Versicherung lässt Kündigung nicht zu!?

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sabsi
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Versicherung lässt Kündigung nicht zu!?

Beitrag von sabsi » Samstag 7. Juli 2012, 12:17

Hallo,

ich hatte vor zwei Monaten einen Unfall. Die Versicherung hat daraufhin den Schaden bezahlt. Da ich mit der Art und Dauer er Abwicklung absolut nicht zufrieden war, habe ich trotzalledem die Versicherung gekündigt. Zwei Wochen später kam dann die Ablehnung der Kündigung mit dem Vermerk, dass die Aufhebung des Vertrages nicht möglich ist.

Habe mich jetzt nochmal genauer informiert. Man kann nach einem Monat kündigen und das auch sofort: "1 Monat Kündigungsmöglichkeit nachdem die Kfz-Versicherung über die Leistungspflicht entschieden hat". Quelle: http://www.versicherungkuendigung.com/k ... erung.html
Die Frist habe ich definitiv eingehalten.

Also was kann man da machen? Zumal ich auch bei der neuen Versicherung wesentlich weniger zahlen würde.

Frontmann
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AW: Versicherung lässt Kündigung nicht zu!?

Beitrag von Frontmann » Samstag 7. Juli 2012, 12:53

Hallo sabsi,

hier gibt es leider keine Rechtsberatung, aber vielleicht kann Dir die neue Versicherungsgesellschaft einen Tipp geben, wie das zu regeln ist. Immerhin hätten die ja ein entsprechendes Interesse daran, dich als Neukunden zu gewinnen.
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JEOH
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AW: Versicherung lässt Kündigung nicht zu!?

Beitrag von JEOH » Samstag 7. Juli 2012, 13:52

HP oder VK?
Gruß Jan

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Manta-Psycho
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AW: Versicherung lässt Kündigung nicht zu!?

Beitrag von Manta-Psycho » Montag 9. Juli 2012, 13:24

Also da kann ich einen Tipp geben - und das auch ganz legal.

Wenn Du unbedingt die Versicherung wechseln willst, und die alte dich nicht aus dem Vertrag per Kündigung rauslässt, mach es einfach wie folgt:

Such Dir einen guten Freund (im gleichen Zulassungsbezirk wg. Kosten für Kennzeichen), der das Fahrzeug für ein paar Tage auf sich selbst zulässt. Damit ist deine alte Versicherung definitiv gekündigt.

Anschließend melde das Fahrzeug wieder auf Dich an unter Verwendung der Daten für die neue Versicherung.

Hintergrund:

Bis vor einiger Zeit hat es gereicht, das KFZ abzumelden und anschließend (auch am gleichen Tag möglich) wieder mit neuer Doppelkarte einer anderen Versicherung (also VS-Nummer) anzumelden.

Seit kurzem kommt man aber aus der alten Versicherung nicht einfach raus, wenn das Fz einfach nur abgemeldet und später wieder auf den gleichen Halter zugelassen wird, sondern bleibt nach der Wiederzulassung bei dem bisherigen Versicherer (da gibt es Fristen). Also gehts nur über diesen Umweg mit der Anmeldung auf einen Freund oder Familienmitglied.

Bei mir war der Grund, daß meine Versicherung mir einen Unfall angelastet hat, an welchem ich nicht Schuld war, vermutlich, weil das gegnerische Fahrzeug ein Firmenwagen der zufällig gleichen Versicherungsgesellschaft war.

Selbst der Anwalt hat da nichts geholfen und eine Klage war zu unsicher (wg. Kosten). Dadurch hat mich meine Versicherung von 75 % auf 140 % hochgestuft - und das wg. einem Unall im Dezember.

Also habe ich diesen Weg genommen um von der Versicherung wegzukommen.

Ist schlicht NICHT illegal, wenn man ein Fahrzeug verkauft und anschließend gleich wieder zurück kauft und auch etnsprechend meldet.

Natürlich sind das mit der Ummeldung einige Kosten, aber bei mir hat das einen Preisunterschied von 1000,- € im Jahr gemacht.

Und mein Glück war auch, daß ich ein Fahrzeug bei einer anderen Gesellschaft versichert hatte und deshalb das bisherige Erstfahrzeug einfach dort in eine sog. Familienversicherung hineingenommen habe. Bin also von den 75 % in diesem Jahr auf 75 % im nächsten Jahr geblieben und spare dadurch enorm Kosten.

Und wenn jetzt hier jemand schreibt "Das ist Quatsch" ...

Ich habe beide Varianten bereits genau so in verschiedenen Bezirken gemacht (Stadt München, Landkreis Freising) mit einem Abstand von mehreren Jahren, in München damals nur Abmeldung und Anmeldung, in Freising letztes Jahr mit dem Umweg über einen Bekannten. Beide erfolgreich und ohne Probleme.

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