D-MAX-Import 2006

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aklafholmglatze
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D-MAX-Import 2006

Beitrag von aklafholmglatze » Donnerstag 27. März 2008, 23:54

Hallo bin neu im Forum, lese aber schon eine Weile.Ich brauche Euren Rat. August2006 habe ich bei einem Opelhändler, der aber auch gleichzeitig "alter" Trooper-Händler war...meinen Trooper in Zahlung gegeben, um dafür einen D-MAX (steht offiziell so auf dem Fahrzg. und im Handbuch usw. ) neu zu kaufen. Der Händler hat mich in dem Glauben gelassen, dass ISUZU kurz davor steht sich neu mit dem D-MAX auf dem deutschen Markt zu etablieren um ein Händlernetz aufzubauen...stimmt ja auch wie man in der Folgezeit sehen konnte. Nur der Schönheitsfehler : Dieser Händler ist nie neuer ISUZU-Händler geworden(also kann er auch jetzt keine Garantie-Arbeiten durchführen)...und einige der jetzt neuen Händler in meiner näheren Umgebung wissen noch nicht einmal, welchen Ölfilter sie bei einer Inspektion einbauen müssten, denn mein ISUZU Bj 2006 hat einen 3,0-Liter-Motor mit noch 131 PS und wurde ja damals vor der Markteinführung in D...aus Frankr. importiert...ist somit für die neuen ISUZU-Werkstätten ein Exot...und (das hätte ich nie geglaubt) AUCH FÜR ISUZU-DEUTSCHLAND ! Die Hotlin-Dame erklärt mir , dass ISUZU-Deutschland für dieses FZ kein Auskünfte geben kann...ihr Kollege von der Ersatzteilversorgung erklärt aber immerhin, dass dieses
"Fremd-Fahrzeug" schon in D gewartet werden kann, aber er muss sich erst erst noch schlau machen, welche Ölmenge in diesen Motor gefüllt werden müsste(auf die Antwort warte ich Heute noch). Die letzte ISUZU-Werkstatt in Frankreich hat mir 1,5 Liter Öl zuviel eingefüllt, denn auch da widerspricht sich das offizielle Handbuch. Meine Frage an das ISUZU-Forum: Wieviel Motoröl in diesen 3,0-Motor ? Widerspricht sich Euer Handbuch auch an mehreren Stellen...z.B. bei den Inspektionsintervallen ?

Ein Mitglied in einem Nachbarforum war so nett und hat mir sein neues Handbuch als Kopie geschickt.
dort sind wie bei mir A und R-Kontrollen mit eigenartigen Km-Ständen aufgeführt (z.B. 5000 Km oder 20000 )das Inspektions-Heft hat nur heraustrennbare Schecks jeweils alle 15000 Km...Ventilspiel taucht also bei keinem 15000-Intervall auf, aber vorher... wenn er garnicht in die Werkstatt muss !

Schon jetzt vielen Dank für Eure Antworten ! Gruß. Peter

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Beitrag von Panzerknacker » Freitag 28. März 2008, 07:23

Hallo Peter!

Zu Deinem eigentlichen Problem kann ich dir nicht helfen. Allerdings kann ich dir sagen das sich die Bedienungsanleitungen beim Frontera ebenfalls widersprechen. Angefangen von den Einfüllmengen bis hin zur Beschreibung des Tankeinfüllstutzen (Laut Anleitung rechte Seite, real links!).

Was die Garantie angeht, müsste es doch egal sein ob der Händler ein Isuzu-Vetreter ist oder nicht. ER ist Händler und damit muß er Garantiearbeiten übernehmen. Ob er das mit Isuzu abrechnen kann oder nicht, kann dir egal sein. :meinung:
Inspektionsarbeiten durch Fremdfirmen führen in der Regel auch nicht zum Garantieverlust. Ausnahmen gibt es allerdings z.B. bei der Rostvorsorge. Da gab es letzt Urteile von den Gerichten. Über Google findet man bestimmt was. Oder ADAC.


Gruß
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Frontmann
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Beitrag von Frontmann » Freitag 28. März 2008, 07:55

Hallo aklafholmglatze,

sei gegrüßt hier im Forum!
In der Tat dürfen nur Autorisierte Werkstätten Garantiearbeiten durchführen. Im Fall enes Defektes musst du also eine größere Strecke wohl in Kauf nehmen. Wartungsarbeiten während der Garantiezeit dürfen sehr wohl Fabrikatsfremde Werkstätten durchführen, allerdings müssen sich diese an die Herstellervorschriften des Wartungsplanes halten, aber das war ja auch schon bei den Händlern so.

Ich werde, wenn ich Zeit habe, versuchen an die entsprechenden Unterlagen für die Wartung heran zu kommen und mich nochmals dazu melden.

Edit:

Habe eben eine Anfrage an meine Hotline gegeben. Teile mir doch bitte noch die Fahrzeugdaten aus deinem Kfz-Schein mit, falls Rückfragen kommen, am besten den Schein scannen und als JPG in einer PN an mich senden.
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Beitrag von aklafholmglatze » Freitag 28. März 2008, 21:25

Hallo Panzerknacker und Frontmann, vielen Dank für Eure Antworten...irgendwie hat mich das ja doch getröstet bzw. zum Durchhalten mit meinem exotischem D-MAX "mit dem A...an der Wand lang" motiviert. Ölmenge kann man zur Not ja auch individuell nach dem Peilstab einfüllen...und Inspektionen könnte man auch individuell mit der Werkstatt "erarbeiten"....nur: Was für ein Armutszeugnis für ISUZU-Deutschland ! Wer da noch die ISUZU-Fahne gegen alle NISSAN-Spötter hochhält, muss ja Masochist sein. Aber da nehme ich mir ein Beispiel an den vielen prächtigen Defender-Fahrern, die sich wirklich viel wegstecken und immer noch zu ihrem Fahrzeug stehen.

OK...Danke für die Antworten...und pdf an Frontmann ist unterwegs. (Gruß aus dem nicht mehr verschneitem black forest) Peter

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Beitrag von Frontmann » Dienstag 6. Mai 2008, 12:39

Es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die ersten Daten habe ich zusammen. Ein paar kleine, aber offensichtliche Fehler sind darin doch noch enthalten. So ist z.B. von einem 6- statt 4-Zylinder und Commonrail, sowie Verteilerpumpensystem gleichzeitig die Rede.

Alles in allem ist der D-Max ja "nur" eine Weiterentwicklung des Campo und wie gewohnt findert man viele Komponenten, die auch bei anderen Modellen bereits verbaut sind.
Der 4JH1-TC Motor basiert auf dem 2,8 und 3,1-Liter Triebwerk und kommt glücklicher Weise mit der VP44 Verteilereinspritzpumpe daher.

Auch funktioniert das Auslesen von Fehlercodes und Istwerten sowie das Ändern von Einstellungen mit meinem Scantool wunderbar.
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Beitrag von aklafholmglatze » Mittwoch 7. Mai 2008, 18:13

Oh mannomann, daran hätte ich nicht mehr geglaubt...vielen vielen Dank. Es gibt eben doch noch anständige "Schrauber".
Einige Vertragswerkstätten haben es nicht gebracht und wir machen mal gerade so eben eine Inspektion.... Prima !

Den Rest müssen wir wegen der Länge über PN machen.

Gruß. Peter

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Beitrag von Lukray » Mittwoch 7. Mai 2008, 20:54

hallo,

ja hier bekommt man infos,die sind gold wert und(meistens)völlig kostenlos. respekt respekt respekt


@werner

warum sagst du,daß der motor glücklicherweise mit der vp44 ausgestattet ist? hmm

in meinem b-fronti 2.2 dti ist auch so eine verbaut.gilt sie als robust und zuverlässig? hmm


schönen gruß lutz

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Beitrag von Frontmann » Donnerstag 8. Mai 2008, 08:14

Leider gilt sie bei den 2.0 und 2.2DTI-Motoren nicht als besonders langlebig, aber im Vergleich zum völlig verkorksten Common Rail des 4JX1-Motors im Trooper/Monterey, ist sie weniger anfällig und motormordend. Bei den 2.0 und 2.2ern ist Luft, die an Traversen und Leckölleitungen eindringen das Problem. Oft wird auch der Fehler gemacht, nach dem Kraftstofffilterwechsel per Anlasser das System zu entlüften. Dabei läuft die Pumpe trocken und nimmt Schaden. Der Austausch der Pumpe kostet dann bis zu 2000 Euro.
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Beitrag von Lukray » Donnerstag 8. Mai 2008, 21:15

hallo werner,

vielen dank für diese informationen zur einspritzpumpe :D :D respekt respekt

sorry,hab noch 2 weitergehende fragen dazu:

hast du event.erfahrungswerte,wie lange so eine vp44 halten kann,wenn sie
nicht trockenläuft,so wie du es beschrieben hast? hmm

sehe ich das richtig,daß die leckölleitungen anstatt zum tank zurück,direkt in die ep
geführt werden und diese dann bei undichtigkeiten luft ansaugt? hmm

falls ja,könntest du dir (rein theoretisch)vorstellen,die leckölleitungen dort abzutrennen und
sie mittels einer leitung zum kraftstofffilter zu führen oder gar zum tank? hmm

ojeeeeee,sind nun 3 fragen draus geworden und ich höre lieber auf.........
........nicht das beschwerden kommen,das ich vom thema abweiche grr :wink: :wink: :wink:

schönen gruß lutz

Frontmann
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Beitrag von Frontmann » Freitag 9. Mai 2008, 07:34

hallo Lukray,

ich hatte bis jetzt einen Pumpenschaden repariert, da der Kunde ewig mit defekten Leckölleitungen fuhr. Dabei musste er morgens immer länger orgeln, bis die Karre lief, da die Saugleitung über Nacht leergelaufen war.

Wenn ich so ein Motor hätte, würde ich die Leckölleitungen an dern rücklauf anschließen und den Anschluss am Vorlauf verschließen. Es gibt aber mittlerweile sehr gute Schläuche, die nicht mehr so schnell undicht werden. leider sind die so teuer, das man meinen könnte, Opel hat sie vergoldet. Die alte Version hatte ein Textilgewebe um den Schlauch, die Neuen sind glatt und mit einen Seitenschneider nur mit viel Kraft zu durchtrennen, also von guter Qualität.
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Beitrag von Lukray » Freitag 9. Mai 2008, 21:46

hallo werner,

herzlichen dank für deine antwort :D .jetzt weiß ich wieder mehr und bin erstmal

beruhigt in sachen einspritzpumpe :smoke: .ich werde mal bei gelegenheit das material der

leckölleitungen prüfen.und je nach ergebnis event. den von dir erläuterten umbau

vornehmen.


ich wünsch dir ein schönes pfingstwochenende gruß lutz

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