E85 -Testbetrieb

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Rainer.M
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Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 31. Oktober 2012, 22:57

Um mal einen Eindruck zu geben, so sieht das bei mir aus, wenn der Dicke ein paar Tage im Hof stand und dann morgens bei 5°C (so ungefähr, jedenfalls kalt) starten soll.

http://www.youtube.com/embed/8NYSDCRsxpI

selten springt der Motor auch nur kurz an und in dem Moment, wo er im Video hochdreht, geh er nochmal aus. Dann ist aber direkt der zweite Startvorgang genauso, wie im Video. Damit kann ich aktuell gut leben. Ach ja, es sollte auch noch kein Winterethanol sein. Das letzte Tanken ist schon etwas her und da war es noch warm.

Das zweite Video zeigt den Start nach wenigen Minuten Fahrt. Hier bin ich nur kurz die Straße runter, Auto ins Parkhaus und 10-15min einkaufen.

http://www.youtube.com/embed/XVxdY-nSvGc

Hier ist er sofort da und dreht auch gar nicht erst hoch. In beiden Fällen ist der Motor aber noch relativ kalt. Wenn ich 10-15 Minuten gefahren bin, ist dann der Leerlauf auch wieder bei 800

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Beitrag von 5h0rty » Donnerstag 1. November 2012, 22:22

Wie verhält sich n der ganze spass wenn man nen mix aus e85 und super fährt?
Macht sich der niedrigere preis noch bemerkbar, durch den höheren verbrauch? Mit wieviel mehrverbrauch kann man ungefähr rechnen wenn man 50/50 oder so fährt. (ohne irgendne abstimmung machen zu lassen)

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Rainer.M
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Beitrag von Rainer.M » Freitag 2. November 2012, 07:04

Ausprobieren. Mein Umbau sorgt dafür, das er am Anfang in einem sehr fetten Kälteprogramm startet und dann noch eine Weile etwas nachfettet. Das würde er mit Super oder einer 50/50-Mischung auch machen, wenn Du den Adapter drin läßt.

Im Normalbetrieb regelt er mit dem Lambdakreis, was die Düsen hergeben. Da das Ethanol weniger "Energie" enthält, läuft er mit einer Ethanolmischung immer etwas magerer, merkt das über die Lambdasonde und erhöht den Spritanteil(So weit es Düsen und Druck hergeben). Da das Ethanol aber Klopffester ist, kann die Klopfreglung aber den Zündzeitpunkt beliebig weit hinter schieben, so das Du keine nennenswerte Leistungseinbuße hast und den Sprit effektiver verbrennst. Außerdem kondensiert das Ethanol stärker wenn der Motor kalt ist. Deshalb musst Du beim Starten eines kalten Motors deutlich mehr Einspritzen.
Mit einer Mischung, die mehr Sprit enhält, verschiebst Du die Verbrennungsparameter wieder entsprechend. Im Winter macht man an den E85-Tankstellen auch mehr Benzin ins Ethanol um den Kaltlauf zu verbessern(ähnlich wie Winterdiesel), manche Motoren laufen über E50 oder E70 auch nicht mehr anständig ohne Umbau. Deshalb ist die Empfehlung in den Ethanolforen auch, den Ethanolanteil langsam immer weiter zu erhöhen und zu fahren. Wenn man unzufrieden ist, dann kippt man einfach einen Schluck Super drauf und man hat seine Mischung.

Mit E85 bin ich(X22XE) an der Grenze des Durchsatzes meiner Düsen. Das merke ich, weil ab und an, wenn ich länger in einem mittleren Drehzahlbereich fahre die gelbe Lampe angeht. Ist aber für den Motor unkritisch, weil der Treibstoff kälter verbrennt( im Gegensatz zu Gas). Aber wenn ich im Dezember bei zweistelligen Minusgraden mit zwei Pferden und vollem Auto in den Urlaub fahre, werde ich wahrscheinlich auch erstmal 10-20l Super tanken und dann mit Ethanol den Tank füllen. Vielleicht lass ich es aber auch einfach drauf ankommen...

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Beitrag von 5h0rty » Freitag 2. November 2012, 07:49

Wenn es anfangs kondensiert, dann sind kurzstrecken schädlich oder? Ich fahre viel kurzstrecke wo der motor gar nicht richtig warm wird.

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Beitrag von Rainer.M » Freitag 2. November 2012, 15:07

Ich fahr auch fast nur Kurzstrecke, Wohnung-Stall sind bei mir ca. 5km. Am Wochenende in die Werkstatt sind dann mal 20km. Und dann ab und zu mal auf die Bahn mit Hänger und Pferdchens...

Der Motor geht nicht mehr oder weniger kaputt, wie er es sonst im Kurzstreckenbetrieb auch tun würde. Schau Dir halt Deine Verbrauch an und rechne erstmal grob rund 20-30% drauf und vergleich die Preise Deiner lokalen E85-Tankstelle mit dem des Super.

Der tatsächliche Mehrverbrauch ist bei mir durch die Stadtfahrerei gegenüber dem Super gar nicht so hoch. Für mich rechnet sich das bereits ab rund 1,30€/l Super vs. 1,10€/l E85(Break-Even ohne Umbaukosten, die ich ja auch nicht hatte) So günstig hab ich Anfang letztes Jahr mal in Polen getankt....

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Beitrag von 5h0rty » Freitag 2. November 2012, 22:23

Hmm.. Ja bei uns kostet der liter e85 im moment 1,059 super liegt bei über 1,60. Aber wie gesagt ich würde gerne nen mix aus e85 und super fahren wollen, um wirklich nichts umbauen zu müssen und immer die option zu haben mit normalen super zu fahren. Aber die überlegung mit dem ethanol kommt wegen dem holz machen. Wenns bald wieder in den wald geht, kommen ruckzuck paar kilometer zusammen, weil ich immer nur mit nem 750kg hänger fahre.

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Beitrag von Rainer.M » Samstag 3. November 2012, 21:02

Dann fahr ihn leer und misch das Ethanol langsam dazu. Bis 40-50% Ethanol kommen die meisten in den Ethanolforen ohne Problem und ohne Umbau. Leg Dir den Benzinfilter schonmal hin, der wird auch bei ner niedrigeren Mischung fällig werden. Und einen Kanister voll Super, wenn Du nicht mit Fehlzündungen zur nächsten Tankstelle humpeln willst.
Kannst ja mal berichten, welche Mischung ganz ohne Umbau funktioniert.

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Beitrag von 5h0rty » Samstag 3. November 2012, 21:11

Ich werds testen :)
war vorhin zur nächsten e85 tanke und hab erstmal 75 Liter geholt um zu testen.
mit welchem verhältnis ist es empfehlenswert anzufangen?

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Beitrag von Rainer.M » Samstag 3. November 2012, 21:57

Sind die im Tank ? hmm

Mit "Ranmischen" an die Grenze ist eher gemeint gewesen, auf 40l Super mal 10l E85, dann später nochmal 10l drauf usw.. Aber dabei immer etwas Platz im Tank lassen, falls es nicht funktioniert, damit Du wieder Super draufkippen kannst.

Das Ausrechnen des E-Anteils ist ein normaler Dreisatz, nur das Du einerseits an die 5% Ethanol im Super denken musst und zum anderen im Winter an der Tanke das E85 eher ein E70 wird...

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Beitrag von 5h0rty » Samstag 3. November 2012, 22:53

Nein die sind nicht im Tank :)

Hmm... wenn ich immer mehr ethanol drauf kippe weiß ich doch nachher nicht mehr wie hoch der anteil ist oder was? Dazu müsste ich doch immer genau wissen was noch im Tank ist, oder halt was ich bis dahin verbraucht hatte. hmm
Ich hätte jetzt auch erstmal pauschal 40l super und 10l e85 genommen, dann so leer wie möglich gefahren und ne Mischung mit nen paar % mehr e85 getankt.

Oder kann ich das verfahren irgendwie abkürzen um an den maximalen e85 anteil zu kommen, den mein Frontera verträgt? umso eher ich weiß wieviel ich zumischen kann, umso weniger super muss ich kaufen :wink:

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Beitrag von Rainer.M » Donnerstag 15. November 2012, 23:14

Klar kannst Du das abkürzen: Tank einfach E85 pur und lass etwas Luft im Tank. Der läuft dann einfach kalt wie ein Sack Nüsse, bis er warm ist :freak:

Im Ernst, mutig voran und die Mischung rein, die Du für gut hälst. Und einen 10l-Kanister Super in den Kofferraum. Wenn Du morgens merkst, das Du "zu mutig" warst, dann läuft er die ersten Minuten richtig beschissen bis er warm ist. Dann kippst Du den Reservekanister rein und versuchst es beim nächsten Tanken mit ner weniger sportlichen Mischung. Und wenn man nicht immer mit dem vollen Tank experimentiert, dann stellt sich eine sinnvolle Mischung schon recht zügig ein.



Statusupdate: Heute ist der Preis fürs E85 etwas gestiegen: 1,149€/l bzw. 85€ für ne Tankfüllung mit 74l. Wird jetzt vermutlich eine Mischung so um E75(Winterethanol) sein, denn die gelbe Lampe hab ich schon länger nicht mehr gesehen. Ansonsten, erster Frost an den Scheiben mit morgendlichem Kratzen, aber kein Stress mit Starten usw.
Witzigerweise heute einen braunen Duster an der Zapfsäule getroffen. Dessen Umbau hat um die 300€ gekostet und direkt beim Kauf. Seit der aus dem Autohaus raus ist hat der immer nur E85 bekommen. Das finde ich mal echt konsequent preisbewußt :freak:

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Beitrag von mecelo » Freitag 16. November 2012, 08:25

Rainer, kannst du evtl mal eine "KLEINES" update deines Umbaus in Stichworten zusammenfassen damit man immer auf dem aktuellsten Stand ist ohne sich im ganzen Fred durchlesen zu müssen.

Vielen vielen Dank.

p.s. mach weiter so, bis jetzt bist du der Vorreiter in diesem Fronti-Projekt.
https://www.facebook.com/pages/Defender ... 6442410095
http://fronti4x4.npage.de/
http://www.facebook.com/pages/Opel-Isuz ... 3870682045

Land Rover Defender 130CC / TD5
Frontera B 3,2L V6 BJ 98, G80 weiteres folgt
† Frontera A 2.2L, BJ 12.96, Klima, ABS, General Grabber At 2 + Cooper Discoverer 255/85R16 S/T, WESEM XENON 12000K, BL 20mm

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Beitrag von Rainer.M » Freitag 16. November 2012, 14:35

Kann ich:

1. Ich habe aus zwei alten NTC-Steckern und einem alten NTC einen Adapter gebaut. Diesen habe ich vor den Motor-NTC(Rückseite Motor, im AGR-Teil) eingesteckt und betreibe daran einen zweiten (blauen) NTC in Reihenschaltung, der über dem Abgaskrümmer hängt.

2. Nach rund 400km habe ich von meinem Teiledealer einen neuen Benzinfilter erhalten und den irgendwann bei 600-800km eingebaut. Der alte war zu dem Zeitpunkt ein gutes halbes Jahr oder rund 7000km drin und hätte es vermutlich noch eine ganze Weile getan.

Danach habe ich das Auto mit E85 vollgetankt und fahre seit dem damit. Die NTCs und Stecker holt man aus nahezu jedem Auto beim Schlachter raus. Einer(oder mehrere) sind meist im Motor oder im Kühlkreislauf und ein zweiter ist meist in der Zuluft in der Nähe des LMM. Der Benzinfilter ist sowieso ein Verschleißteil und zudem auch recht preiswert. Mehr muss man nicht machen, wenn sonst mit dem Motor alles ok ist.


==================

Vorbereitet habe ich den Umbau, indem ich meinen Motor vorher überprüft habe und defekte Teile getauscht habe. (Ok, war nicht wirklich ein Check, sondern eher, was im letzten halben Jahr so anfiel)
Noch mit Super:
- Im Frühjahr waren Hohlschraube(aufgebohrt) und Drosselklappenpoti dran, weil er immer mal sägte und ich einen "Gaspedal-Kobold" hatte. Später haben wir auch noch einen Riss im Leerlaufsteller gefunden.
- Zahnriemenwechsel und danach war ich die ersten Kilometer "hypersensibel"(als wenn es im Fall der Fälle den Ventilen etwas gebracht hätte). Die etwas "gemütliche" Reaktion aufs Gasgeben hat sich als "halbdefekter" LMM herausgestellt.
Mit E85:
- Ohne den zweiten NTC lief der mit E85 zuerst bei herbstlichen Temperaturen auch ok. Aber so wie es kälter wurde, waren die ersten Minuten die Hölle( Fehlzündungen, Ausgehen, keine Kraft, keine Gasannahme, ständig gelbe Lampe...). Die Lösung aus diversen Foren mit Kaltlaufpotis u.ä. funktioniert bei der Motronik nicht(Sensor wird ignoriert und gelbe Lampe) und entspricht auch nicht dem normalen Verhalten eines NTC. So kam ich auf meine Lösung.
- Beim versuchten Tausch des Benzindruckreglers haben wir festgestellt, das der alte Druckregler im Eimer war(nur noch 3 bar und reagierte total träge auf Lastwechsel). Der vorgesehene einstellbare Regler war kaputt(undicht) und so ist der aus dem Spanier reingekommen(orginal GM)

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Beitrag von Rainer.M » Sonntag 25. November 2012, 01:41

Kurzes Update: Letztes WE festgestellt, das ich so um die 2000 Umdrehungen ein Leistungsloch hab. Dachte erst, das es an den Temperaturen liegt. Dann kam in Verbindung mit dem Leistungsloch die gelbe Lampe wieder öfter...

Ausblinken : 31 und 44 :
31 = Drehzahl unplausibel... Klar, machmal geht er ja beim Starten nochmal aus
44 = Lambda zu mager, eigentlich wie erwartet, aber heh, ging ja die ganze Zeit...

Heut hat sich der Übeltäter offenbart und mich eine Erfahrung reicher gemacht: LRT-Krümmer können auch reißen. Nix vonwegen neue Gußmischung und so. Nächstes WE wird geschweißt, oder es kommt der Krümmer vom Spanier oder mein alter wieder rein(die beide schon mal geschweißt wurden)

Aber auf der Bahn lief er heute gut. 130 bei knappen 4000 Umdrehungen ging mit dem Krümmer entschieden besser als 55 mit 2100 in der Stadt....

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Beitrag von Rainer.M » Sonntag 20. Januar 2013, 10:13

Update: Seit der Brand-Geschichte aber eigentlich eher im Zusammenhang mit der neu eingebauten Standheizung fahr ich erstmal wieder Benzin. War dem Stress geschuldet. Die E85-Tanke in der Nähe der Werkstatt hat nur bis 22:00 Uhr auf und die Tage waren leider etwas länger und der Füllstand niedriger. Dann Urlaubsfahrt nach Dresden mit kaum weniger Stress wegen Tankentlüftung...egal...

Gestern haben wir ein kleines aber wichtiges Bauteil entdeckt, was offensichtlich nicht Ethanolfest ist: Über den Einspritzventilen, im Druckverteiler/Rail/wie-auch-immer-das-genannt-wird, da steckt ein kleines Ventil, um ein Benzindruck-Messgerät anzuschließen. Und genau dieses Ventil löst seine Dichtung auf.

Wenn über dem Ventil eine Metallkappe ist, dann macht das gar nichts. Detlef fährt schon ewig mit E85 und erst letztens beim Messen, um den neuen, einstellbaren Druckregler einzustellen, da ist uns das defekte Ventil aufgefallen.

Wenn über dem Ventil eine Kunststoffkappe ist, dann riecht es innen und unter der Motorhaube nach Benzin. War insofern blöd, weil ich kurz zuvor für die Standheizung und für den Tankwechsel die Benzinschläuche offen hatte und erstmal da gesucht habe. Egal, jetzt ist ein neues Ventil drin und ich hab auch eine Metallkappe drauf.

Das Ventil steckt in einer Schraubhülse und sieht orginal wie ein Reifenventil aus. Ein Reifenventil passt auch rein. Die ganze Schraubhülse mit dem Ventil kann man aus so ziemlich jedem MPI-Benziner von Opel rausholen. Untendrunter liegt noch ein Kupferring. Falls jemand die KBA-Nummern von einem Flexfuel-Opel hat, dann würde ich mich mal um E85-feste Ventile kümmern. Vielleicht dreh ich aber auch einfach nur eine Schraube rein, denn so oft mess ich da ja auch nicht...

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