Rostschutz Test für unsere Fronteras

Hier gibt es wichtige Berichte und Anleitungen von und für Euch.

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Mc Fly
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Beitrag von Mc Fly » Donnerstag 18. Dezember 2008, 08:37

Ok, gebe ich auch mal meinen Senf dazu!

Ich, meines Zeichens Luftmopped Schrauber kenne das Zeug mit dem Namen S-743 nur zu gut. Wir haben damit alles Mögliche eingeschmiert und ich muß sagen, für die netten Teilchen, die man in der Garage liegen hat übern Winter, ist es eine sehr gute Idee.

Das dumme ist nur, das Zeug hält nix aus. Wir haben früher damit auch Dichtringe bei Hydraulikpumpen eingesetzt, weil es dann halt besser flutschte. Das haben wir EXTRA mit dem S-743
gemacht, weil es sich sofort bei Kontakt mit Hydraulik Öl (egal ob chemisch oder biologisch) ins NICHTS auflöste. Das selbe Ergebnis bei Bremsflüssigkeit, Waschbenzin, Benzin und Diesel. Ich kann mir auch nicht vorstellen das der Bienenwachs daran etwas ändert.
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Beitrag von 4x4 driver » Donnerstag 18. Dezember 2008, 09:39

sehr gut auch eine echte Praxiserfahrung von Mcfly.

Du hast Recht wenn Du sagst es ist nicht Öl und Benzinresistent.
Die Frage ist jetzt für den Test - ist es als Hohlraum oder Unterbodenschutz gleichwertig wie zB Mike Sanders.
Wenn Mike Sanders und ähnliche aus der gleichen Basis bestehen wären sie auch nicht resistent.
Der Rostschutztest erfolgt auf jedem Fall mal um zu sehen wie es sich da verhält.
Gruß Walter


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Beitrag von karman911 » Donnerstag 18. Dezember 2008, 13:05

hallo walter,
du brauchst nicht auf die ebay auktion zu warten

http://shopping.msn.de/prices/technisch ... e-vaseline

eine dose mit günstigem versand :freak:

lg
heiko
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suche; blaugetönte frontscheibe mit blaukeil für frontera a
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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Panzerknacker » Donnerstag 18. Dezember 2008, 17:09

Diese "Vaseline-Döschen" gab es bei uns in der Fungrube für weniger als 1,00€.

Wenn Bedarf vorhanden ist, kann ich nochmal nachschauen.
Kann es Euch dann schicken (wird sich aber preislich nicht lohnen) oder zur Abenteuer Allrad mitbringen.


Gruß
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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von mundl » Freitag 19. Dezember 2008, 07:22

Die Idee mit dem selbstanmischen (wenn der Test positiv verläuft) ist ja nicht schlecht, aber wo bekommt man dann die erforderliche Menge technischer Vaseline her.

Ich kenne diese kleinen grünen Dosen schon seit Jahren, habe immer eine in meinem Werkzeugkasten im Fronti mit und verwende sie dort für alles mögliche (Türdichtungen vor dem Winter einschmieren, Montagepaste für Bremsenteile, Batteriepolfett usw.).

Für größere Mengen z.B. Mike Sanders Ersatz wäre die Verwendung von Unmengen dieser kleinen Dosen aber erheblicher Arbeitsaufwand, und ob das beim derzeitigen Preis von ca. 1€ pro Dose noch wirtschaftlich ist bin ich mir auch nicht so sicher.

Technische Vaseline aufzutreiben ist (zumindest meiner Erfahrung nach) auch nicht so einfach, bis jetzt habe ich in diversen Drogeirn die sonst alles mögliche Giftzeug verhökern nur die medizinische Vaseline bekommen (auch Kiloweise).

Wir als Österreicher sind ja nicht in der Nato, ich kann ja mal versuchen (wenn im neuen Jahr wieder etwas mehr Zeit ist) über die NSN herauszufinden wer bzw. welche Firma oder Firmen das Zeug in welchen Gebinden an die Nato Länder und deren Armeen verkauft. Bis jetzt ergab eine schnelle Abfrage nach Vaseline nur 35g Tuben für medizinische Zwecke.

Ich denke bis die ersten Testergebnisse vorliegen werden auch weitere Informationen über Vaseline Bezugsquellen verfügbar sein.

Grüße

Mundl
lG Peter

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http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?t=17687 Bild

und da geht es zu meiner Bastelstube
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Beitrag von Mc Fly » Dienstag 23. Dezember 2008, 09:14

Also eigentlich ist in diesen kleinen grünen Dosen nix anderes drin wie Vaseline Technisch. Nix Besonderes!

Mit dieser Mischung (eigene Erfahrung) kann man klein Teile Konservieren aber nicht ein ganzes Auto. Auch die USAF, Army, Navy konserviert damit nur Einzelteile.

Große Teile wie Fahrzeuge, Flugzeuge, Heli's werden bei den Ami's in Folie eingeschweißt und in die Wüste gestellt. Damit hat man bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Man läßt alle Flüssigkeiten ab und schweißt das Teil luftdicht ein. Mußte öffter Lfz wieder zum Leben erwecken, die 5 - 10 Jahre standen, da war nie irgend etwas von Korrosion zu sehen. Auch die Deutschen (Luftwaffe) haben 2 Tornados zum Test so bei den Ami's stehen seit 10 Jahren. Alle 2 Jahre wurden die Klappdrachen ausgepackt und angeschmissen.

Also wer seinen Fronti noch in 20 Jahren fahren will (eventuell auf Hybrid umgerüstet), schweißt ihn ein und packt ihn dann aus wenn es einen Umrüstkit gibt auf Nuklear Antrieb. Natürlich wenn man bis dahin die saubere Atomkraft erfunden hat. Vielleicht braucht man auch dann keine MT's mehr weil der Fronti schwebt. Dann kann uns auch keiner mehr anmachen das die Abrollgeräusche zu laut sind. Fahrwerke braucht man dann auch nicht mehr und wir können unser Geld ausgeben für schöne Wüsten und Urwald Touren (wenn es dann noch so etwas gibt).

:ironie:

Lacht ruhig, habe ich beim schreiben auch gemacht! :funny:

Wollte damit nur sagen, es gibt keinen perfekten Rostschutz. Egal was man macht als PRIVAT Person (normal Vermögent) uns rosten die Karren irgendwann trotzdem unterm Arsch weg. Selbst verzinken hält die ganze Sache nur auf für ein paar Jahre. Und wenn man das so verfolgt, lohnt es sich nicht soviel Geld in den Rostschutz zu investieren, weil die ersten Fronti's ab 2010 sowieso aussterben werden. Also pflegt IHN gut aber SINNVOLL! Meistens ist es bei den Fronti's eh schon zu spät, (Erfahrung mit nem 96er A und nen 99er B) da nicht der Unterboden oder die Hohlräume rosten, sondern der Rahmen und alles was da dran hängt. Und da hilft nur eine Radikal Kur. Und wer kann schon die ganze Karre so zerlegen, das man den Rahmen und Anbauteile zum Sandstrahlen bringen kann. Es sei denn, man kann es sich leisten auf das Fahrzeug für Monate zu verzichten.

Das ist nur meine Meinung!!! Bitte nicht Lünchen!!! :meinung:
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Beitrag von 4x4 driver » Dienstag 23. Dezember 2008, 10:35

Also ich werde diese Mixtur interessehalber testen...
Ich persönlich glaube nicht, das diese Mixtur nur im geringsten mit Mike Sanders Fetten vergleichbar ist, das wäre zu einfach. Trotzdem - hinterher wissen wir mehr. Dieser Rostschutztest läuft ja schon 1 1/4 Jahre und da hat sich Mike Sanders Fett wie auch andere Mittel hervorragend geschlagen. Demnächst wenn ich die neuen Mittel auftrage gibt es wieder mal einen Zwischenbericht

@ Thorsten
deine Erfahrungen mit rostigen Rahmen kann ich nicht teilen, ich glaube es gab 96 eine Serie die sehr Rostanfällig war, das habe ich schon an verschiedenen Fahrzeugen gesehen, meiner ist ja noch einer von den ersten Zugelassen 92 und der sieht unten noch so aus:



Bild
Bild
Gruß Walter


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Thomas F.
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Beitrag von Thomas F. » Dienstag 23. Dezember 2008, 13:33

Hi,

mein 96` sieht unten herum genauso aus. Der Tüv Mensch hatte bei der Überprüfung des neuen Fahrwerk´s (trail master) vor 8 Wochen wieder mal erstaunt darunter gestanden und sprach von einem Neuzustand, den er so selten gesehen hat.
Ich kenne 40Jahre alte Webstühle, die sehen aus wie neu da sie ständig mit Öl und Fett gepflegt werden. Sobald man dieses nicht mehr macht, rosten die innerhalb kurzer Zeit durch die Feuchtigkeit der Garne und der hohen Luftfeuchtigkeit (volle Sättigung) in der Weberei.
Eigentlich besteht dann nur das Problem, wie lange soll der Öl/Fettfilm halten und welchen Pflegeaufwand will/kann man betreiben. Danach richten sich dann auch die verwendeten Produkte.
Ich persönlich mache das im Frühjahr und im Herbst gründlich und habe damit gute Erfolge. Sehr wichtig ist mir dabei, das dieser Film nicht abtropft und die Umwelt versaut. Den alten Öl/Fettfilm putze ich jeweils wieder ab, da dieser durch Sand/Dreck/Salz (Strandfahrten DK) versaut ist und trage dann wieder eine neue Schicht auf. Der Rahmen wird an Stellen, an die ich nicht ran komme mit Druckluft (bis 10 bar) bearbeitet. Dabei bleibt dann nichts hängen und ich bekomme alles sauber.
So werde ich das weiter machen, da ich den Wagen ja noch länger fahren will. (In Folie einpacken geht daher nicht, grins)
Mein Brüderchen hat einen 48jährigen Landy der Serie II, der wohl ähnlich gepflegt worden ist und der sieht sehr gut aus. Dann sollte ich das mit dem Fronti doch auch hinbekommen und mein Vorschreiber ist da noch viel perfekter.

Grüße
Thomas
Alles wird gut, bestimmt!

Reifen 245/75R16Q120 AT´s sowie MT´s und 255/65R16109H rein für die Straße,
trail master stage II VA25mm/HA50mm + Bodylift 24mm, AVM Naben, Kat Euro3 = gelbe Enteignungsplakette, ABS, Standheizung + Klimaanlage an Bord,
nun auch mit richtig viel Licht - alles was möglich ist!

Mc Fly
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Beitrag von Mc Fly » Dienstag 23. Dezember 2008, 21:53

Ich glaube:

entweder hab ich mich FALSCH ausgedrückt oder ihr mich FALSCH verstanden.

Ich meinte damit das bevor überhaupt etwas an der Karosserie ist, der Rahmen verrostet ist. Jetzt habt Ihr Eure Fahrzeuge gepflegt und vorgesorgt, aber die meisten hier sehen von der Karosserie her gut aus aber meistens ist der Rahmen und Lenkteile vom Rost befallen.

Der A vom Oli ist ein 96er. Hat fast über 2 Jahre draussen in der Ecke gestanden und an der Karosserie ist nix, kein Flecken Rost aber der Rahmen und alles was da dran hängt ist DURCH!

Bei meinem 99er B war der Rahmen komplett befallen. Hat mich ne MENGE Schweiß gekostet den Rahmen komplett zu entrosten und vor neuen Befall zu schützen. Das Auto war damals 5 Jahre alt. Wiederum ist an der Karosserie nichts. Bis HEUTE nicht und er ist jetzt 9 Jahre alt.

Das IHR 2 EURE FAHRZEUGE pflegt weiß ich und deshalb meinte ich auch: pflegt IHN gut aber SINNVOLL!!!

Schönen GRUSS an Euch und Merry X-MASS!!!
Freie Bahn mit Marzipan!

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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Team-Wildsa » Samstag 21. Februar 2009, 14:25

Wer möchte kann sich ja mal mein Umbaubericht durchlesen. Da sind ein paar Bilder vom verrosteten Rahmen.
http://www.offroad-forum.de/viewtopic.php?t=23975

Als kleiner zwischenbericht.
Hab ja mitte letzten Jahr den kompletten Rahmen und alle Teile mit Fertan behandelt.
Die Teile die ich anschließend mit roter Grundierung und 0815 Lack behandelt habe, sind alle noch rostfrei!
Der Rahmen, den ich mit Fertan, dann Ferpox und mit 0815 Lack behandelt habe, fängt an manchen Stellen wieder an zu Rosten!
Wo es richtig losgeht, sind an überlappenden Blechen. Da kriecht es zwischen raus.
Wenn die Tage es wieder zulassen, werde ich wohl wieder etwas machen müssen.
Und bitte, nicht den Patrol mit dem Opel vergleichen! Ihr habt da wohl eine deutlich bessere Verarbeitung. Ich kenne da ein paar 95er Patrol´s wo der Rahmen schon durch war!
GR_uß, Thorsten

Leizi
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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Leizi » Mittwoch 19. August 2009, 15:49

Hy Leute

Ich wollte mal nachfragen, ob es neues vom Rostschutztest gibt?
Hat überhaupt ein Mittel überzeugt, oder ist auf Rost jeder Rostschutz hilflos?
Ich habe selbst vor einem halben Jahr einen Rostschutztest begonnen und werde nun mal die Ergebnisse veröffentlichen.

mfg Leizi

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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Google [Bot] » Donnerstag 20. August 2009, 07:49

Ich kann immer wieder Mike Sanders empfehlen, das ist zwar eine Sau-Arbeit aber gut. Mein 96 er Frontera ist total rostfrei, auch der Rahmen und die Fahrwerksteile. Ich habe den Rahmen und die Karosserie vor 2 Jahren komplett mit Mike Sanders geflutet. Der Unterboden und das Fahrwerk bekommen jeden Sommer eine Hochdruckwäsche und werden hinterher mit Mike Sanders ausgesprüht, (dafür brauche ich dann immer gut einen Liter) Vorher habe ich zur Pflege den Rahmen (auch inwendig) und die Fahrwerksteile und den kompletten Unterboden alle halbe Jahr mit Ballistol geflutet, das ist zwar auch nicht billig hält aber auch den Rost weg. (und es geht recht schnell)

Lg
Rüdiger

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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Backmagic » Montag 24. August 2009, 21:24

Sehr schöner Test.

Ich hab nun ca 15 Jahre auch immer gutes zum Rostschutz gesucht.

Aber so gut wie Mike Sanders war bisher nichts.

Mit dieser technischen Vaseline habe ich auch schon experimentiert, aber für das Auto würde ich es nicht nehmen.

Eher für grobschlächtige Maschinen. Zb die Drehbank.

Ich bekomme das immer vom Bundeswehr Shop nach Einkäufen als kostenlose dreingabe.

Aber wie gesagt, am Rostschutz im Auto würd ich nicht sparen wollen.

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Beitrag von 4x4 driver » Montag 24. August 2009, 22:47

der neue Teil nach 2 Jahren Freitest und Test mit technischer Vaseline ist in Vorbereitung und folgt in wenigen Tagen, es lohnt sich also sehr in den nächsten Tagen mal rein zu schauen
Gruß Walter


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Beitrag von Klauspeter » Dienstag 25. August 2009, 10:36

Walter, Du machst es wirklich spannend.

Ich schaue ja schon...
Nach der Tour ist vor der Tour ...

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Beitrag von 4x4 driver » Donnerstag 3. September 2009, 11:45

Neue Rostschutzergebnisse zum September 2009

Liebe Off Rost Freunde.

Fast genau auf den Tag genau zwei Jahre läuft der Rostschutztest inzwischen – jetzt wird es Zeit mal die Proben von draußen zu holen und wieder mal zu begutachten.
Zwischenzeitlich haben sich ein paar weitere Proben dazu gesellt.
Dem aufmerksamen Leser wird es noch in Erinnerung sein, dass „Abtoman“ mich bat das Mittel Gurulan zu testen, mir war das Mittel nicht bekannt, deswegen bekam ich eine ausführliche Erklärung um das Mittel selbst herzustellen und auszutesten.
Wen es näher interessiert muss nur etwas nach oben scrollen und kann detailliert nachlesen was es ist.
Kurz gesagt es ist das Nato Rostschutzmittel PX 11a bestehend aus technischer Vaseline S743 und 10% feines Bienenwachs Zusatz.
Bevor wir jetzt die Testfelder betrachten will ich zur besseren Übersicht den Aufbauschlüssel des Test
hier noch mal auflisten.

Der Test erfolgte bei allen Flächen unter den gleichen Bedingungen nämlich auf trockenes unbehandeltes rostiges Blech ohne lose Teile, allerdings mit einer Ausnahme: Fertan verlangt nach seiner Werksvorschrift das Blech vorzunässen und nach der Kristallisierung den Anstrich mit Wasser wieder abzuwaschen und vor dem nächsten Anstrich wieder trocknen zu lassen, diesen Anforderungen kam ich nach.

Aufbauschlüssel:

1 Wasser anfeuchten, Fertan
2 Wasser anfeuchten, Fertan, Alpha Rostprimer
3 Wasser anfeuchten, Fertan, Alpha Rostprimer, Hammerite Schutzanstrich
4 Alpha Rostprimer
5 Alpha Rostprimer, Brontho Korruz 3 in 1
6 Alpha Rostprimer, Hammerite Schutzanstrich
7 Hammerite Schutzanstrich
8 Brontho Korruz 3 in 1
9 Hammerite Rostblocker
10 Hammerite Rostblocker, Hammerite Schutzanstrich
11 Teroson,HV 400 (Wachsbasis mit Resin [Harz])
12 Mike Sanders Spezialfett
13 Wasser, Fertan, Alpha Rostprimer, Kunstharzanstrich
14 S743 Vaseline ohne Zusatz
15 Gurulan, (Vaseline S743 mit 10% Bienenwachs)
16 X Zinkgrund (Namenlos)

Während die Proben 1 bis 12 mittlerweile genau zwei Jahre im Freien liegen wurden die Proben 13 bis 16 später angelegt.
Die Probe 13 am 30.Januar 2008
Die Proben 14 und 15 im Januar 2009
Des weiteren gibt es noch eine Probe die ich mit X gekennzeichnet habe, diese besteht ebenfalls seit Anbeginn, es handelt sich um Zinkgrund, da ich aber den Namen nicht notiert hatte habe ich die Probe nie vorgestellt. Da aber das Ergebnis gegenüber anderen Grundierungen so schlecht ausfällt will ich die Probe nicht vorenthalten.

Das unbehandelte rostige Testblech ohne lose Teile
Bild

Vaseline im Wasserbad- Schmelzpunkt mit Wachs ca. 65 °C
Bild

das Bienenwachs als Zusatz mit 10%
Bild

Testfeld 14 mit nur Vaseline, Testfeld 15 mit Vaseline und 10% Wachs "Gurulan"
Bild

Übersicht Testfelder 1 - 12
Bild

Übersicht Testfelder 13 - 15 plus X
Bild

Die Testfelder 1 -3 sind die mit Fertan vorbehandelten, grundierten und lackierten Flächen,
sie konnten leider nicht überzeugen, alle Flächen sind zerstört und dem Rost preißgegeben

Bild

Die Fläche 4 nur Alpha Rostschutz hat sich gut gehalten, zwar sind die Rostpickel oberflächlich verrostet, der Prozess hat sich aber nicht verschlechtert
Die Fläche 5 Brantho Korruz 3 in 1 auf Grundieranstrich hat sich gut gehalten und keine Verschlechterung erlebt
Die Fläche 6 Hammerite Schutzanstrich - Anstrich auf Grundierung ist ebenfalls nicht auffällig
Bild

die Fläche 7 Hammerite Schutzanstrich direkt auf Rost hält noch was die Werbung verspricht
die Fläche 8 Brantho Korruz 3 in 1 direkt auf Rost zeigt leichten Rost an den Rostpickeln, die Fläche ist noch unauffällig
Bild

Die Fläche 9 Hammerite Rostblocker direkt auf Rost zeigt leichten Rost ebenfalls an den Pickeln, allerdings ist da jetzt ein ungewollter Effekt aufgetreten - das Gurulan auf der Rückseite ist herübergewandert und hat die halbe Fläche überzogen Siehe Pfeile
die Fläche 10 Hammerite Rostblocker und Schutzanstrich haben sich ohne Rost sehr gut gehalten

die Fläche 11 ist mein Sorgenkind, hier hat sich das Teroson 400 an den Rändern und in der Fläche zurückgezogen und der Rost ist sofort zur Stelle, da ich mein Auto genauso behandelte kann ich den selben Effekt am Rahmen erkennen. Um die Löcher am Rahmen entseht leichter Flugrost, da muss gehandelt werden.
Die Fläche 12 von Mike Sanders ist nach wie vor gut deckend auch an der Rändern haftet das Wachs noch hervorragend.
Bild

Das Feld 13 ist jetzt 20 Monate draussen! auf Wunsch eines Lesers habe ich die Fertanfläche zusätzlich mit Alphaprimer und einem Schutzanstrich auf Kunstharzlack endbeschichtet, an den Rostpickeln sind ganz leichte Rostansätze zu erkennen, mehr aber noch nicht.
Bild

jetzt aber zu den letzten Tests:
die Fläche 14 ist nur Vaseline erwärmt und auf das Rostblech aufgetragen. Die Krümel haben nichts zu sagen, das sind nur Grassamen etc. die Fläche ist gut behaftet,
die Fläche 15 mit Bienenwachs ist ebenfalls sehr gut behaftet, man sieht im Vergleich zu 14 dass die Kriecheigenschaften anscheinend besser sind (Pfeil) das Material hat sich sehr weit an den Rändern verteilt auch auf der Rückseite, mal sehen wie beständig es bleibt.
Bild

beim letzten Bild will ich Euch noch einen Test zeigen den ich schon am Anfang aufgetragen habe - es handelt sich dabei um Zinkgrund, nachdem ich den Namen des Materials nicht wusste habe ich es zuvor nicht erwähnt, zwischenzeitlich scheint das ergebnis aber für sich zu sprechen
Bild
Gruß Walter


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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Der Ralf » Donnerstag 3. September 2009, 12:55

Moin Walter,

erstmal mein
respekt respekt respekt respekt respekt respekt respekt respekt respekt respekt respekt

zu deinen Langzeittest echt super !!!!

Da ich ja letzte Woche meine Ladeflaeche ab hatte zum schweissen habe ich ja auch gleich den hinteren Teil des Rahmens sauber gemacht und mit Hammerite Schutzanstrich behandelt laut
deines Test scheinbar nicht die schlechteste Wahl die Zeit wirds zeigen.

LG
Der Ralf

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Beitrag von manta-mike » Donnerstag 3. September 2009, 13:04

danke dir walter ... sowas ist sehr hilfreich ... mach bitte weiter so
Gruss Mike

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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von karman911 » Donnerstag 3. September 2009, 15:49

hallo walter,

wie immer super berichtet respekt respekt

ich hab da noch ne frage zum zinkgrund. ich habe bei mir letztes jahr auf ein paar gestrahlte stellen zinkspray gesprüht ( karosserie draußen der witterung ausgesetzt ) und habe bisher null erneuten rostansatz.

frage; weißt du noch den zinkgehalt? oder war das nur eine zinkhaltige grundierung?

meins war von dresselhaus mit 99% zink :freak:

lg
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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Klauspeter » Montag 7. September 2009, 10:04

Hallo Walter,

SUPER Test, ich bin dabei meinen Anhänger zu entrosten. Da weiß ich wenigstens, was ich auf keinen Fall nehmen möchte.

Eine klasse Arbeit, meinen großen respekt .

Mache weiter so, viele lesen aufmerksam mit.
Nach der Tour ist vor der Tour ...

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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von (deaktiv) Abtomam » Sonntag 10. Januar 2010, 16:55

Hallo,

ich bitte Sie mein Acount ABTOMAM und die von mir verfassten Beiträge
zum Thema Mike Sander Rostschutzfett und Vaseline plus Bienenwachs (GURULAN) zu löschen.

...

Mit besten Grüße

Abto

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Beitrag von 4x4 driver » Sonntag 10. Januar 2010, 20:35

Hallo Abtomann,
danke für die Anregung, im Moment liegen die Proben unter Schnee, ich bleibe dran und werde wieder berichten.
Gruß Walter


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Beitrag von (deaktiv) Abtomam » Mittwoch 20. Januar 2010, 14:45

Hallo,

ich bitte Sie mein Acount ABTOMAM und die von mir verfassten Beiträge
zum Thema Mike Sander Rostschutzfett und Vaseline plus Bienenwachs (GURULAN) zu löschen.

...

Mit besten Grüße

Abto

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Beitrag von 4x4 driver » Mittwoch 20. Januar 2010, 16:48

Hallo Abtomann Du Fuchs,

Du hast mit deinem Wissen und recherchen sehr erfolgreich zum Rostschutztest beigetragen.
Ich danke Dir sehr für deine Beiträge
Gruß Walter


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Beitrag von lion600 » Sonntag 28. Februar 2010, 09:34

Hallo Gemeinde,
hab was gefunden.

http://www.korrossionsschutz-depot.de

Die haben für fast jedes Produkt eine Handhabung mit aufgeführt.
Produktkatalog hab ich schon nach 2 Tagen bekommen.

Gruß lion600

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Beitrag von Syncroentroster » Mittwoch 17. März 2010, 08:10

Moin,

ich fahre zwar keinen Opel Frontera, aber ich finde den Rostschutztest von Walter echt total geil.
:freak:
Ich würde mir noch folgenden Test wünschen, wenn der Walter mal Zeit und Lust hat(Material würde ich stellen):
Grob entrosten mit der Drahtschlinge, dann eine Runde Fertan, dann abwaschen und 2 Schichten POR15 drauf, dann eine Schicht irgendein Kunstharzlack(POR15 ist nicht UV beständig).

Und noch eine Idee zum selbstangemischten Rostschutzfett/Wachs. Mischt doch noch ein wenig Lanolin oder synthetisiertes Lanolin(FluidFilm) drunter, das verbessert die Kriecheigenschaften.

Lanolin ist das Wollöl was Schafe zur Fellpflege produzieren und wurde schon im Mittelalter zur Waffenpflege und zum Rostschutz benutzt.
Gruß Frank

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Beitrag von AchimMitmBus » Mittwoch 17. März 2010, 18:33

Hallo (vorgestellt hatte ich mich ja schon)

Tolle Leistung mit dem Langzeittest respekt

Ich habe meinen T3 von unten mit einer Mischung aus MS Fett und FluidFilm behandelt - dort, wo Spritzwasser es nicht abwäscht, konserviert es gut. Die Hohräume sind mit FluidFilm "geflutet", dieses Mittel kriecht zwischen 2 Blechen aufwärts und dazwischen (kapillar). Die Problemnähte außen an den Seitenteilen der T3-Busse müssen vor einer Lackierung mit Owatrol CIP behandelt werden, DANACH FluidFilm von innen in die Hohlräume. Wenn die Karosseriefugen dann wieder in der Außenlackschicht reißen, tritt das FluidFilm aus und konserviert. Ebenso verhält es sich bei verhärtetem Unterbodenschutz (auf PVC-Basis): FF kriecht durch die Risse im U-Schutz bis aufs Blech und konserviert, gleichzeitig wird der U-Schutz wieder geschmeidig. :meinung:

....und nun widme ich mich meinem neuerworbenen '94er Fronti Sport,

Greetz
AchimMitmBus

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Beitrag von Thomas F. » Donnerstag 18. März 2010, 08:09

Hi,

dieses FF- Material und die Produkte aus dem K..depot verwende ich seid Jahren, insbesondere die Beschreibungen zu den Produkten und die Anwendung sind vom K.depot super.
Beim Lack mische ich noch 10-20% Owatrolöl bei, das macht aus einfachen lösemittelverdünnbaren Lacken super Rostschutzlacke, die zudem noch elastisch sind und bei mechanisch belasteten Bauteilen keine Rissbildung zeigen.

Grüße
Thomas
Alles wird gut, bestimmt!

Reifen 245/75R16Q120 AT´s sowie MT´s und 255/65R16109H rein für die Straße,
trail master stage II VA25mm/HA50mm + Bodylift 24mm, AVM Naben, Kat Euro3 = gelbe Enteignungsplakette, ABS, Standheizung + Klimaanlage an Bord,
nun auch mit richtig viel Licht - alles was möglich ist!

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hoins55
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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von hoins55 » Sonntag 7. November 2010, 19:44

Ich wollte das Thema noch einmal kurz aufgreifen.
Wenn es interessiert.
In der Oldtimer Zeitschrift vom Novemebr 2010 gibt es ein Vergleichstest
von Rostschutz zu Wachs.

Gruß
der hoins55

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Rocky1964
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AW: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Rocky1964 » Dienstag 9. November 2010, 21:09

Hi,

als Ossi habe ich den Unterboden unseres Frontera und Tucson 4WD jetzt wieder frisch mit Elaskon UBS schwarz + Spritzer Motorenöl (beim Anmischen mit in die Sprühpistole) behandeln lassen.
Gerade beim Betrieb im Gelände macht sich der Spritzer Motorenöl gut, da sich Kratzer dann schneller wieder schließen.

Elaskon kam schon beim Trabbi gut...

Gruß

Rocky
Die Ernsthaftigkeit eines Offroaders erkennt man an der Kennzeichenbefestigung...

und wer keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.

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