Die Opel 4x4 Modelle...

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Berndte
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Die Opel 4x4 Modelle...

Beitrag von Berndte » Sonntag 2. April 2006, 21:38

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Frontera A
[1991-1998][/center]

Der Opel Frontera A:

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Der Opel Frontera wurde im Herbst 1991 eingeführt. Die 2-türige Version hieß Frontera Sport. Er war anfangs nur mit uralten Motoren aus dem Rekord lieferbar. Es gab einen 2,3 TD mit 100 PS, einen 2,4 i mit 125 PS und für den kurzen Sport einen 2,0 i mit 115 PS.
Sofort wurde der Frontera Marktführer unter den Geländewagen. Er blieb es auch einige Jahre lang. Das Cockpit ähnelte dem des heutigen Land Rover Freelander.
1995 wurde der betagte 2,3 TD gegen einen 2,8 TDI mit 113 PS ausgetauscht. Der alte 2,3 TD erfüllte die Abgasgrenzwerte nicht mehr. Opel schob immer mehr Sondermodelle des Frontera vor um die Kunden bei Laune zu halten. Aber der Frontera konnte es schon bald nicht mehr leugnen, das er bereits 1989 entwickelt wurde.
Zum Modelljahr 1997 wurde der Frontera noch einmal überarbeitet. Er erhielt neue Motoren,darunter den 2,5 TDS mit 115 PS, den 2,2l Benziner für den langen und einen Überarbeiteten 2.0i mit besseren Abgasnormen sowie eine neue Armaturentafel.Ebenfalls gab es jetzt wahlweise ABS. Diese “Verjüngungskur” verhalf Ihm kurzzeitig noch einmal zu besseren Verkaufszahlen.
Der Frontera A wurde in Europa mehr als 200.000 mal verkauft. Gebaut wurde er in Luton/Großbritannien. Im November 1998 kam dann “endlich” sein Nachfolger der Frontera B.

Der Opel Frontera Sport A:

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Im Herbst 1991 war es soweit, Opel stellte seinen ersten Geländewagen vor, den Frontera ! Die Kurzversion hieß Sport. Sie war vorerst nur mit dem 2,0 i mit 115 PS lieferbar. Später folgten die Softtop Variante sowie erst der 2.8 TDI und danach der 2.5 TDS.
Der Frontera Sport war eines der ersten wirklichen Funcars in Deutschland. Er wollte nicht harter Offroader sein, eher ein sportlicher Allrounder. Sein 2.0 i Motor war zwar nicht sehr flott, verrichtete seine Arbeit aber dennoch ganz ordentlich. Die Anhängelast betrug immerhin 2.000 kg.
Viele Kunden bevorzugten den kurzen Sport, weshalb er auch der meistverkaufte Frontera war.
Im Unterhalt war der 2.0 i den Dieseln gegenüber günstiger. Für ihn sprachen auch seine kompakten Abmessungen sowie seinen günstigen Preis. Es gab Ihn sogar in recht ausgefallenen Lackierungen wie z.B. Ananasgelb. Die Softtop Variante fand auffallend wenig Käufer, weswegen diese dem Nachfolger seit 1998 vorenthalten bleibt.



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Frontera B
[1998-2003][/center]

Der Opel Frontera B:

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Der Opel Frontera B wurde im November 1998 eingeführt. Zwei völlig neue Motoren sind lieferbar, ein 2,2 DTI mit 115 PS sowie ein 3,2 V6 mit 205 PS. Der 2,2 16V wurde lediglich überarbeitet, er leistet 136 PS.
Der Frontera B ist nun auch mit einem Automatikgetriebe lieferbar, welches viele Kunden zuvor vermisst hatten. Der Radstand wurde verkürzt, in der Breite ist er etwas gewachsen. Im Innenraum dominiert ein neues sehr funktionelles Cockpit.
Er fährt sich nun so komfortabel wie eine Limousine. Der neue Diesel ist ausreichend kräftig und verbraucht sehr wenig Treibstoff. Der V6 passt wunderbar zum Frontera, exzellente Fahreigenschaften bei einem erträglichen Verbrauch.
Der Diesel und der V6 dürfen bis zu 2.800 kg ziehen, der 2,2 16V Benziner 2.600 kg. Gerade der Diesel in Kombination mit dem Automatikgetriebe ist Gespannfahrern sehr zu empfehlen.
Die Basismodelle wurden zum März 2001 aus dem Programm genommen, es gibt nun nur noch das Limited-Modell, welches über ABS, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Bordcomputer, Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, lackierte Stoßfänger und Türgriffe sowie Velours-Polster verfügt.
Ab 2002 gab es auch eine Leichtes Facelift, die Plastiverbreiertungen verschwanden und wurden durch etwas andere Seitenteile und Kotflügel ersetzt, ebenfalls bekam der Diesel mehr Leistung (120PS)!

Der Opel Frontera Sport B:

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Der Frontera B Sport kam gleichzeitig mit dem 4-türigen Frontera im November 1998 auf den Markt. Es gibt den Sport im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht mehr als Softtop. Auch bei Ihm kann man zwischen den drei Motoren wählen. Der V6 ist jedoch erst seit dem Modelljahr 2001 im kurzen Sport erhältlich.
Auch der Sport wird nur noch in der Ausstattungsvariante “Limited” angeboten. Beim Sport heißt die “ Limited” Variante jedoch “RS”. Die Ausstattung entspricht dem langen Frontera Limited.
In seinem Hardtop ist ein 2. Sonnendach eingebaut, welches man ausbauen kann. Man kann natürlich auch mit etwas Arbeit das ganze Hardtop entfernen, so hat man ein Cabrio. Auf den Frontera Sport gibt Opel wie beim langen 4-türer ein Jahr Garantie.

Edit Asconajuenger: Informationen aus Kommentaren ergänzt,Kommentare gelöscht zwecks der Übersichtlichkeit!

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Berndte
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Beitrag von Berndte » Dienstag 4. April 2006, 23:01

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Monterey A
[1992-1998][/center]

Der Opel Monterey A:

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Der Monterey war Opels zweiter Geländewagen und zugleich das Flagschiff im 4x4 Programm. Er wurde im Frühjahr 1992 eingeführt. Es standen zwei Karosserievarianten sowie zwei Motoren zur Wahl. Der 3,2 V6 leistete 177 PS, der 3,1 TD 114 PS. Man hatte die Wahl zwischen der Basis Version und der höherwertigen “Limited” Variante.
Das Cockpit war anfangs recht schlicht und kantig, erst 1995 wurde ein neues eingeführt, welches auch noch im Monterey B Verwendung fand. Für den Monterey sprach neben seiner soliden Verarbeitung auch noch der großzügig bemessene Laderaum. Man konnte bei bedarf eine dritte Sitzbank ordern, so wurde der lange Monterey auch zum Siebensitzer.
Im Frühjahr 1998 wurde er endlich durch den Monterey B abgelöst, dies wurde auch Zeit, da man zuletzt kaum noch 1000 Montereys pro Jahr absetzen konnte.
Er konnte sich nie gegen den Frontera durchsetzen, was für ihn schließlich auch den Tod bedeutete.

Der Opel Monterey RS A:

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Der Monterey RS kam wie der 4-türige Monterey im Frühjahr 1992 nach Deutschland. Auch er wurde mit dem 3,2 V6 (177 PS) sowie dem 3,1 TD (114 PS) angeboten.
Die zwei Austattungsvarianten Basis und Limited, die bei Ihm RS hieß gab es auch. Der Laderaum war natürlich etwas kleiner als beim langen Bruder. Dafür war der RS sportlicher und kompakter.
Er wurde auch nach 6 Jahren endlich im Frühjahr 1998 abgelöst.



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Monterey B
[1998-1999][/center]

Der Opel Monterey B:

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Der Opel Monterey B kam im Frühjahr 1998 auf den Markt, er löste den schon etwas betagten Monterey A ab. Er trumpfte mit zwei neuen hochmodernen Motoren auf. Die Karosserie geriet etwas bulliger, er war aber immer noch eindeutig als Monterey erkennbar. Das Cockpit blieb unverändert. Im Innenraum herrschte weiterhin Platz ohne Ende. Der Laderaum war genauso breit wie hoch. Auf Wunsch konnte man eine dritte Sitzreihe ordern.
Der neue Dieselmotor war ein echtes Sahnestück: 3.0 Commonrail-Direkteinspritzer Dieselmotor mit 159 PS. Der Monterey war der erste Geländewagen mit solch einem modernen Dieselmotor. Der neue V6 schöpfte aus 3.5 l Hubraum 215 PS. Mit diesen beiden Motoren war der Monterey auf jeden Fall nicht untermotorisiert.
Neben der teuren und gut ausgestatteten Limited Version gab es auch eine Basis Variante. Diese war jedoch recht karg ausgestattet, weswegen die meisten Käufer auch zum Limited griffen.
Opel konnte jedoch immer weniger Monterey´s absetzen, weswegen man sich entschloß den Monterey auslaufen zu lassen. Bis zum 16.4.1999 konnten die Opel-Händler noch Lagerfahrzeuge bei Opel ordern.

Der Opel Monterey RS B:

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Der Monterey B RS kam gleichzeitig mit dem 4-Türer auf den Markt. Es gab auch ihn mit den beiden neuen Motoren, jedoch wurde der er nur in der “Limited” Version angeboten. Hier hieß sie jedoch “RS”.
Der RS war der sportlichere Monterey, er war kompakt und wendig. Die Ausstattung entsprach seinem langen Bruder. Der Laderaum war natürlich etwas kleiner, er faßte aber immer noch ausreichend Gepäck.
Er wurde gleichzeitig mit dem langen Monterey 1999 eingestellt. 1999 konnte Opel nur noch rund 800 Fahrzeuge absetzen.
Es wurden nur wenige RS geordert, die meisten Kunden bevorzugten den geräumigeren 4-türigen Monterey.
Zuletzt geändert von Berndte am Sonntag 9. März 2008, 12:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Berndte
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Beitrag von Berndte » Mittwoch 5. April 2006, 20:24

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Campo A
[1991-1997][/center]

Der Opel Campo A:

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Nachdem Opel nun zwei Offroader im Modellprogramm hatte durfte auch ein Pickup nicht fehlen. So kam es, das aus dem Isuzu Campo schnell ein Opel Campo wurde. Er war mit einem 2.3 Benziner mit 98 PS, einem 2.5 Diesel mit 76 PS und einem 3.1 Turbodiesel mit 109 PS lieferbar. Es gab drei Karosserievarianten: Einzelkabine, Sportscab (1,5 Kabine) und Doppelkabine. Das Cockpit war recht einfach aber funktional. Gebaut wurde der Campo A, wie auch sein Nachfolger der Campo B zur Zeit, in Japan. Gerade bei Handwerkern war und ist der Campo beliebt, nicht zuletzt wegen seiner Robustheit. Zum Modelljahr 1997 wurde der Campo stark überarbeitet, der 2.3 Benziner wurde eingestellt.



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Campo B
[1997-2001][/center]

Der Opel Campo B:

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Zum Modelljahr 1997 wurde ein überarbeiteter und gerundeter Opel Campo vorgestellt. Fortan gab es den 2.3 Benziner nicht mehr. Zur Wahl stehen ein 3.1 Turbodiesel mit 109 PS und ein 2.5 Diesel mit 76 PS. Es bleibt bei den drei Varianten: Einzelkabine, Sportscab und Doppelkabine.
Das Cockpit wurde ebenfalls gründlich überarbeitet und rundlicher gestaltet. Bei manchen Versionen kann man den Campo auch als 4x2, also nur mit Hinterradantrieb ordern. Der 3.1 TD ist der Hubraumstärkste Diesel Pickup auf dem Deutschen Markt. Der 2.5 DI hingegen ist ein Spritsparer.
Zum Modelljahr 2001 hatte Opel auch endlich einen Campo mit erweiterter Ausstattung auf den Markt gebracht: Den Campo Limited. Er war 2-farbig Lackiert und lag endlich auf dem Ausstattungsniveau der Konkurrenz. Jedoch konnte das seine Verkaufszahlen nicht mehr verbessern, obwohl im August 2001 noch ein neuer 2.5 DTI mit 100 PS kam, wurde der Campo eingestellt. Die Händler konnten noch bis zum 16.11.2001 Fahrzeuge bei Opel ordern.

Wolf 1

AW: Die Opel 4x4 Modelle...

Beitrag von Wolf 1 » Freitag 22. November 2013, 07:24

Frontera B 2,2 DTI,120 PS Maschine
Baujahr ab 9/2002

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Zylinder: 4
Sitze: 4 - 5
Motorbauart: Reihenmotor
Länge: 4268 - 4658 mm
Hubraum: 2171 ccm
Breite: 1787 - 1814 mm
Leistung: 120 PS(88 kW)
Höhe: 1692 - 1755 mm
max. Drehmoment: 260 - 280 Nm
Radstand: 2462 - 2702 mm
Antriebsart: Hinterrad
Gepäckraum: 321 - 389 l
Getriebearten: Automatik, Schaltgetriebe
Zuladung: 459 - 594 kg
Aufladung: Abgasturbolader
Leergewicht: 1795 - 1899 kg
Spurweite vorn: 1515 mm
Spurweite hinten: 1520 mm
Verbrauch: 8,26 - 9,82 l
Bauzeit: 9/2002 - 2003
Kraftstoff: Diesel
CO2: 219 - 263 g/km
Schadstoffklasse: Euro 2, Euro 3
Anhängelast gebremst: 2.400 - 2.800 kg
Wendekreis: 11,21 - 12,80 m
DPF nachrüstbar:Grüne Plakete

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