Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

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mischult
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Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von mischult » Samstag 6. Oktober 2012, 20:11

...beginnt mit dem ersten Schritt – haben einmal ein paar Forenmitglieder geschrieben.

Naja, die Reise dieses Fahrzeuges ist schon etwas länger, ein wenig davon kennen meine Frau und ich es auch bereits – und haben es und seinen Besitzer schätzen gelernt!
Und so wie es aussieht, werden wir die nächsten Schritte dieses Fahrzeugs mit Ihm gehen – für uns werden es die ersten und sicherlich auch die schwersten – immerhin geht es um den Wiederaufbau eines der bekanntesten Frontis des Forums – des Kommunalfahrzeugs.

Ich möchte hier den Wiederaufbau von Bukarests Fronti dokumentieren – und es soll de facto ein Wiederaufbau werden! Dieses Original gehört zurück auf die Straße, bzw. ins Gelände – außerdem war es meine Frau, die schon vor einiger Zeit den Wunsch an Bukarest herangetragen hat, dass, wenn er irgendwann, jemals, sein Kommunalfahrzeug abgeben würde, er doch bitte an Sie denken solle. Und ich konnte Ihr den Wunsch danach auch nicht abschlagen – und so haben wir auf Bukarests Angebot direkt „Ja“ gesagt.
Aber zu diesem lachenden gehört auch das weinende Auge, immerhin trennt sich eine mehr als bekannte und beliebte Paarung: So war es nun soweit - Heute ist es bei uns eingezogen – zur Stimmung passend im strömenden Regen:

Bild

Ich lasse mich in den nächsten Tagen mal überraschen, was alles zu tun sein wird und werde dann wohl mal über den Winter auf Ersatzteiljagdt gehen. Ich hoffe, das euch diese Doku interessiert und Ihr mir bei der ein oder anderen „Herausforderung“ (Probleme gibt’s ja nicht :crazy: ) auf die Sprünge helfen könnt und mich vielleicht mit der Dokumentation vor dem ein oder anderen Fehler bewahrt.

Aber ein bisschen was wird wohl zu tun sein, er wehrte sich ja bereits deutlich beim Absteigen vom Hänger, aber bei den X-Beinen wundert es mich nicht:

Bild

Bild

Bild

Also, dann wird die Reise mal beginnen – die ersten Schritte werden das Aufräumen und Platz schaffen in den Garagenregalen sein, um die Teile unterzubringen und zumindest grob die Rollfähigkeit wiederherzustellen, um ein wenig rangieren zu können. Und er kommt erstmal auf ein paar „alte Schlappen“ die ich hier noch liegen habe, damit sich die Reifen nicht plattstehen – denn morgen wird er nicht wieder fahrbereit sein.

Also dann erst einmal noch einen schönen Abend

Christine und Michael

PS: Danke Erika, Danke Peter für eurer Vertrauen – er wird wieder auf der Straße landen!

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Der Ralf
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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Der Ralf » Samstag 6. Oktober 2012, 20:21

Moin ihr lieben,

ich wünsche euch viel Erfolg bei der wiederbelebung.
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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Asconajuenger » Samstag 6. Oktober 2012, 20:26

Auf den erstn Blick würd ich sagen das das net mal so schlimm ausschaut.
Is der Ramen noch in Ordnung?
Vorne das eck vom Häuschen wirst auf jedenfall brauchen!

Viel Spass dann auf jefdenfall mit eurem zweitem Pflegekind! :wink:

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Toto » Samstag 6. Oktober 2012, 20:33

Hallo ihr beiden,

mein fast kompletter Sport steht für Ersatzteile bereit.
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Toto

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von karman911 » Samstag 6. Oktober 2012, 20:42

hallo,

super das ihr die herausforderung angenommen habt respekt

nehmt ihr das häuschen komplett runter?

viel spaß und erfolg :freak:

lg
heiko

ps. hat peter ein rückkaufsrecht...... :smoke:
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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Schraubär » Samstag 6. Oktober 2012, 20:51

Ich ziehe den Hut.
Das ist eine Menge Arbeit. respekt respekt respekt respekt respekt
Gruß vom Schraubär

:wah: Suchen einen Kotflügel Links in Schwarzmetallic für den A lang. :wah:

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von iomegale » Samstag 6. Oktober 2012, 21:04

Michael!!!!

Während hier um das Fell des Bären geredet wurde, hast Du Dir gleich den Bären "untern Nagel gerissen" respekt

So, dann lehn ich mich zurück und schaue zu, wie er wieder wird. (Bilder gibt's ja reichlich, da Du ja kameraerprobt bist.

@Toto: Linken vorderen Bremssattel (mit Halterung) könnt' ich für meinen gebrauchen :oops:
Gruß
Hartmut
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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von mischult » Samstag 6. Oktober 2012, 22:08

Danke euch allen schon mal für die Erfolgswünsche!

@Hartmut: Bären stehen doch hierzulande nicht auf der Abschussliste, es sei denn, jemand erlärt sie zum "Problembär" - das gab dann ja doch auch im nachhinein noch ne Menge Ärger :wink:
Und dieser "Grizzly" gehört eindeutig in die Freie Wildbahn und nicht in Teilen als Vorleger vor den Kamin :meinung: und daher auch unsere Entscheidung!

Zu Thema Rahmen:

Das war die Aufhängung vorne Rechts des Häuschens:

Bild

Ausserdem habe ich gerade noch einen Knick im Rahmen hinter der Aufhängung gefunden, wo ich nicht gedacht hätte, dass das Möglich ist :o

Der Gute wird also zweifelos "umgetopft" und daher auf jeden Fall mit neuer Fahrgestellnummer zugelassen werden müssen :cry:

Alles Gute

Michael

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von JEOH » Samstag 6. Oktober 2012, 22:25

Glückauf nach Bochum!

Na, da würd' ich mir auch gern die Hände 'schmutzig' machen wollen... Kann man nur bei lernen!

Viel Erfolg beim Projekt. Wenn mal eine oder zwei grobe linke Hände gebraucht werden - durchbimmeln. Habe ja demnächst Tagesfreizeit... :wink:
Gruß Jan

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von mischult » Samstag 6. Oktober 2012, 22:34

Genauso sehe ich dass auch, dass wird wohl mein Lehr- und Gesellenstück - und wenn ich nicht weiter weiß, muss ich Fragen und mir jemanden suchen, der es kann und dem dann genau über die Schulter schauen :wink:

Zum Schrauben ist jeder gerne eingeladen - und wenn mir die Hütte auf die Füße fällt habe ich ja mit Dir, Jan, denjenigen, der mich gleich verbinden kann :funny:

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von karman911 » Samstag 6. Oktober 2012, 22:36

hallo micha,

wenn du ihn mit neuer fahrgestellnummer zulassen willst, sind alle eintragungen flöten :-?

ich würde mal mit einem tüver reden wegen einer fahrgestellnummerübertragung im zuge einer restauration.......die alte ist meist eh schlecht zu erkennen.

ansonsten gibt es auch richtbänke um nen rahmen wieder in form zu bringen.....vorausgesetzt die substanz (rost) ist i.o. :anim:

die aufnahme vom häuschen läßt sich relativ einfach wieder anschweißen. hab ich bei meiner verlängerung auch erst abgetrennt und dann wieder angeschweißt :wink:

lg
heiko
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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von mischult » Samstag 6. Oktober 2012, 22:48

Sag ich doch - schon vor einem Fehler bewahrt - der Tipp mit der Rahmennummer ist gut - ich hab eh noch den TÜV für meinen Dicken vor der Brust, da wollte ich eh mal mit dem Prüf- Ing sprechen wegen der Restauration.

Und die Sache mit der Richtbank ist auch ne Idee - da werd ich mich mal schlau machen. Das würde mir auf jeden Fall ne Menge Arbeit ersparen. Und das Kapitel Rahmen und schweißen wollte ich eh noch in deinem Bericht nachlesen :wink:

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Toto » Samstag 6. Oktober 2012, 23:04

Hallo,

das mit dem Rahmen sehe ich nicht so problematisch, dadurch das schon alles eingetragen ist nimmt man die Dokumente mit und nimmt den neuen Rahmen mit dem dazugehörigen Brief und lässt dort alles Eintragen.

@hartmut, sollte kein Problem sein wenn es nicht zum Wiederaufbau benötigt wird.
M.f.G.



Toto

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Aka
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Re: AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Aka » Samstag 6. Oktober 2012, 23:57

mischult hat geschrieben:...
Ausserdem habe ich gerade noch einen Knick im Rahmen hinter der Aufhängung gefunden, wo ich nicht gedacht hätte, dass das Möglich ist :o
...
Schei***, ein zusammengefalteter Rahmen war das was ich am meisten gefürchtet hab, als ich die Bilder im anderen Thread gesehen hab. Ums ehrlich zu sagen bin ich überrascht (und froh), dass der Rahmen noch "so gut" aussieht, wie er auf dem Photo aussieht... froh deshalb, weil der Anstoß anscheinend größtenteils in den weichen Bereichen, wie Aufhängung, etc. statt gefunden hat und der Abbau der Energie da stattgefunden hat statt, dass sie über den Rahmen auf die Insassen gewirkt hat.

Die abgerissene Halterung fürs Häuschen könnte man, wie karmann schon schreibt problemlos schweißen, aber ein Knick im Rahmen... weiß nicht, ich glaub ich würde statt da irgendwie zu flicken & auszurichten auch möglichst zu einem anderem Rahmen greifen. Vielleicht einmal mit einem Prüfer drüber sprechen, ob er die Eintragungen, wie Toto schreibt auf die andere FIN übernehmen kann bzw. würde ... vielleicht ist ihm die Variante auch lieber, wenn ein neuer/anderer Rahmen drunter kommt. Bei der Gelegenheit könnte man außerdem eine ideale Rostvorsorge beim neuen Rahmen machen.

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Schraubär » Sonntag 7. Oktober 2012, 10:06

Ich habe das schon alles hinter mir.
Zuerst hatte ich vor Jahren das Problem mit dem TÜV.
Vorderer Rahemen, wo der Unterfahrschutz befestigt wird, war durch.
Habe von einem Frontera-Rahmen bis zur Servolenkung den vorderen Teil abgesägt und bei mir dran geschweißt.
TÜV war O.K.
Dann fuhr mir jemand rein und als ich dann noch den Motorschaden hatte, habe ich den Rahmen gewechselt.
Siehe Bericht:

http://forum.opel4x4.de/phpBB/viewtopic ... sc&start=0

Nach dem Rahmenwechsel fährst Du zum TÜV mit allen Papieren, also Brief vom alten und neuen Rahmen und schlägst die alte Nr. in den neuen Rahmen.
Somit ändert sich nichts.
Und jetzt das dollste. Das sagte mir mein TÜV Mann.
Bei unseren Auto's kannst du auch die Karosse wechseln. Man kann nach und nach alles wechseln. Du musst nur die Ident-Schilder im Motorraum tauschen. In der Karosse ist keine Nr. eingeschlagen.
Also könntest Du alles wechseln, nur den Tausch der Ident-Schilder sollte man nicht mit einem Rahmenwechsel beim TÜV melden. Da fährt man dann noch mal hin oder man sagt garnichts.
Beim TÜV will das keiner wissen, solange die Ident-Schilder stimmen.

Das ist jetzt keine Anleitung für böse Jungs.
Gruß vom Schraubär

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Frontmann » Sonntag 7. Oktober 2012, 10:47

Am wirtschaftlichen wär ein anderes Häusschen und ein anderer Rahmen. Wenn man beides schon verschraubt kauft, hat man sich jede Menge Arbeit erspart ;-) , aber vielleichtist es ja gerade das, was es für manchen ausmacht, so ein "Ding" zu kaufen.
Bild

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von hoins55 » Sonntag 7. Oktober 2012, 10:48

Hallo Michael!

Ich finde es toll,dass Du das Komunalfahrzeug wieder zum Leben erweckst.respekt respekt
Er gehört einfach hier ins Forum. :freak: :freak: :freak:
Sicherlich ist es ein haufen Arbeit die da auf einem zukommt aber Du hast ja Zeit.

Meine moralische Unterstützung hast Du auf jeden Fall.
Achja und natürlich alles schön bildlich dokumentieren damit wir die Auferstehung
hier miterleben können.

@Hallo Peter
Ich kenne ja Dein ehmaliges Fahrzeug nur mit Umbau,gibt es auch ein Bild
wie er vorher aussah oder war er schon immer so?

Gruß
der hoins55

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Jannik » Sonntag 7. Oktober 2012, 12:31

Der Weg ist das Ziel sag ich da nur :freak:

Einfach nen anderen Fronti kaufen , alle Teile drannpappen und umtragen lassen könnte ja jeder.....dann hat der Wagen aber kein "Herz" mehr.

Der Rahmen okay der sollte neu...aber evtl. kann man das Häuschen noch retten ? hmm

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von iomegale » Sonntag 7. Oktober 2012, 12:39

Langsam, langsam Leute. Eventuell kann man den Rahmen noch retten. Es soll, so habe ich gehört, auch Rahmenrichtbänke geben, warum wohl?

Also Michael, erstmal da nachfragen (Preis, richten noch möglich, ....) Danach dann entscheiden.
(Achso, hab ich ja vergessen: Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft :crazy: )
Gruß
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Re: AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Frontmann » Sonntag 7. Oktober 2012, 13:08

Jannik hat geschrieben:Der Weg ist das Ziel sag ich da nur :freak:

Einfach nen anderen Fronti kaufen , alle Teile drannpappen und umtragen lassen könnte ja jeder.....dann hat der Wagen aber kein "Herz" mehr.

Der Rahmen okay der sollte neu...aber evtl. kann man das Häuschen noch retten ? hmm
Ach ne, wie theatralisch!

Klar gibt es Rahmenrichtbänke. Diese sind aber für selbsttragende Karosserien und nicht für Leiterrahmen. Geknickte Rahmen dürfen nicht gerichtet werden.
Bild

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Aka » Sonntag 7. Oktober 2012, 13:33

...sogar unsere kleine freie Werkstatt von Gegenüber hätte ne Rahmenrichtbank, aber so wie der Rahmen oben auf den Photos aussieht dürfte der insgesamt auch nicht mehr der fitteste sein, daher würde ich lieber einen Austauschrahmen nehmen -vielleicht liegt ja irgendwo von den geschlachteten Frontis noch ein brauchbarer mit noch anständig Substanz rum- und den bei der Gelegenheit gleich rostschutztechnisch richtig auf Vordermann bringen.

Bei der Hütte, insgesamt scheint die ja bis auf die Einschlagstelle noch gut in Schuß zu sein - die würde ich wieder fit machen.
In der oben genannten Werkstatt, der frühere Chef -hat sich inzwischen "offiziell" zurückgezogen, macht nur noch sporadisch ein wenig mit ... einer seiner früheren Angestellten ist Meister und hat den Laden übernommen- ist Karrosserieschlosser, oder so irgendetwas -kenne mich da nicht genau aus-, der hatte teils Autos in der Werkstatt stehen, da war der komplette Vorderbau platt. Ein paar Wochen später stand die Kiste wieder wie neu mit einem Verkaufsschild vor der Tür.

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Wolf 1 » Sonntag 7. Oktober 2012, 13:46

Hallo,
ich würde den vermessen lassen bevor da größere Sachen wie Rahmen ausgetauscht werden.Anderst wenn der nur für Offroad genutzt wird,dann ists eh egal,grob zusammenflicken und gut ist.

Gruß Wolf :freak:

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Frontmann » Sonntag 7. Oktober 2012, 13:56

Genau.

Leider gibt es keine Ersatzteile des Rahmens, außer den geschraubten Teilen. Richten durch Kaltverformung dürfte schwierig werden.

Auch ganz interesant zu lesen:

http://www.info-center-online.com/autounfall/news.htm
Bild

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Jannik » Sonntag 7. Oktober 2012, 14:17

Da hat Frontmann recht. Material das einmal Kaltverformt wurde (und danach beim richten ja zusätzlich auch noch in die andere Richtung wieder verzogen wird) hat einfach nicht mehr die Stabilität vom Anfang.

Da hätte ich sogar sorge das wenn ich öfters wieder hart durchs Gelände rumpel und unter umständen den Leiterahmen durch Kreuzbelastung verschere sich da nicht doch wieder was verbiegt....würde mir zumindest ständig im Kopf rumwuseln und mich nerven ^^ obs jetzt realistisch is oder nicht

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von mischult » Sonntag 7. Oktober 2012, 14:21

So, ich habe gerade mal mit einem befreundeten Karosseriebaumeister gesprochen, der sich in einer Woche den Guten mal anschaut und wir werden besprechen, was alles gemacht werden kann. Leider fährt er morgen in Urlaub :wand: aber dann hab ich schon mal etwas Zeit zum demontieren...

Aber danke euch allen für diese Menge an Ratschlägen und Hilfestellungen!

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Re: AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Aka » Sonntag 7. Oktober 2012, 15:04

Frontmann hat geschrieben:...
Auch ganz interesant zu lesen:

http://www.info-center-online.com/autounfall/news.htm
...äußerst interessant, das ist genau das war ich bei solche Sachen, wie "Rahmen wieder zurechtbiegen" eigentlich schon immer im Hinterkopf habe.

Wir machen eigentlich viel in der Richtung (Stahlbau / Bauschlosserei) selbst ... von irgendwelchen Hoftoren, über Geländer, usw.... aus der Erfahrung heraus... Stahl / ein Bauteil / eine Schweißverbindung, die einmal kalt verformt wurde hat nicht mehr die Stabilität, wie vorher.

So sieht die Kaltverformung von Stahl graphisch (z.B. Zugversuch bis zum Bruch - den Versuch haben wir damals an der Hochschule selbst gemacht) aus, die Gerade bis rauf nach ReH ist der elastische Bereich. Diese kleinen Zacken danach zwischen ReH und ReL das ist der sog. Fließbereich, danach steigt die Stabilität noch einmal bis zu einem Maximum Rm an. Anschließend gehts eigentlich relativ schnell, schlagartig abwärts bis zum Bruch.

...für Interessierte, Fließgrenze, Streckgrenze, Spannungs-Dehnungs-Diagramm

Bild
(Urheber:Freisein Lizenz:CC-BY-SA-3.0)

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von simonesfrontera » Sonntag 7. Oktober 2012, 17:26

hallo

also mir ist eine karosseriewerkstatt in ulm bekannt die spezialisiert ist auf lkw rahmen ist
und ca 2003 ein rahmen schaden an meinem lkw gezogen hat
aber macht es den nicht sinn den beifahrerseitigen holmen komplettauszutauschen
das häuschen ist gar kein problem
ich will mich nicht aufdrängen aber falls ihr noch jemanden brauchen solltet
kann ich gerne helfen kommen

lg simone

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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von 4x4 driver » Sonntag 7. Oktober 2012, 18:00

Oha... da ist schnell viel geschrieben worden!
wenn mal Hilfe notwendig wird helfe ich auch gerne, es freut mich, dass ihr das Auto wieder aufbauen wollt, wie ihr wisst habe ich mein Auto angefangen zu zerlegen, nachdem ich gerade ein anderes Projekt (Reisemobil) wegen Zeitproblemen vorrangig bearbeite habe ich am Fronti nicht mehr viel gemacht, das heißt alles ist fast noch da auch Rahmen mit Brief und bestimmt allen Eintragungen die auch Peter hatte, das solle man aber persönlich besprechen. Das ware doch was - die Hochzeit zweier Klassiker im Forum!
Gruß Walter
Gruß Walter


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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von Frontmann » Sonntag 7. Oktober 2012, 18:27

Klasse Idee, Daumen hoch! :freak:
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AW: Jede Reise... – die Geschichte eines Wiederaufbaus

Beitrag von bukarest » Sonntag 7. Oktober 2012, 18:59

Das mit der Hochzeit der zwei Klassiker erzeugt bei mir etwas Bauchschmerzen..... grr grr..ob das gut geht.... :P ... :ironie:

Das Fundament (der Rahmen) ist der hartgesottene Globetrotter mit Afrika Erfahrung, masculin, nicht immer Frauenflüssterer..... hmm ,... das Häuschen, die graziele und bunte Feminität mit viel weiblicher Raffinesse und Charme.... :oops:

Wie im wahren Leben, die Grundvorraussetzungen für eine lange Ehe..... :frech: :frech:

Tolle idee , vielleicht sind wir Trauzeugen oder auch nur Zaungäste.

:lol2: :lol2: :lol2: :lol2:

Gruß
Peter
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