Wie findet man den richtigen???

Hier könnt Ihr Probleme/Fragen zum Opel Frontera posten.

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schepes112
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Wie findet man den richtigen???

Beitrag von schepes112 » Samstag 8. April 2017, 22:17

:D Hallo zusammen.

Ich bin neu im Forum und wollte mir als zweit, Hobby, Alltag einen gut erhalten Frontera B Sport RS anschaffen. 🤔 So weit so gut.
Schnell mal Mobile und AutoScout24 studiert, nach dem ich die Hürde ( die eigene Gattin ) genommen hatte. " was willst du mit so einer Karre, dann noch so alt"😡 Na gut, hatte mir die preislatte bis 5000€ gelegt. Hab dann auch was gefunden was sich anschauungswürdig anhörte. Heutemorgen gings los. 316 km hin. Bj. 99 Mitternachtsschwarz, Klima, winterpaket, panoramaglasdach, top. Lack na ja. Polierwürdig. Motor 2,2l Benzinmotor Orginale 85.000km. Zahnriemen vor kurzen neu mit Lichtmaschine. Leichte Roststellen aber nicht durch, so hieß es. Preis 4.100€. Okay. Es stellte sich dann raus das der linke hintere schweller meinem Daumen doch nicht so standhalten konnte. Uups, jetzt hat sich der letzte Rost hinter dem noch eigentlichen guten Lack nach innen gelöst. Radläufe waren okay. Innen gings weiter, Interieur war sauber und nicht zerkratzt. Elektrik ging auch alles, sitzheitzung warm. Klima wurde kurz nach anlassen des Motors kalt. ABS Lampe blieb an, nach aussagen des Besitzers nur der vordere Rechte Sensor, hatte er den Tag zuvor in der Werkstatt auslesen lassen. Die Unterhaltung wurde jedoch durch ein Klappergeräusch der Hydrostössel unterbrochen. Nochmal. aus, Ölstand geprüft. War aber i.o. Probefahrt, Lenkrad hatte beim gradeausfahren schon linksstand. Fahrleistung naja, sonst keine Auffälligkeiten. Nach der Fahrt Motorraum bei laufenden Motor begutachtet. Die losen Plastikteile der Zahnriemenabdeckung vielen direkt nach dem singenden Geräusch des Zahnriemens auf. Möglicherweise stimmte die Spannung nicht richtig. Ventildeckelhauben Dichtung auch sehr inkontinent, nach 5km probefahrtdistanz schon Ölbrandgeruch, weil die Suppe schon auf den Krümmer lief. Öleinfülldeckel stand bei laufendem Motor unter Druck. Denke nicht normal, leichte verbrennungsgase schienen in der Luft zu liegen. Bei Abnahme vom Deckel spritzte es dann richtig im hohen Bogen. Mein Hemd versaut, Laune versaut und der Samstag ist eh rum bis ich wieder zuhause bin. 4100€ fest vom Besitzer entgegnete ich mit nicht mal für die Hälfte. Da nicht VB, bedankte ich mich und verabschiedete mich höflich. Versuche es nächste Woche mal bei einem Händler.
Wer noch hilfreiche Tips oder einen guten B los werden möchte, bitte antworten oder schreiben.
Das war's erstmal für heute.
Der schepes.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Asconajuenger » Montag 10. April 2017, 13:26

Schau mal hier:

viewtopic.php?f=22&t=10986&sid=eeabfb68 ... f133acb22b

Einfach unten weiterlesen, da gibts einiges zum B.
Für was für nen Einsatzzweck soll der gute den herhalten?

Hab meinen Anfang letzten Jahres mit Original 105.000km vom zweitbesitzer gekauft für 4.600,-€

Ein paar kleine bekannte Macken hatte der auch, aber nix was ich noch nicht kannte.
Aber der Rosttechnische zustand & die noch nicht zum Tode gebrachte ZKD am Diesel waren ihr Geld eindeutig wert.

schepes112
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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von schepes112 » Sonntag 16. April 2017, 18:18

Hallo.
Sollte zweitwagen für mich werden.
Hobbyfahrzeug was im Alltag auch was ist.
Hab da schon ein paar im Auge.
Gruß Martin.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Asconajuenger » Dienstag 18. April 2017, 01:42

Ja da kommt's halt auf die Hobbys an.
Fährst du weit und viel Gelände würd ich dir den 2,2er DTI an's Herz legen.
Fährst du nicht ganz so weit und mehr Straße dann würd ich den 3,2er nehmen.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 18. April 2017, 21:29

Willst du ein Auto, mit dem Du bereits heute in keine größere Stadt mehr darfst, demnächst noch mit Fahrverboten in einigen gegenden zu rechnen ist und du beim Zoll mehr ausgleichen darfst, als du an Kraftstoffersparnis im Zweitwagen zusammen bekommst, dann würde ich dir auch einen Diesel empfehlen.

Als Zweitwagen, wenn du eh nicht die Kilometer zusammen bekommst, das der Spritpreis eine Rolle spielt, dann gönn dir doch den v6. Der macht wenigstens spaß. Und wenn du ne Karre haben willst, die an unterhalt, werkstatt, Versicherung, etc. fast nix kostet und trotzdem funktioniert, dann bleib beim 2,2i.

Im Grunde ist es doch egal. Ihre Macken, Nachteile und auch Vorzüge haben sie alle. Und ob du einen für 4000 kaufst, der schon ok ist oder einen für 2000, den du für nochmal das gleiche geld erst noch schön machen musst, das macht keinen Unterschied. Außer, das du dann die Macken kennst. Und die Karren haben alle bereits ab Werk ihre Macken eingebaut.

Das ist der Preis von billig, billig, billig. Für das Auftreten bestimmter kapitaler Schäden spielt der optische Zustand bei den karren leider häufig überhaupt keine Rolle.

Ach ja, und wenn du viel Gelände fährst, dann machst du zwangsläufig viel kaputt. Und dann ist es schade um jeden euro, den du beim Kauf extra ausgibst wegen des gesamtzustandes. Denn davon wirst du bei regelmäßiger Nutzung im Gelände nichts haben.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von JEOH » Dienstag 18. April 2017, 23:30

:meinung: Billig, billig billig...
Das trifft m. E. n. auf recht viele Marken und Fahrzeuge zu, die in diesem Jahrtausend gebaut wurden und werden. Material wird eingespart wo es geht, auf Qualität ist kein Verlaß mehr! Teileversorgung ist nach fünf Jahren ein Va·banque·spiel.

Scheppes such Dir einen guten A Sport, wenn drei Türen reichen. Elektrikfehler beschränken sich auf Kabel und Stecker, die Motoren sind robust und dank Kat ist die Plakette grün und mit Oxykat (oder wie das Teil heißt) Steuer 136€.

Wenn 112 im Nick für Feuerwehr steht, dann schau mal auf mobile in Wuppertal - da steht ein schöner, allerdings mit fünf Türen.

Ach ja, und wegen Rost auch auf den Diff.-Deckel und Tankwanne achten neben den ublichen Stellen an der Karosserie.
Gruß Jan

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Asconajuenger
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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Asconajuenger » Donnerstag 20. April 2017, 22:19

@Rainer: Das mit den Städten ist durchaus richtig, aber für die die da nicht hin müssen total egal.
Wäre schön wenn du normal diskutieren könntest, und nicht alles und jeden Schlecht machen würdest.

@all: Im Gelände hat man durchaus mehr Verschleiß, allerdings macht man da auch nicht mehr kaputt, als man selber kaputt macht durch fehlende Praxis (ich hab mir auch schon ein Rücklicht zerstört in LA weil ich mich in ner Passage verschätzt hab).
Ein Glück is der Fronti noch ne richtiger Geländewagen mit Rahmen und kein SUV, deshalb kommt man mit dem auch durch Afrika oder kann ihn im Wald der Fränkischen Schweiz einsetzen.

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Rainer.M
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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Rainer.M » Samstag 22. April 2017, 00:51

Asconajuenger hat geschrieben:
Donnerstag 20. April 2017, 22:19
@Rainer: Das mit den Städten ist durchaus richtig, aber für die die da nicht hin müssen total egal.
Wäre schön wenn du normal diskutieren könntest, und nicht alles und jeden Schlecht machen würdest.

@all: Im Gelände hat man durchaus mehr Verschleiß, allerdings macht man da auch nicht mehr kaputt, als man selber kaputt macht durch fehlende Praxis (ich hab mir auch schon ein Rücklicht zerstört in LA weil ich mich in ner Passage verschätzt hab).
Ein Glück is der Fronti noch ne richtiger Geländewagen mit Rahmen und kein SUV, deshalb kommt man mit dem auch durch Afrika oder kann ihn im Wald der Fränkischen Schweiz einsetzen.
Dann hör doch auf, jeden den 2,2er Diesel wie sauerbier anzupreisen. Der User kommt laut Karte aus NRW. Und dort wirst du wohl demnächst nirgends mehr hinkommen ohne grüne Plakette. Und nach Stuttgart wird auch gerade in der Gegend über die Fahrverbote diskutiert, weil die Diesel halt nunmal für die Stickoxide maßgeblich verantwortlich sind. Und natürlich ist das Konzept, das du höhere Steuer zahlst und im Gegenzug den Kraftstoff günstiger bekommst. Damit die Rechnung aufgeht, brauchst du halt genug Kilometer. Hier war aber von einem Hobby und Zweitwagen die Rede. Wenn Hobby im Vordergrund steht, dann macht der v6 einfach mehr Spaß. Wenn Zweitwagen im Vordergrund steht, dann kostet der kleine Benziner einfach deutlich weniger Unterhalt.

Und natürlich machst du im Gelände die Karre kaputt. Nicht sofort, aber auf Dauer nutzt s du ihn einfach stärker als geplant.Das ist schließlich ein Pkw, der hat Straßenzulassung und ist für die Nutzung auf der Straße gebaut. Und Geländegängigkeit hat er genau so viel bekommen, wie es Opel nichts extra gekostet hat, als sie die Karre von Isuzu übernommen haben. Und ich meine nicht ein kaputtes Rücklicht. Sondern eher, warum für nen top konservierten Unterboden und ein super Lackkleid geld ausgeben, wenn der erste Weg durch die Büsche und drei Wasserlöcher führt oder die Karre mit Winde und bergegurt durch den Dreck gezogen wird. Oder warum auf neue Dämpfer, Federn etc. achten, wenn die nach der ersten Buckelpiste sowieso fertig sind und dann ein Fahrwerk kommen soll. Dann kannst du auch gleich einen nehmen, wo der Arsch hängt und die Vorderachse quietscht und dem direkt das Fahrwerk verpassen. Und natürlich hast du nach einer Geländetour Fahrwerksteile stärker gefordert, kupplung und Reifen gefordert, Dreck und Wasser in ritzen einmassiert und Schmierstoffe rausgewaschen, wo sonst nie was rankommt und dem Lackkleid von dem einen oder anderen Zweig ganz abgesehen zumindest nen ordentlichen Nassschliff mit dem ganzen Dreck verpasst.

Ich meine klar, kann man machen, macht auch ein haufen Spaß. Das geht aber an den karren nicht spurlos vorüber, selbst wenn die noch einen Leiterrahmen haben.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Duetze75 » Samstag 22. April 2017, 06:47

Dann kannst du auch gleich einen nehmen, wo der Arsch hängt und die Vorderachse quietscht und dem direkt das Fahrwerk verpassen. Und natürlich hast du nach einer Geländetour Fahrwerksteile stärker gefordert, kupplung und Reifen gefordert, Dreck und Wasser in ritzen einmassiert und Schmierstoffe rausgewaschen, wo sonst nie was rankommt und dem Lackkleid von dem einen oder anderen Zweig ganz abgesehen zumindest nen ordentlichen Nassschliff mit dem ganzen Dreck verpasst.

@ Rainer M. Bei dieser Aussage muss ich dir wieder mal recht geben ! Halte es eigentlich immer so, kaufe mir lieber einen wo ich sehe welche Macken er hat und behebe diese oder baue gleich nach meinen Vorstellungen um, als nen "Schönling" zu nehmen wo die Macken versteckt sind und erst nach und nach auftauchen !
Muss aber mal für den 2.2er ne Lanze brechen, der ist nicht so schlecht wie er geredet wird !!
Das sind keine Dellen , das sind Erfahrungen !!
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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Frontmann » Samstag 22. April 2017, 09:22

Auch ein Fahrzeug, das offensichtliche Macken hat, kann noch zusätzliche Überraschungen bereit halten, die man nicht sofort sieht.

Hatte mal einen 87er Omega A Vorführwagen, den ich von meinem Chef mit wenig Kilometern kaufte. Repariert werden mussten:

Stoßdämpfer (klapperten)
Tachowelle (Nadel zitterte)
Getriebe-Syncronringe (Kaltkratzen)
Wischergestänge (flattern)
Lenkanschläge (Knarzen)
Differentiallager (Kegelradwälzlager)

Das einzig unzerstörbare war der C20NE-Motor.
Bild

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von JEOH » Samstag 22. April 2017, 14:32

NRW ist groß. Und Umweltzonen nur in den Ballungsräumen.

Siehe Umweltministerium NRW
Bild

Da gibt es genug Menschen, denen die Umweltplakette am A**** vorbei geht. :meinung:
Gruß Jan

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Asconajuenger » Dienstag 25. April 2017, 13:42

Da spricht mal wieder der Gelände und Schrauberexprete! respekt :ironie:

Ich bin dann mal raus aus dem Thema.
Solche Leute wie unser Rainer hier sind meines Erachtens dafür verantwortlich das manche Leute gar nix mehr im Forum Posten.
Andere Meinungen werden einfach totgeschrieben.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 25. April 2017, 16:36

Das kannst Du halten, wie du willst. Es ist mir total egal. Ich werde meine Meinung äußern, wenn ich das für richtig halte.

Und ganz speziell an dich: ich glaube, du hast viel Erfahrung und dir eine Menge schrauberfahrung angeeignet, wahrscheinlich auch zu einem großen Teil mit deinen Frontera. Und ich finde es toll, wenn du uns daran teil haben lässt in deinen verschiedenen berichten.
Was ich aber nur selten unkommentiert lasse ist, wenn du den Fronti über den grünen Klee lobst und ganz speziell den Diesel als beste Motorisierung für die Karen anpreist. Oder wie bei deinem letzten Frontera alle zwei Wochen irgendeine große Reparatur beschreibst, dann aber gleichzeitig behauptest, das im Gelände nix kaputt geht, weil das Auto dafür gemacht ist.

Meiner Meinung nach hat jede dieser karren ihre ganz eigenen vor- und Nachteile. Und in jeder Motorisierung beim Fronti ist das Potential eines erheblichen Schadens versteckt, ganz unabhängig von sonstigen Zustand und immer als Folge von eigentlich Kleinigkeiten. Es hat seinen Grund, warum die karren trotz ihres unbestritten hohem nutzwertes so vergleichsweise billig gehandelt werden. Ohne eigene schraubertätigkeit kannst du dauerhaft die karren nicht wirtschaftlich betreiben. Letztlich standest du selbst ja auch schon an dem Punkt. Und nein, eine zkd ist kein normales Verschleißteil, das irgendwer stärker abnutzt und so "zu Tode bringt".

Ich meine, man sollte sich die jeweiligen prinzipiellen Nachteile anschauen. Und alle karren, mit deren Nachteilen man sich nicht arrangieren kann, sind schonmal raus. Und wenn man Pech hat(oder Glück, je nach Sichtweise) dann ist der Frontera auch insgesamt das falsche Auto. Sonst geht es einem, wie hier letztens jemand, der wegen des Preises einen Frontera geholt hat, um dann festzustellen, das der Anhänger zu schwer ist, für den man das Auto gekauft hat...

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von schepes112 » Montag 15. Mai 2017, 06:11

Hallo Leute.
Danke erstmal für die zahlreichen Antworten und Tip bezüglich der Anschaffung.
Habe es mir zu Herzen genommen und für mich die richtige Wahl getroffen. Es ist ein B Sport von 2002 mit 2.2l Benzin geworden. 110.000km gelaufen. 2 Vorbesitzer. Um die Üblichen Macken.😂😂😂 Der Preis passte, und der Verkäufer wollte auch nix verheimlichen. Und mal ehrlich, wer will schon so einen Wagen im fertigen Zustand. Ohne Schrauben macht's doch auch keinen Spaß.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Rainer.M » Montag 15. Mai 2017, 11:03

Na dann, viel Spaß und auch viel Glück mit der karre. Und die "üblichen macken" kriegt man auch für moderates Geld unter Kontrolle. Und falls der Tacho zu den macken gehört, dann kannst du mir gern eine pn schreiben...

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von schepes112 » Donnerstag 27. Juli 2017, 12:49

Hallo Rainer.
Ja hab jetzt was schönes. Wenig Rost, gepflegten Lack. 1 Vorbesitzer, checkheftgepflegt mit 110.000 km auf der Uhr. Ausstattung bis auf vorderes Schiebedach komplett. Lederstühle Orginal hab ich auch ergattern können. Musste nur die Klima neubefüllen, die läuft jetzt auch. Bin rund um zufrieden und glücklich. Nur die Tachomacke hat sich gemeldet. Anzeigen starten erst bei Standlicht ein. Schon mal bei warmen Wetter läuft es ohne Probleme, schonmal läuft alles bis auf den Drehzahlmesser. Tippe mal auf eine löhtstelle, was meinst du?
Gruß Martin Schäfer.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Rainer.M » Donnerstag 27. Juli 2017, 18:54

Ja klar, das übliche. Kann ich dir machen. Schreib einfach ne pn...

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von derdicke2 » Freitag 28. Juli 2017, 06:16

nicht aufgeben !!
Hab meinen B fast 3 jahre gesucht, bis was dabei war was preißlich/technisch ok war !! Meinn A damals hatte ich in einer Woche gefunden !! machmal mußte bisl dusel haben !!


schepes112 hat geschrieben:
Samstag 8. April 2017, 22:17
:D Hallo zusammen.

Ich bin neu im Forum und wollte mir als zweit, Hobby, Alltag einen gut erhalten Frontera B Sport RS anschaffen. 🤔 So weit so gut.
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Das war's erstmal für heute.
Der schepes.

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Junkyard-Rodder » Donnerstag 14. September 2017, 10:30

Servus Zusammen,

ich hole den Fred mal wieder aus der Versenkung. :oops:

Mittlerweile bin ich nach der ganzen Leserei (hier, FB, Google und Co.) total wuschig im Kopf, ein übriges tut die Obrigkeit mit den angedrohten Sanktionen gegen Selbstzünder.
Da ich oft Strecke mache und auch in die Umweltzonen muss bleibt wohl nur ein recht junges Bj. nach dem ich suchen muss.
So nun zu den konkreten Fragen:
Gibt es so was wie ne Schwackeliste (die geht ja nur 10 Jahre zurück) wo ich sehen kann wie die Fahrzeuge taxiert werden?
Was ist mit Schwachstellen? Unterschiede hier 3 zum 5Türer ??
Da wird viel über ne Traversen-Dichtung geschrieben, was hat das auf sich?

Im Jahr mache ich zur Zeit um die 12tkm - davon etwa 80% Kurzstrecke und 5% Feld- und Wiesenwege sowie Strandbereich.
Ziehen muss ich recht wenig, höchstens mal nen Klaufix mit Krädern drauf.
Der Bock wäre Zweitwagen in der Familie...

Da meine Regierung nach dem "Desaster" mit dem Opel Omega V6 jetzt besonders streng ist muss alles passen. :wah:

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Re: Wie findet man den richtigen???

Beitrag von Frontmann » Donnerstag 14. September 2017, 11:26

Bei den wenigen Kilometern lohnt sich ein Diesel nicht wirklich und die Traversendichtungen betreffen auch nur den 2.2DTI.

Die größte Schwachstelle beim B ist meiner Ansicht nach der Rost und beim Diesel die bekannten Macken an der Kraftstoffversorgung, Traversen und ESP. Den Rost betreffend gammelt es besonders unter den Kunstoffverkleidungen oft unbemerkt vor sich hin.
Bild

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