Ich will ja nichts schlecht reden... Aber von Autoteilen von ATP halte ich haupsächlich abstand... :meinung:

Ne Weile habe ich da auch mal gekauft. Der preis ist halt wirklich verlockend. Habe aber leider viel schlechte Erfahrung machen müssen ( bei sämtlichen Fahrzeugen ) und mittlerweile ist alles auf namenhafte hersteller zurückgerüstet.
Wobei ich dir natürlich wünsche das deine Erfahrungen besser werden als meine.
:frech: Allrad rein... Alltag raus :frech:

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Samstag 18. Februar 2017, 07:20

Hi,

mir war fast klar das sowas kommt, aber ich brauche das Auto für maximal 1000 km im Jahr, die meiste Zeit stehts nur rum, von daher stecke ich nicht mehr rein wie nötig. Ich habe noch andere Autos, da kommt auch nichts mehr von Bandel, ATP oder sonstiges rein, aber bei dem frontera ist das für mich angemessen.

Ich schraube auch schon seit fast 15 Jahren und habe auch Erfahrungen damit gesammelt, und für ein Auto gut über den TÜV zu bekommen sehen neue Scheiben egal von wem immer gut aus, und funktionieren tun diese auch besser wie abgefahrene total verrottete.

Wenn sich der Karren in 1-2 Jahren bewährt hat, sehe ich weiter.

Jedoch war das nicht die ausgangsfrage....


Mfg

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Frontmann » Samstag 18. Februar 2017, 08:16

Möglicherweise, da ist nichts andällig, ausser vllt. undichte Radlager oder durchgerosteten diffdeckels.
Bild

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Samstag 18. Februar 2017, 09:49

Also sollte ich mit den Teilen sofern keine Spurstangen oder Querlenker ausgeschlagen sind klarkommen.

Irgendwelche Anlauf/Verschleissscheiben an der Nabe sind nicht zwangsläufig zu tauschen?

Kann das jemand mit der 55er sw Nuss am Radlager bestätigen?

Mfg

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Bigwaltens » Samstag 18. Februar 2017, 10:29

Mit ner Nuss kannst Du die Radlager nicht einstellen, das ist eine Mutternscheibe mit Löchern zum Ansetzen Spezialwerkzeug oder was anderes, Eigenkonstruktion, Drehmoment gemessen an den Radbolzen ganz grob 17-23Nm, am Besten mit Gewichten an Schnur, funzt ganz gut.

Viel Erfolg

Bigwaltens
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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Samstag 18. Februar 2017, 10:37

Ok, stimmt, habe gerade was gefunden, sollte ähnlich sein.

http://starex-4x4.communityhost.de/t996 ... daten.html

So siehts aus, das ist easy

Danke
Zuletzt geändert von NewName am Samstag 18. Februar 2017, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Bigwaltens » Samstag 18. Februar 2017, 10:39

Mutternscheibe mit Löchern, diese dreht sich auf dem Gewinde des Achsschenkels und stellt daraufhin die Lagervorspannung ein; vorher muss die Automatiknabe abgebaut werden.
Gruß Bigwaltens
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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Montag 27. Februar 2017, 20:18

Hi,

hab heute angefangen.

Radlager sind schon draussen auf beiden seiten, Bremsen sind auch rundherum ab. Jetzt habe ich nur ne Frage wie ich vorne an das Nadellager komme u. den Radial dichtring?
Muss ich die am Querlenker die Gelenke aus dem Konus austreiben damit ich die Antriebswelle rausbekomme?

Bei mir sind 6 bolzen von den Bremsen total vergammelt, und davon einer sogar halb abgerissen (war schon so drin).
Ich habe vergeblich nach Bremssattelhaltern gesucht, gibt es die nirgends???

Differentialdeckel hinten ist wie bei den meisten auch platt... Gibt es den neu? oder wie setzt ihr den Instand?
Vorne am Getriebe ist auch etwas ölig, das wird wohl der Simmering zum Kardanwellenausgang sein denke ich....

Und noch ne andere Baustelle hab ich gesehen, die Wanne vom Tank ist am gammeln wie sau, kann das Probleme beim Tüv geben? Schweisst ihr da Bleche ein, oder zulaminieren?

MFg

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Montag 27. Februar 2017, 21:50

Hi


Habe keine Ankerbleche gefunden
Keine Bremsattelhalter zu bekommen....
Keine Diff Deckel, also muss der repariert werden.
Tankwanne muss auch ein Eigenbau her.

Irgendwie sehr schlechte Ersatzteilversorung... Hat jemand Quellen für die Teile? Es eilt etwas.

Bremse finde ich nur AKEBONO Zeug... habe ich die drin?
http://www.ebay.de/itm/FUHRUNGSHULSENSA ... SwdGFYpVMc

hier z.b. sind die Führungsbolzen. Die haben aber vorne so ne Nase... die jetzt drin sind haben sowas nicht. Ich finde nirgends andere, oder überhaupt eine info über die Unterschiedlichen Bremsen

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Bigwaltens » Dienstag 28. Februar 2017, 09:31

Frag beri ALLRAD LIMBACH nach, die dürften Gebrauchtteile haben, oder bei Rockauto in usa

Gruß Bigwaltens
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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Dienstag 28. Februar 2017, 14:45

Hi

der WDR (NBR 60x75x8) passt auch nicht, der ist zu klein. Müsste eher irgendwas sein mit 52x69x metallkafig usw

Jemand ne Idee?

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 28. Februar 2017, 16:23

Tankwanne und diffdeckel ist ein bekanntes Problem. Da hilft nur ein Spender oder selber flicken.

Die bremse ist identisch zum b und zum Monterey. Bisher habe ich da noch jedes teil bekommen, meist sogar direkt zum mitnehmen. Versuch doch mal die 2127 und 320 bei kfzteile24 oder diversen anderen online-teilehökern. Der 2,2er und die 2,0er haben noch die beste teileversorgung...

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Dienstag 28. Februar 2017, 20:10

Hi,

Fehler gefunden. Ich hatte den falschen WDR.

In dem Radlager Set war der drin für diese abzudichten, hinten der am Nadellager ist ein anderer. Den habe ich bei Opel direkt bekommen.
Tankwanne habe ich ausgebaut, und geschweißt, bzw link u. rechts 2 Stücker sauber rausgeschnitten und fertig. Wird jetzt wie alles dick mit Hammerite gepinselt und fertig. Tankbänder sind beide kaputt gegangen, da baue ich morgen irgendwas mit Alu oder Lochstreifenblech oder sonstwas.

Diff Deckel habe ich auch geschweist u. gepinselt, sollte 100% sein. Führungsbolzen habe ich alle erneuert, nur die Bremssattelhalter bleiben alt. Sind innen wahrscheinlich auch etwas gegammelt, aber mehr wie schleifen u. gut schmieren kann ich da nicht machen.

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Asconajuenger » Mittwoch 1. März 2017, 13:25

Nimm Fett für die Faltenbälge der Antriebswelle, zum schmieren der Bolzen am Sattel.
Das mach ich schon ewig so, und es bleibt weich, nicht wie Kupferpaste die nach ner Zeit hart wird.
Tropft auch net raus wennst normale Mengen verwendest! :wink:

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Asconajuenger » Mittwoch 1. März 2017, 13:28

Der Zubehörsatz für die Handbremse war bei mir ein Problem beim B, den hatte ich dann aus USA bestellt.
Hast du da nen deutschen Zuliefer gefunden?

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 1. März 2017, 15:33

https://www.kfzteile24.de/artikeldetail ... 1440-53065

Ist zwar "nur" preishammer, dafür könnte ich den aber in ca. 20 Minuten haben.

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Asconajuenger » Donnerstag 2. März 2017, 13:15

Da fehlen aber die Steller, oder?

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Rainer.M » Donnerstag 2. März 2017, 17:19

Meinst du die Hebel? Die hängen an den Belägen dran. Oder meinst du das kleine teil zum nachstellen(97091899)? Das ist an sich kein verschleißteil und gehört nicht in den teilesatz. Aber zur not bekommst du das teil noch beim foh. Aber nimm dir besser einen Stuhl mit, wenn du den preis hörst.
Und es gibt auch Anbieter, die packen alles in einen Karton. Bei eBay ist z.b. gerade so ein Satz von NK für 125€(bremsbacken, teilesatz, versteller und eine kleine tüte fett). Dann sind die versteller etwas günstiger(zum selber nachrechnen: Ohne die versteller, nur bremsbacken und teilesatz kommst du schon mit unter 40€ hin. Und das fett ist nicht der Grund für den Preisunterschied.)

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Asconajuenger » Freitag 3. März 2017, 11:16

Das mein ich ja. 50,-€ für nen Steller.
Leider verschleissen die auch ab und zu mal.
Ich hab den Satz deswegen aus USA kommen lassen, lag mit Versandkosten bei ca. 30€

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Freitag 3. März 2017, 11:56

Hi

Hu bestanden, aber ASU nicht. Zum Glück hat er das defekte Mittellager nicht gesehen, der Gummi ist am Arsch. Werde ich jetzt die Woche noch tauschen.

Asu hat er nicht bestanden. Wenn ich den LMM abziehe läuft er besser, mit LMM sägt er ab und an. Denke saubermachen ist der erste Schritt, und wenn das nicht hilft, neuen LMM und Lambdasone.
Was könnte es sonst noch sein?

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Samstag 4. März 2017, 17:07

Hi

Asu hat er jetzt, habe noch 2-3 fragen jetzt.

Die Nabe vorne hat heute geräusche gemacht beim Spureinstellen. Die ist in der Verzahnung wo die Nasen sind verrutscht... Wie kann das passieren? Die kam dann nicht weit genug zurück, und hat somit aussen an der Verzahnung etwas geschliffen.
Weiss jemand was die Ursache dafür sein kann das die aus den Nuten rutscht?

Tür hinten rechts geht nicht mehr auf, alle griffe haben keine Funktion, Türverkleidung kriege ich so nicht ohne zu zerstören raus, hat da jemand ne idee?

Wenn ich die Hardyscheibe demontiere für das Mittellager usw, dann läuft öl aus, richtig? Gibt es da einen Dichtring den man direkt erneuern sollte?

Im Sicherungskasten unterm Lenkrad ist so ein kleines Gummiteil mit öse für an den Schlüssel eingeklebt, ist das die Wegfahrsperre oder sonstwas? Und wofür ist die rote LED im Sicherungskasten die blink wenn ich die Sicherung 10 ziehe?

MFg

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von hoersturz » Samstag 4. März 2017, 18:56

Hallo NewName,
das mit den Türen hinten hatte ich auch schon.
Bei mir hat es geholfen viel Kriechöl in die Spalten zu sprühen wenn man außen den Entriegelungsgriff hochzieht. Dann kräftig mit der Faust auf Höhe des Türschließers außen auf die Tür hauen und dabei immer wieder den Griff betätigen. Aber keine Dellen ins Blech machen!
Nach ein paarmal sprühen und klopfen ging die Tür dann auf.
Dann auf jeden Fall Türverkleidung weg und den ganzen Klapperatismus gut ölen und gängig machen.

Zu den anderen Dingen kann ich leider nichts sagen.


Grüße
Klaus
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(Siddhartha Gautama)

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Sonntag 5. März 2017, 14:48

Hi,

hab die Tür aufbekommen, hab von innen die obere Leiste der Verkleidung entfernt, und dann mit nem dünnen rundstahl den ich entsprechend gebogen hatte auf den entriegler geschlagen, ging wunderbar. War alles verknaddelt und verrottet. Alles gut geölt u. eingebaut.

Habe nach dem Gurtroller geguckt, aber ist nix mehr zu machen, das Ding ist einfach schrott, ausserhalb ist der Gurt verdreht was die Sache nicht einfacher macht.

Spur habe ich mit ner Schnur eingestellt, wird sich zeigen wie es läuft.
Sturz habe ich kontrolliert, oben die Felgenkante steht etwas 0,8mm weiter drin , d.h. negativen Sturz. Beobachte die Reifen und dann weitersehen.

Drehstabfeder habe ich auch gangbar gemacht, aber hab keine Ahnung wie man das einstellen soll, im Buch ist das zwar beschrieben, aber ich glaube ich lasse es wie es ist.

Die Woche werde ich noch das Mittellager machen, und Ölwechsel im Getriebe, vordere Achse und Untersetzungsgetriebe machen, das sollte es gewesen sein.
Zahnriemen mache ich sobald der da ist, und LMM habe ich nen neuen besellt da der Karren mit angestecktem gereinigten LMM unter aller Sau läuft.

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Donnerstag 23. März 2017, 06:35

Hi,


gestern 750 km gefahren mit dem Karren, die Hälfte mit 3 tonnen anhänger dran, alle io soweit ABER:

Freilaufnaben schleifen ab und an mal, halte kurz an, mache allrad rein, fahre los und nehme sie raus, dann gehts.
In engen Kurven und nach abstellen u. erneutem anfahren schleifen die manchmal, hat da jemand ne idee? Sauber waren sie, leicht gefettet sind sie auch...

Kann es sein das der 2.2 übelst laut ist? Ich meine ab so 2000 Touren brüllt der ja unerträglich. Kann es evtl sein das der Drehzahlmesser falsch anzeigt? Hatte jemand schonmal so ein Problem?

Irgendwas im Tacho bereich hört sich an wie ein Lüfter mit nem Kabelbinder drin, ist das die Tachowelle? Drehzahlabhängig ist das nervende geräusch. Wenn ja, kann die geschmiert werden irgendwie?

Hatte gerade den Anhänger angehängt, Wegfahrsperre im Arsch, Sicherungen geflogen, hatte dann nur ne 30A noch, hab die reingemacht, danach glimmten beide Rückfahrscheinwerfer, und der Kabelstrang waagerecht oben an der Heckklappe fing an zu schmoren... Hab dann alles abgeklemmt und das Auto mit gestecker Sicherung gestartet, und dann immer rausgenommen während der fahrt, weil die Rückfahrscheinwerfer beidseitig hell leuchteten...

Hat da jemand evtl ne Lösung dafür?

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Frontmann » Donnerstag 23. März 2017, 06:53

"Hatte gerade den Anhänger angehängt [...]"

Würde da mal mit der Suche ansetzen, also Anhängersteckdose und Anhänger Elektrik.
Bild

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Donnerstag 23. März 2017, 07:02

Hi,

das war eher zum umschreiben der Situation, war unpassend formuliert. Der Anhänger war noch nicht elektrisch verbunden, wegfahrsperre hat vorher schon mukken gemacht. Hat also nichts mit dem Anhänger zutun !

Sorry dafür. Mir ist aufgefallen das erst die Rückfahrscheinwerfer leicht geglimmt haben während ich nach der Sperre geguckt habe, später als das Problem behoben war, das kabel geschmort war, es abgeklemmt wurde, leuchteten die Hell auf, erst dann habe ich den Anhänger angeklemmt und auch da Probleme festgestellt!

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Frontmann » Donnerstag 23. März 2017, 07:39

Kurzschluss im Kabelsatz, der geschmort hat. Die Anhängersteckdose würde ich mir trotzdem mal anschauen, da ja dort die Rückfahrscheinwerfer auch angeschlossen sind, wenn es eine 13-polige ist.
Bild

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von NewName » Donnerstag 23. März 2017, 08:15

Habe ich auch schon vermutet!

Nur oben laufen doch eigentlich nur 2 Kabel, Heckscheibenheizung und Innenraumleuchte....

Hat jemand evtl die Stromlaufpläne? Ich habe das Mache ich selber Buch, aber leider ist es beim vorbesitzer geschimmelt, und jetzt sind gerade die letzten 2 Seiten unleserlich verklebt, ich habe gesehen das da normal einige pläne drin sind...

Jemand noch ne Idee zu den Freilaufnaben?

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Re: Frontera A 2.2 Instandsetzen

Beitrag von Frontmann » Donnerstag 23. März 2017, 09:29

In den Schaltplänen ist nicht ersichtlich, Welche Kabel zu einem Strang zusammengefasst sind. Ich würde mir daher mal den Strang ansehen und bis zum Kurzschluss verfolgen. Wenn du schon weißt, was da werkseitig verlegt ist, ist es ja nicht so schwer.

Die Antriebswellen könnten in der Nabe eine schlechte Führung haben (Nadellager defekt) und taumeln. Ich würde im Zuge der Reparatur auch auf manuelle Naben umrüsten.
Bild

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