Dachträger in Selbstbauweise

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mecelo
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Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von mecelo » Freitag 22. Juli 2011, 18:12

Ein Dachträger zum selber bauen.

Material:

- 2 x Aluprofil 40x40x1700
- 3 x Aluprofil 40x40x870
- 30 Nutensteine N8/M6
- 10 Nutensetine N8/M10
- Winkel für Aluprofil 40x40 10Stk
Gesamtpreis an die 85€

- 4 Rundstahlbügel M10x60
- 8 M10 Mutter
- 4 Flachstahplatten 50x80 (Eigenbau)
- diverses Kleinmaterial wie z.B. M6,M8 Schrauben und Unterlegscheiben, Ringschrauben M6/M8 (alles vom Stahlhändler für kleines Geld)
- 6 Winkel für die Montage der Lichter
- 4 Zusatzscheinwerfer Eckig für vorne
- 2 Zusatzscheinwerfer Rund für hinten
- 1 Alublech 50x800x5 (Sponsert by meinem Chef)
Gesamtkosten hierfür max 25€ (ohne Alublech)

Sämtliche Eloxierarbeiten könnt ihr euch sparen da man sich nur über jeden Kratzer hinterher aufregt und in Silber sieht das ganze schätze ich auch ganz gut aus.

Ich Stelle hier nur ein paar Schnappschüsse rein vom fertigen Dachträger da das zusammenbauen ja Kinderleicht ist.

Bei weiteren Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

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Ja noch paar Kleinigkeiten sind zu machen aber für den Anfang reicht es mir, nach dem Urlaub wird der mittlere Teil ausgebaut und Platz für ein Solarpanel ist auch vorhanden.
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Naquada » Freitag 22. Juli 2011, 18:53

Respekt!

Der passt zum Fronti wie die Faust auf´s Auge!
Ist ja wirklich eine Augenweide!

Dürft ihr den in Deutschland sowas draufbauen?
Bekommt ihr bei der HU keine Probleme?

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Beitrag von mecelo » Freitag 22. Juli 2011, 19:13

Gute Frage ich hoffe JA.
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Toto » Freitag 22. Juli 2011, 20:47

Hallo Mecelo

respekt respekt respekt respekt respekt respekt respekt respekt

Das sieht echt super Aus.............. :freak:

was hast du da für Leisten genommen, bzw wo kommt das Masterial her.

Hätte auch interesse an so ein Model...

Hast du irgendwie Hersteller angaben????
M.f.G.



Toto

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von mecelo » Freitag 22. Juli 2011, 20:57

Es ist ganz normales Aluprofil 40x40 aber VORSICHT es gibt eine leichte und eine schwere Ausführung.
Ich empfehle die schwere.

Übrigens die Eckwinkeln sind mit M8 Schrauben sowie M8 Nutensteine montiert. Die M6 Schrauben habe ich für das Alublech und die Ringschrauben verwendet.

Das Alublech ist mit 12 x M6 Schrauben montiert, jeweils 6 pro Seite.

Ich habe den Dachträger für die Dachscheinwerfer und fürs Campen gebaut da ich nicht Lust habe das Gepäck jedes mal zu Verräumen um im Innenraum zu schlafen. Der Innenraum wird mit einem Reisebett/Aufblasbares Gästebett versehen und da kann man sich schön breit machen.
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Re: AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Rocky1964 » Freitag 22. Juli 2011, 21:46

Naquada hat geschrieben:Respekt!
...
Dürft ihr den in Deutschland sowas draufbauen?
Bekommt ihr bei der HU keine Probleme?
Gilt in D als Ladung. Muß halt nur ordentlich befestigt und mit Bordwerkzeug demontierbar sein.



Ich persönlich nutze immer Grundträger von LP (nur bei Dachrinne), Thule, Montblanc u.ä. und darauf eine Aluriffelplatte 2,5/4,0 Duett. Die Platte wird seitlich mit Langmuttern in den Grundträgern verschraubt. Und von oben wird die Platte mit selbstschneidenden ZebraPias auf den Grundträgern verschraubt. Damit geht 200kg Dachlast auf Pisten und im schweren Gelände.

Hier mein früherer XJ mit selbstgebautem Dachträger mit gesamt 200kg Dachlast.
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Statt Ösenschrauben kann man auch Airlineschienen zur Befestigung der Ladung nutzen.

Habsch hier aba schon ofd jeschrieben...

Bei dem weiter oben gezeigten Dachträger auf dem langen roten Frontera halte ich den Überhang nach vorn für etwas lang. Bei Beladung ist der Hebel auf die Dachreling zu groß. U-Bügel klemmen meist nur an 1 oder 2 Stellen an der Dachreling und arbeiten sich damit bei Schwingungen und Reibung im Relingmaterial ein. Besser sind formschlüssige Klemmelmente.

Auf vielen Reisen nach Osteuropa, Nordafrika usw haben wir anfangs vor 2 Jahrzehnten Dachträger vom KFZ-Hersteller eingesetzt. Die sind gut für ne Dachbox oder Surfbretter auf Straßen in D. Auf Pisten und in der Wüste wird sowas lose und fällt irgendwann ab. Auch die von MB. Später haben wir angefangen mit den gewonnenen Erfahrungen selbst Pisten-, Dünen- und Geländetaugliche Dachträger zu bauen.

Aber jeder muß selbst entscheiden, obs nur für das Vorfahren an der Eisdiele oder Disse reichen soll, eine Dachbox oder Surfbrett auf Straßen durch D gefahren soll, oder obs auch im Gelände halten soll....

Gruß

Rocky
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von mecelo » Samstag 23. Juli 2011, 08:37

Keine Sorge der Dachträger hängt Ordentlich am Fronti dran. Des weiteren wird er nochmals stabilisiert.

Zu den Aircraftschienen die sind ja ganz gut allerdings auch teuer da ist das Aluprofil als eigenständiger Träger und mit der Möglichkeit von allen vier Seiten was zu befestigen deutlich besser.

Ob sich das ganze System als Erfolgreich beweist kann ich erst nach dem Urlaub sagen, aber soviel ist schon mal gesagt Praktisch, Günstig und ne Saubere lösung ist es schon mal.
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Frontmann » Samstag 23. Juli 2011, 09:23

die findet man auch in flugunfähigen Lagerhallen ;-)
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Wolf 1

AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Wolf 1 » Samstag 23. Juli 2011, 09:25

Moin Mecelo,
richtig klasse Arbeit vor allem die Dachscheinwerfer,wenn ich auch einen Dachträger brauch ist das sicherlich meine Anleitung.

lg Wolf1 respekt respekt respekt

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Re: AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Rocky1964 » Samstag 23. Juli 2011, 13:05

mecelo hat geschrieben:Keine Sorge der Dachträger hängt Ordentlich am Fronti dran. Des weiteren wird er nochmals stabilisiert.
...
Du solltest alle Verschraubungen entsprechend vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. Alle Schraubverbindungen sollten entweder mit selbstsichernden Muttern oder Schraubensicherungslack gesichert sein. Unter die U-Bügel mit denen die Längsträger des Dachträgers auf den Relingleisten verklemmt sind, sollten Gummiunterlagen gegen das Scheuern zwischengeschoben werden.

Der Überhang der Längsträger über den vorderen Relingfuß nach vorn beträgt mehr als ein Drittel der Gesamtlänge der Längsträger. Bei gleichmäßiger Beladung des Dachträgers würden ca. 2/3 der Last auf den vorderen Relingfüßen liegen. Dies ist mehr als ungünstig.
Auf Grund des langen Hebels würden die Schwingungen im Bereich der vorderen Relingfüße sehr stark sein.
Beim hinteren Überhang ist daß kein Problem. 20...25cm Überhang sind iO.

Die Ösen der Ösenschrauben sollten immer senkrecht ausgerichtet sein. Dann lockernen sie sich nicht beim Verspannen nach oben.


Hier noch was zum Innenausbau:
Für die Nacht
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Für die Fahrt
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Beim Ausbau
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Die Bodenplatte wird mit einem Zurrgurt mittig an der Bodenöse der Sitzbank sowie hinten mit Zurrgurten an den seitlichen Zurrösen gesichert. Im hinterem Fußraum liegt eine Siebdruckplatte, auf der sich die Bodenplatte des Ausbaus abstützt.


Gruß

Rocky
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Re: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Naquada » Samstag 23. Juli 2011, 17:45

mecelo hat geschrieben:Ein Dachträger zum selber bauen.

Material:

- 2 x Aluprofil 40x40x1700
- 3 x Aluprofil 40x40x870
Sind das so Profile an die man normalerweise Photovoltaikplatten für´s Hausdach drannmontieren kann?

Ich frag mal bei uns im Ösiland nach ob wir auch sowas haben dürfen.
Melde mich dann wenn ich Antwort vom ÖAMTC bekomme.

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von mecelo » Samstag 23. Juli 2011, 20:47

Ich habe wie schon Rocky erwähnt hat SELBSTSICHERNDE-SCHRAUBEN verwendet. Heute habe ich noch im vorderen Bereich Einstellfüße montiert die geben noch mal etwas mehr Stabilität im vorderen Bereich.

Wie auch Rocky schon erwähnt hat der fordere Bereich sollte möglichst leicht beladen werden da würde ich dann ein Solarpanel montieren wollen.

@ Naquada ja es sind solche I-tem Aluprofile für Photovoltaikanlagen. Die gibt es in der Bucht zu kaufen, war bei mir günstiger als wie vor Ort und das obwohl bei mir um die Ecke das I-Tem Werk ist.

P.s. ich finde diese Aluprofile einfach genial, man kann individuell von allen 4 Seiten sich was dranhängen wie man Lust hat.
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Naquada » Montag 25. Juli 2011, 15:16

So, habe ein Ergebnis für Österreich!

Nach langem hin und her mit dem ÖAMTC und der KFZ Landesprüfstelle haben wir folgendes für die Österreicher hier:

Der Dachträger kann so auch bei uns gebaut werden wie du´s gemacht hast. Er darf nirgends vorstehen und nicht scharfkantig sein. Die Scheinwerfer sind auch erlaubt, hinten wie vorne, nur müssen die auf öffentlichen Straßen mit den Scheinwerferblenden abgedeckt sein. Die Scheinwerfer müssen auch mit einem eigenen Schalter versehen werden. Zu beachten ist auch das der Träger mit dem Boardwerkzeug ruck zuck zum runternehmen ist. Es empfiehlt sich also auch eine Wasserfeste Dachanschlussdose in die man den Stecker für das Licht einsteckt.
Die Fahrzeughöhe braucht nicht verändert werden, da er als Ladung gilt.

Also steht dem Bau nicht´s mehr im Weg.

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von mecelo » Montag 25. Juli 2011, 20:35

Hey hört sich ja sehr gut an.

Solltest du Hilfe und Tipps benötigen stehe ich gerne zur Verfügung und solltest du eine etwas bessere Idee oder ein Verbesserungsvorschlag haben dann lass es mich wissen.

Bin für jede Kritik offen.

Viel Spaß beim bauen.
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von DirtDiver » Dienstag 26. Juli 2011, 14:46

Also das Ding sieht ja mal Klasse aus respekt respekt gute Arbeit

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Re: AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Naquada » Dienstag 26. Juli 2011, 17:17

Rocky1964 hat geschrieben:
Der Überhang der Längsträger über den vorderen Relingfuß nach vorn beträgt mehr als ein Drittel der Gesamtlänge der Längsträger. Bei gleichmäßiger Beladung des Dachträgers würden ca. 2/3 der Last auf den vorderen Relingfüßen liegen. Dies ist mehr als ungünstig.
Auf Grund des langen Hebels würden die Schwingungen im Bereich der vorderen Relingfüße sehr stark sein.
Beim hinteren Überhang ist daß kein Problem. 20...25cm Überhang sind iO.
Beim B Fronti ist die Reling länger. Somit auch weniger Hebelwirkung!
Somit passt mecelo´s Dachträger perfekt auf meinen Fronti!
Wo wohnst du nochmal? Komm dann Nacht´s abbauen! :lol2:

Bild

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von mecelo » Dienstag 26. Juli 2011, 21:35

@ Naquada den Vorteil hast du beim B durch die längeren Relingträger.

Hier mal ein paar Bezugsquellen.

Aluprofile, Winkel und Nutensteine

http://cgi.ebay.de/Alu-Profil-40x40-I-T ... 895f3978f8
einfach mal in der Bucht Preise vergleichen und je nach Abmaßen bestellen.
Ich habe einfach die Nut des Aluprofils mittig auf das Reling gelegt (die Maße hierfür sind 870mm)


Rundstahlbügel (Rohrnennweite 40mm)

http://www.fk-soehnchen.de/Werkstattbed ... zinkt.aspx

Zum Anbieter gute Ware und netter Kontakt evtl. könnte man es sonst wo erwerben wenn man es günstiger findet da spart man sich dann die Versandkosten ich habe dann gleich etwas mehr von dieser Seite bestellt.
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Rocky1964 » Dienstag 26. Juli 2011, 22:24

Hi,

das mit den U-Bügeln halte ich aus Erfahrung nach wie vor nicht für wirklich geeignet, wie oben geschrieben. Vieleicht findet Ihr dafür eine andere Lösung...

Gute Erfahrung haben wir dafür mit dieser Version:
Bild

Sieht zum Schluß dann so aus:
Bild

Gruß

Rocky
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Re: AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von iomegale » Mittwoch 27. Juli 2011, 08:56

Naquada hat geschrieben: Beim B Fronti ist die Reling länger. Somit auch weniger Hebelwirkung!
Somit passt mecelo´s Dachträger perfekt auf meinen Fronti!
Wo wohnst du nochmal? Komm dann Nacht´s abbauen! :lol2:
Wieso???

mecelo baut sie auf Bestellung :frech:
Gruß
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Naquada » Mittwoch 27. Juli 2011, 09:15

Hätte da auch eine Bezugsquelle für Österreich!

http://www.haberkorn.com/profilsysteme/profiltechnik/

Ich frag dann da einmal nach wie viel sie für das Material verlangen.

@mecelo, hast eh kein Patent drauf oder? :funny:
Wie hast du das den mit dem Anschluss für die Lampen hinbekommen? Wo bist du den da in die Karosserie rein? Gleich neben der Antenne?

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von mecelo » Mittwoch 27. Juli 2011, 17:27

Also Patent ist noch am laufen, und ja die Durchführung verläuft gleich neben der Antene einfach reinbohren und abdichten.
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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Naquada » Samstag 29. Dezember 2012, 17:08

Da ich heute auf die schnelle 4 Meter lange Fichtenbretter gebraucht habe und ich sonst keine möglichkeit habe diese zu transportieren, musste kurzerhand ein Dachträger her.

Hatte noch von meiner PV- Anlage 4 Stk. Montageschienen übrig die ich umfunktioniert habe.
Bei OBI 4 Schlauchschellen, 8 M10/30 Schrauben, 8 Muttern, 16 Beilegscheiben und 8 Abdeckkappen für alles zusammen 22 Euro gekauft und auf´s Dach raufgeschraubt.
Wenn mann die Schrauben der beiden Längsträger löst, kann man diese auf der Querträgerschiene, die auf der Dachreeling mit Schlauchschellen fixiert ist, hin und her schieben. Dadurch kann ich die Teile die ich transportieren will dazwischen einklemmen.
Somit ist der Seitenhalt auch gegeben.

Er ist zwar nicht der schönste, aber er erfüllt voll und ganz seinen Zweck.

Bild

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von lemonshaker » Montag 3. März 2014, 11:54

Na dann mal meine Version von einem Dachträger


Bild

1140x1700

Alu Riffel 2,5mm mit 40er Kantung liegt auf 3 40x40er Aluprofilen auf
die auf die Reling geklemmt sind mit 12 M8er Schrauben

Die Reling darauf besteht aus Aluprofilen 25x25 und ist komplett mit M10er
Senkschrauben verbunden.

keine Schweissnaht da ich die Eloxalschicht erhalten wollte

ca. 150€ gesamt ( Material )
Gruss

Stefan

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Pucky » Montag 3. März 2014, 12:41

Sieht klasse aus.

Bringst Du noch Airlineschienen o.ä. zwecks Verlastung und Befestigung an?


...der Puck :smoke:
Was stört es die deutsche Eiche wenn sich ein Ferkel an ihr reibt.

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AW: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von lemonshaker » Montag 3. März 2014, 12:48

Eigentlich gibt es genügend Einhängepunkte,
aber eventuell kommt in die Mitte noch ein flaches Aluprofil 35x12
um Schraubösen zu befestigen
Gruss

Stefan

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Re: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Aquis73 » Montag 29. August 2016, 13:24

Hi,

gibt es eine Möglichkeit die Bilder im Bericht sichtbar zu machen oder zu bekommen?
In etwa das Gleiche habe ich auch vor und dachte bevor ich loslege mache ich mich schlau und schau nach was ihr so gemacht habt.
Teile für einen ähnlichen Aufbau habe ich schon.

Danke im Voraus für Hilfe.

Richard
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Re: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Toto » Montag 29. August 2016, 19:43

Hallo,

Aus welchen Bericht meinst du den?
Habe kurz durch geschaut und keine Lücken gesehen
M.f.G.



Toto

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Re: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Aquis73 » Dienstag 30. August 2016, 13:26

Hier in diesem Bericht.
Statt einem Bild, steht hier nur der Text "Bild".
Keine Ahnung warum da nix angezeigt wird.

Gruß Richard
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Re: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von Toto » Mittwoch 31. August 2016, 20:47

Ich kann alle Bilder sehen.

Ist das nur in diesen Beitrag so oder auch in anderen?
M.f.G.



Toto

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Re: Dachträger in Selbstbauweise

Beitrag von karman911 » Donnerstag 1. September 2016, 00:34

mach mal von dem tread ohne bild ein zitat.......
nur wer sich hohe ziele setzt, kann auch großes erreichen
suche; blaugetönte frontscheibe mit blaukeil für frontera a
wer viele fragen stellt, bekommt viele antworten.......auch die, die er nicht hören wollte

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