Radlager-u.Nadellagerwechsel VA Frontera B/bei A fast gleich

Hier gibt es wichtige Berichte und Anleitungen von und für Euch.

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Asconajuenger
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Radlager-u.Nadellagerwechsel VA Frontera B/bei A fast gleich

Beitrag von Asconajuenger » Samstag 27. April 2013, 13:49

@toto: Hier der Bericht in PDF

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Hy,

hier jetzt endlich der Bericht über den Wechsel, des Radlagers und des Nadellagers der Antriebswelle, an der vorderen Achse!

Das Radlager kriegt jeder selber raus,das gibts ja überall.
Aber die Teilenummern des Nadellagers/Scheibe und Simmerring post ich hier mal.
Die stammen aus nem Beitrag von Frontmann:

0308456 / 97123691 Dichtring zwischen Achschenkel und Antriebswelle
0308700 / 94407708 Nadellager für Antriebswelle in Achsschenkel
0308575 / 94407718 Druckscheibe

Die genannten Nummern sind Originalteilenummern aus dem Opel Katalog vom Frontera B.


Als erstes natürlich den Fronti sicher abstellen(Ebene, befestigte Fläche) mit Gang und Handbremse. Radmuttern etwas lösen.
Aufbocken und sichern mit Unterstellböcken und das Rad dann ganz abschrauben und abnehmen!
Als erstes muss der Bremssattel abgeschraubt werden! Zwei Schrauben!
Um leichter hinzukommen einfach einlenken. Bei nicht Vorhandensein eines Schlagschraubers, hilft hier oft ein Knebel und ein dazu passendes Rohr, ca.50cm sollten reichen!

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Nach dem lösen des Bremssattels, diesen einfach von der Scheibe abziehen (wenn die Scheibe nen kleinen Grat hat kann man mit nem grossen Schraubenzieher etwas hebeln) und mit einen draht beiseite hängen,damit der Bremsschlauch nicht belastet (und dadurch geschädigt) wird!

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Jetzt die Nabenkappe auf dem Achsschenkel lösen.(Die Imbusschrauben gibts übrigens noch zu annehmbaren preisen beim FOH)

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Dann den Fettfilm um den Sicherungsring entfernen.

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Sicheringsring mit einer passenden Zange abnehemen,und die Einstellscheibe dahinter. (Zangensätze gibts günstig bei Ebay)

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Dann die Kappe zum Radlager abnehmen.(Diese Kappe überträgt übrigens über die eingefrästen Rillen und die Imbusschrauben die Kraft der Antriebswelle auf die Radnabe und somit auf´s Rad) :wink:

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Dann dahinter das Fett beseitigen, um an die Arretierung des Radlagers zu kommen!

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Die drei kleinen Kreuzschlitzschrauben müssen raus,diese halten nämlich die Arretierung des Radlagers.
Die Schrauben sind aus nem weichen Metall, sollte hier der Kreuzschlitz nicht mehr greifen einfach einen scharfen Schlitzschraubendreher in der Breite des Kreuzschlitzes wählen und diesen mit ein paar sanften Schlägen des Hammers eintreiben.
Wenn man den Radlagersatz von QH nimmt, sind neue Schrauben dabei!(Is auch der orginal Satz ab Werk)

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Dann das Arretierungsblech des Radlagers abnehmen.(Spitzer Kreutzschlitz oder Spitzzange hilft, da dieses Blech oft durch das Fett des Radlagers an der Einstellmutter fest klebt und es hier sehr wenige Kanten zum anfassen gibt)

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Jetzt die Einstellmutter säubern,damit man nicht das falsche Loch erwischt! :wink:

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Dann kann die runde Einstellmutter für´s Radlager gelöst werden. Dies geschieht indem man an einem der zwei grossen runden löcher (keinesfalls an einem der Gewinde!) einen Dorn oder Schraubenzieher einsetzt und die Mutter somit aufdreht!

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Dann kann wieder das Fett beseitigt werden,und man sieht auf das äussere Radlager.

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Jetzt kann die Radnabe (die ja mit der Bremscheibe noch verschraubt ist) abgenommen werden!
Dazu einfach die Scheibe fassen und auf sich zu ziehen!

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Beim abziehen fällt wahrscheinlich schon das äussere (das Kleinere) der beiden Radlager heraus!

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Jetzt habe ich erstmal die Bremsscheibe von der Radnabe getrennt (kann bei umsichtigen Umgang auch zusammen gelassen werden).
Dazu erst einmal alle Schrauben herausgedreht.

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Da sich Bremsscheibe und Radnabe nur schwer trennen lassen, habe ich mit einem Meisel als Hebel unter einem Radbolzen (Rückseite!) angesetzt und immer leicht mit dem Hammer ,wie im Bild gezeigt drauf geklopft(mit dem Hebel nicht auf der Lauffläche des Bremsbelages hantieren,sondern nur am inneren Kreis!). Wenn man das an allen Radbolzen über Kreuz macht löst sich die Nabe langsam von der Bremsscheibe!

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Hier das Ergebniss! Als der Spalt zwischen der Scheibe und der Nabe groß genug war habe ich vorsichtig das Brecheisen als Hebel eingesetzt!

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Hier die Scheibe einzeln,man erkennt gut den ABS Ring.

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Jetzt hat man die Nabe einzeln!

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Nun kann auf der Rückseite der Nabe der Simmerring des inneren Radlagers (das Grössere) herausgmacht werden.
Ich habe dazu den Simmerring auf einer Seite nach unten gedrückt.....

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.....um ihn dann auf der anderen Seite mit der breiten Klinge des Brecheisens herauszuhebeln.

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Jetzt kann das Innere Radlager (das Grössere) entnommen werden!

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Jetzt sieht man schön die Lagerschalen der beiden Axiallager.

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Hier habe ich mal einen Radlagersatz, damit man sieht aus welchen Teilen dieser besteht.
Zu jedem Lager gehört eine Lagesschale, diese wird in die Radnabe eingesetzt.
Beim FOH wird das mit hilfe eines Stempels gemacht,der genau auf die Aussenkannte des Rings passt und somit kann dieser dann mit dem Hammer eingetrieben werden.
Aus Ermangelung desselben habe ich mir geholfen wie es tausend freie Werkstätten machen,aber dazu später mehr!

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Jetzt müssen diese Beiden Lagerschalen erst mal heraus!
Hierzu sind diese Aussparungen hinter den Lagerschalen in der Nabe angebracht!

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Hier kann man mit einem Messingdorn die Schalen austreiben. Dazu bitte immer abwechselnd links und rechts klopfen,damit sich nix verkantet!

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Wenn beide alten Lagerschalen draussen sind die Buchsen (in der die Lagerschalen normalerweise sitzt) auf Grate und Verschmutzung prüfen, und die Buchsen natürlich reinigen!
Ist alles in Ordung kann man ein, zwei tropfen Öl in den Buchsen verteilen.
Dann setzt man die neue Lagerschale in die Buchse (nicht verkannten!).
Ich habe die beiden buchsen nacheinander eingesetzt und zwar unter Zuhilfenahme des alten Lagers.
Dieses Legt man in die Lagerschale und legt darauf am besten (anstatt des Feustels, wie auf dem Bild) ein altes Tonnenlager das den passenden Durchmesser hat.
Dann klopft man vorsichtig oben auf das ganze drauf und treibt somit die Lagerschale in ihren Sitz!
Wenn man schön vorsichtig ist, nicht zu stark klopft, nichts verkanntet und aufhört wenn die Lagerschale unten in ihrem Sitz angekommen ist(sieht man wenn man von hinten in die Nabe reinschaut!), dann kann mit diese Methode eigentlich nix passieren.
Bitte beide Lagerschalen einsetzen, und vor allem richtig rum!

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Jetzt habe ich die innere Lagerschalen und den Raum zwischen beiden Lagerschalen mit dem mitgelieferten Fett bestrichen.

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Jetzt zuerst das innere (das Grössere) Lager mit Fett behandel. Dieses muss in das Lager,also schön einmassieren! :funny:

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Dann das neue Lager in die Lagerschale einlegen,so das dieses sauber darin läuft, und danach den Simmerring, der im Lagersatz enthalten ist, in die Öffnung des inneren (grösseren!) Lagers setzen (Einbaurichtung wie Bild!).
Jetzt kann der Simmerring vorsichtig eingeklopft werden (nicht verkannten!).
Man kann eine ausreichend grosse Nuss dazu verwenden, oder wie ich vorsichtig mit dem Gummihammer auf die aussenkannte klopfen und dies immer schön über Kreuz,damit sich nix verkanntet!
Drin ist er wenn er bündig mit der Aussenkannte der Nabe abschliesst.

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Jetzt habe ich erst mal wieder die Nabe mit der Bremscheibe vereint.
Scheibe hab ich auf ein Holz auf den Schraubstock gelegt, die Nabe eingesetzt und mit dem Gummihammer hineingetrieben (auf die Stellung der Befestigungslöcher von Nabe und Scheibe achten!)

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Dann die Schrauben alle eingesetzt und Festgezogen!

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Jetzt habe ich die Lagerschale des äussern (das kleinere) Lager mit Fett behandelt.

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Dann wieder das Fett in das Lager einbringen.

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Dann das Lager in die Nabe einsetzen. Darauf achten das dieses schön drin sitzt!

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So, jetzt ist die Nabe wieder zusammengebaut und kann dann später wieder auf den Dorn des Achsschenkels aufgesetzt werden, wenn alles wieder zusammengebaut wird!

Aber es gaht ja noch weiter,jetzt wird bei mir ja noch das Nadellager der Antriebswelle ersetzt.
Diese Arbeiten habe ich lediglich zusammengenommen,da sie bei mir anfielen!
Ausserdem sind die Vorrabeiten bis nach der Abnahme der Radnabe erforderlich um weiter am ausbau des Nadellagers zu arbeiten!
Nadellager und Radlager sind aber Unabhänig voneinander und müssen nicht zusammen ersetzt werden.
Aber es bietet sich an das Nadellager der Antriebswelle und den zugehörigen Simmerring zu überprüfen, wenn man beim Radlagerwechseln ist! :wink:

Als erstes den ABS Sensor abstecken, dazu die im Bild gezeigte Sicherungsnase eindrücken und den
Stecker auseinander ziehen.

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Dann die beiden Schrauben an dem Halteblech für den Stecker lösen.

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Jetzt ist am Kabel des Sensors noch ein Halter angebracht, der seitlich am oberen Dreieckslenker angebracht ist!
An diese Schraube kommt man im wahrsten Sinne des Wortes bescheiden ran, und man kann nur immer ne kleines Stück mit dem Ringschlüssel drehen bevor man ihn umsetzten muss.
Auf dem Bild sieht man gut wie der Ringschlüssel angesetzt ist.

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Danach hab ich die untere Mutter der Koppelstange gelöst und die Koppelstange nach hinten gedrückt, so das sich diese nicht mehr im Achsschenkel befindet. Danach die Mutter ein paar Gewindgänge aufdrehen ist nicht verkehrt, um etwaige unbeabsichtigte Beschädigungen des Gewindes zu vermeiden!

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Danach habe ich mit dem Schlagschrauber die Mutter des Lenkhebels gelöst.
Dann diese wieder mit der Hand aufdrehen, damit die Oberkante fast bündig mit dem Gewindbolzen ist, um den Gelenkabzieher anzusetzen(Beschädigung des Gewindes wird somit vermieden!)
Der abzieher muss richtig satt sitzen um nicht abrutschen zu können!
Dann die Schraube des Abziehers anziehen (Abzieher darf hierbei nicht abrutschen!)
Wenn die Schraube sich schwer einschrauben lässt und das Gelenk noch nicht aus seiner Pfanne gesprungen ist, kurz unterbrechen und mit nem Hammer auf den Abzieher, in der höhe des Lenkhebels, klopfen.
Dann sollte das ganze knack machen und auseinander springen!

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Abzieher kann dann abgenommen werden, die Mutter abgedreht, sowie der Lenkhebel nach unten aus der Führung gedrückt und zur Seite geschoben werden.

Jetzt muss das obere Traggelenk (Führungsgelenk) ausgebaut werden.
Ich habe es hier etwas leichter, da mein Führungsgelenk unter dem obern Dreieckslenker sitzt, da ich die Traggelenkspacer von Steffen P. eingebaut hab.
Ich muss lediglich die drei Schrauben von ihren Muttern befreien, die das Gelenk halten (wie auf dem Bild)
Nach entnahme der Schrauben ist es schon ab!
Jeder andere muss hier in etwa verfahren wie am unteren Traggelenk! (kommt gleich!)

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Jetzt kann der Achsschenkel nach vorne weggezogen werden!

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Unteres Traggelenk!
Hier muss bei mir erst der Splint geradegebogen und aus dem Loch entnommen werden! Falls dies nicht klappt und der Splint rein gerostet ist, kann dieser auch bündig abgezwickt werden und mit dem Schlagschrauber die Mutter abgedreht werden (Splint ist aus weichmetall!), allerdings muss dann das Loch für den Splint ausgebohrt werden und später beim zusammenbau ein neuer Splint eingesetzt werden!
Achtung, es gibt hier bei den Gelenken inzwischen auch Varianten ohne Splint und Loch, bei denen Lediglich eine Sicherungsmutter zum Einsatz kommt! Also nicht wundern! :wink:
(Bei Sicherungsmuttern bei der Montage immer neue Sicherungsmuttern verwenden!)

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Dann die Mutter des Traggelenks abschrauben!

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Mutter mit Hand wieder aufdrehen, wie oben beim Lenkhebel!
Dann kann der Abzieher angesetzt werden. Bei mir ging er nicht gescheit rein, ohne das ich die Manschette etwas mit dem Schraubenzieher angehoben hab! (siehe Bild)

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Nachdem der Abzieher abgenommen und die Mutter abgeschraubt wurde, kann der Achsschenkel abgenommen werden! Es gibt jetzt nichts mehr das ihn ans Fahrzeug bindet! :funny:

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Ich habe dann mal die Antriebswelle gecheckt, an der Stelle an der diese im Nadellager läuft!
Trotz heftiger Geräusche des Lagers bei der letzten Fahrt, konnte ich hier weder etwas ungewöhnliches sehen, noch mit dem Finger spühren!(hinten die blanke Stelle!)

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So sah bei mir der Simmerring des Nadellagers aus! wahh
Also praktisch nicht mehr existent, geauso wie das Nadellager,von dem man nur noch reste der Nadeln erkennt!

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Dann den rest des Simmerrings entfernt!

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Danach kann die grosse Beilagscheibe zwischen Simmerring und Nadellager entnommen werden.
Dieser war trotz katastrophalen Zustand der Simmerrings und des Lagers nichts anzusehen, könnte also weiterverwendet werden.
Ich hatte jedoch schon einen neuen bestellt,also kommt diese auf Lager!

Jetzt muss die Buchse des eingepressten Nadellagers herausgeklopft werden.
Dazu habe ich wie auf dem Bild den Messingdorn verwendet und von innen auf den Rand geklopft.

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Leider brachte das bei mir keinen Erfolg,da diese Buchse wahrscheinlich durch das defekte Lager extrem verpresst war!
Desshalb hab ich das anders lösen müssen!

Ich hab dann mit nem Meisel die Lagerbuchse von der Innenseite aus eindellen mussen bis diese reist und dadurch dann ihre Spannung verliert und herausgezogen werden kann!

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Da is die Sau! :funny:

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Leider ist mir bei der Aktion mit dem Meisel ein kleiner Grat im Sitz der Nadellagerbuchse (im Achschenkel) entstanden, dieser muss beseitigt werden, um das neue Nadellager einpressen zu können!
Jetzt habe ich aber erst mal grob den Sitz des Simmerrings und des Lagers mit nem Schleifpapier von Rost befreit.

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Mit dem Schleifpapier bekam ich den Grat nicht raus! wahh

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Dann erstmal den Sitz des Simmerrings anständig entrostet mit dem Dremel nachbau!

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Und dann den Grat im Lagersitz mithilfe eines Diamantschleifeinsatzes für den Dremel ausgeschliffen!

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Beide Flächen noch mit Polierpaste und Polieraufsatz des Dremel nachbau´s behandelt für absolute Glätte!

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Glatt wie ein Babypopo! :funny:

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Jetzt ist der Achschenkel fertig zum Einbau des Lagers und des Simmerrings! Wenn sie da nur schon da gewesen wären! :wand:

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Ah, alles gekommen, ausser der Simmerring,den ich versehentlich falsch bestellt hab! :crazy:

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Jetzt kann das Nadellager eingepresst werden!
Erst natürlich wieder den sitz säubern und mit nem tropfen Öl behandeln.
Dann Lager sauber ansetzen (nicht verkanten!) und mit ner Nuss in passender grösse langsam einklopfen.
Wenn drin, dann drin! Also nicht zuwenig und auch nicht wenns unten is noch ewig drauf rum hämmern! :wink:

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Dann hab ich Fett auf´s Nadellager aufgebracht (hier mit der Fettpresse,da ich sonst nirgends sauberes Fett hatte!)

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Und mit dem Finger wieder ins Lager einmasieren!

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Ring einsetzen!

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Ahh, der Simmerring ist da! :funny:
So sieht er neu aus!

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Diesen dann sauber und Verkanntungsfrei ansetzen.
Und ich hab dann immer etwas über kreuz mit nem Dorn drauf geklopft, um ihn einzubringen!

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Drüben!

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Andere Seite!

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Nächste Seite!

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Und jetzt is er drin! :funny:

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So, jetzt kann das ganze Rückwärts wieder zusammengebaut werden!

Zum zusammenbau werden die Drehmomente benötigt, die gibts hier:

http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?t=8845

Und das Radlagerspiel wird nach dieser Anleitung eingestellt:

http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?t=9363

Und natürlich gilt auch hier wieder,das is nur ein Bericht,wer es nach macht und verpfuscht is selber Schuld!

Falls hier jetzt wieder wer über die Foto´s schimpft, ich mache die bei der Arbeit und erkenn auf dem kleinen Display nicht die ganze Qualität, aber ich hab lieber ne Anleitung mit nem nicht ganz so scharfen Bild erstellt, in dem man das wichtige sieht, als das Bild weg zu lassen und nachher vielleicht irgendwelche Unklarheiten hinterlassen zu haben! :wink:


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AW: Radlager-u.Nadellagerwechsel VA Frontera B/bei A fast gl

Beitrag von Asconajuenger » Mittwoch 13. November 2013, 12:20

Güni hat da mal das Nadlager und den Simmerring als Normteil rausgesucht für den A!
Da aber die Opelnummern für Simmerring und Nadellager gleich sind von A zu B gilt das auch hier!

Hier die Textkopie von Güni:

Kleiner Nachtrag:
Der Radialwellendichtring 59x75x10NBR ist in der EU so selten zu kriegen wie sonstwas und kostet gut über 20€. Naja, Zollmaße.
Gemeinsam mit einem Lieferanten haben wir dann den 60x75x8NBR vermessen und was soll ich sagen?
Der Innendurchmesser ohne Welle liegt bei 58. Mußt ihn eben bis auf den Bund und nicht bis in die untere Entlage einpressen...der hält 100% trotzdem.
Aber selbst wenn er in der unteren Endlage ist, trägt er noch genug.
Ergo ist das alles mal wieder eine Ersatzteilverschleierungstaktik der Hersteller.
Der Radialwellendichtring kostet 2,33€.
Im übrigen habe ich mir aus Langeweile mal eine M30 Schraube angeschaut und sie für zukünftige Zwecke vorbereitet.
Die Nadelhülse die rückseitig des Achsschenkels innen ihren Platz findet (HK3016) passt wunderbar drauf und beim einpressen wird nix beschädigt.
Kostet beim Schlossermeister ums Eck 2 Euro und ein bischen Zeit zum absägen und die Brünierung abschleifen.
Solltet Ihr eine Nadelhülse HK3016-2RSR aufgebrummt bekommen, nehmt Ihr einfach einen Uhrmachrschraubenzieher und entfernt die kleinen Gummilippen am Rand, fertig.
Bild

Bullypearl
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AW: Radlager-u.Nadellagerwechsel VA Frontera B/bei A fast gl

Beitrag von Bullypearl » Dienstag 24. Juni 2014, 20:48

respekt .... und Danke Richy.. erstklassiger Bericht und Anleitung... hilft mir sehr bei meiner Rep und die Info mit dem Nadellager ... Super.... :D
das wird ich alles gleich mit austauschen wenn ich da eh beide Seiten schon aufmachen muss kommt auch gleich Neuteile rein.... bevor es wieder montiert wird..... :-)

Grüße Boris
lieber mit dem Fronti zum Fischen , als mit inem Ferrari zur Arbeit .....

Ackerfahrer
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AW: Radlager-u.Nadellagerwechsel VA Frontera B/bei A fast gl

Beitrag von Ackerfahrer » Sonntag 1. Februar 2015, 18:42

Noch ein Tipp zum Einbau der Radlager in die Nabe:
Den äusseren Ring kann man einfach bis nach unten klopfen wenn man den alten Ring auflegt. Damit der wieder rausgeht einfach mit der Flex einen Schlitz flexen und den Ring unterbrechen so ist keine Spannung mehr drauf.
Keiner kauft einen Hammer nur für schöne Nägel. Was soll ich mit nem Auto nur für schöne Strassen?

Bullypearl
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Re: Radlager-u.Nadellagerwechsel VA Frontera B/bei A fast gleich

Beitrag von Bullypearl » Montag 1. Juni 2015, 17:57

http://www.homeofbearing.com/wellendich ... erring.php

Könnte der hier (oben) auch passen ? müsste Bauform BS sein oder liege ich da falsch....

http://www.hug-technik.com/inhalt/wellendichtring.html

Nadellager hab ich dieses hier gefunden:

http://www.kugellager-express.de/advanc ... rds=HK3016
lieber mit dem Fronti zum Fischen , als mit inem Ferrari zur Arbeit .....

Technikfreak
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Re: AW: Radlager-u.Nadellagerwechsel VA Frontera B/bei A fast gl

Beitrag von Technikfreak » Dienstag 14. Februar 2017, 16:20

Asconajuenger hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2013, 12:20
Güni hat da mal das Nadlager und den Simmerring als Normteil rausgesucht für den A!
Da aber die Opelnummern für Simmerring und Nadellager gleich sind von A zu B gilt das auch hier!

Hier die Textkopie von Güni:

Kleiner Nachtrag:
Der Radialwellendichtring 59x75x10NBR ist in der EU so selten zu kriegen wie sonstwas und kostet gut über 20€. Naja, Zollmaße.
Gemeinsam mit einem Lieferanten haben wir dann den 60x75x8NBR vermessen und was soll ich sagen?
Der Innendurchmesser ohne Welle liegt bei 58. Mußt ihn eben bis auf den Bund und nicht bis in die untere Entlage einpressen...der hält 100% trotzdem.
Aber selbst wenn er in der unteren Endlage ist, trägt er noch genug.
Ergo ist das alles mal wieder eine Ersatzteilverschleierungstaktik der Hersteller.
Der Radialwellendichtring kostet 2,33€.
Im übrigen habe ich mir aus Langeweile mal eine M30 Schraube angeschaut und sie für zukünftige Zwecke vorbereitet.
Die Nadelhülse die rückseitig des Achsschenkels innen ihren Platz findet (HK3016) passt wunderbar drauf und beim einpressen wird nix beschädigt.
Kostet beim Schlossermeister ums Eck 2 Euro und ein bischen Zeit zum absägen und die Brünierung abschleifen.
Solltet Ihr eine Nadelhülse HK3016-2RSR aufgebrummt bekommen, nehmt Ihr einfach einen Uhrmachrschraubenzieher und entfernt die kleinen Gummilippen am Rand, fertig.
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Hallo Richy,
toller Beitrag, Mensch! respekt
Ich habe eine pdf-Datei gefunden, in der man günstige Radlager auch für Opel finden kann: https://www.kugellager-panta.de/media/d ... er_DAC.pdf.
Auf der Webseite gibt es auch Wellendichtringe und eine Menge von Wälz- und Gleitlagern: https://www.kugellager-panta.de/home-vm ... ollenlager
Grüße aus Stuttgart,
Marcus

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