Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

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aldi_7
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Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von aldi_7 » Dienstag 9. April 2013, 19:36

Eigendlich hatte ich den Dicken ja nur gekauft weil mir der Omega ein wenig Sorgen machte. Also mußte was anderes her, am besten mit ein wenig mehr Bodenfreiheit größeren Reifen, aber eigendlich nur das man beim geocachen besser irgendwo parken kann! Ein SUV schied aus prinzip aus, ein G und ein Defender paßten net so ganz ins Budget, also Schuster bleib bei deinen Leisten, es gibt wieder was mit nem Blitz!
Das ich mich hier im Forum anmelde, war klar, aber was dann daraus geworden ist, da hätte ich im Leben net drann gedacht! Letztes Jahr, als die Familie noch zusammen war, fuhren wir ganz spontan mit nem 30 Jahre alten geliehenen Wohnwagen auf das Offroad Hoch2 Treffen, und seit dem ist die Welt nicht mehr die selbe! Das Auto, ein eigendlich vollausgestatter einkaufs Offroader aus gepflegter Frauenhand hat sich zu einem sagen wir mal echten Offroader entwickelt. Die beim Kauf geschätzte Jahres Kilometerleistung, hatte ich schon nach 4 Monaten überschritten!

Mich hat das Offroad, Greenlaning Reisefieber gepackt :freak: !

Hier in diesem Freed möchte ich Euch an meinen "Abenteuern" teilhaben lassen!

Der Anfang macht die Dragonriders Explorer Tour Belgian Border Control 2!

Um 6Uhr klingelte diese blöde Wecker, und das an einem Samstag wo das Wetter einem sagte bleib liegen. Aber ich hatte ja noch was vor, um kurz vor sieben ging es dann auf den Weg in Richtung Autobahn, vorbei an den hoffentlich letzten Schneeflächen dieses Winters.

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Bei immer besser werdendem Wetter, ging es unaufhörlich in Richtung Chaam, wo die Tour um 11 losgehen sollte. Am vereinbarten Treffpunkt mußte ich nicht lange warten, die nächsten Teilnehmer der Tour gesellten sich dazu, zwei Buggys aus Belgien, schöne Teile, aber bei dem Wetter wollte ich nicht tauschen, da stehe ich doch auf ein wenig mehr wärme! Nach einem kurzen Smalltalk, kamen dann auch schon Faxe mit seinem Duster, Giovanni mit seinem Hochdach Frontera und Frederique und Robert dazu, es konnte also losgehen!

Nach der letzten Fango Tour, sahen die Wege diesesmal Richtig trocken aus, und es war dann eher eine Feinstaub Tour! :smoke:

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Giovanni machte teilweise mit seinen Walzen so ein Staub, das ich mich teilweise zurück fallen lassen mußte, um wieder irgendwas vom Weg zusehen!

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Nix mit grüner Plakette, das reicht noch net mal für Rot!

Weiter ging die Tour, Höhenmeter waren keine zuverzeichnen, aber ab und zu gab es ganz schöne Verschränkungspassagen, wo der Dicke ganz schön ächtzte und schaukelte! Anders als bei uns in Deutschland verhält sich das in Holland mit den Fahrradwegen! Bei uns bleiben die von vielen Radlern leider ungenutzt, aber hier will der Radler lieber auf dem Radweg fahren:

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Links für Autos, und mit Pfosten geschützt der geteerte Radweg!!!!!

Der Untergrund und die Art der Wege wechselten Ständig, mal sandig, mal eher Wiese, mal klassischer Feldweg, das machte die fehlenden Hügel fast wieder gut!

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Nach einiger Zeit, mußten wir dann mal einen Stop einlegen um uns eine Schlüsselstelle der heutigen Tour genauer anzusehen, bei dem jetzigen Wetter mit vorsicht und der richtigen Spur kein Problem, aber wenn es geregnet hat, kann man hier schon mal ein paar Stunden verbringen bis der Convoy da durch ist!

Leider habe ich nur Bilder vom Stop, nicht von der Stelle, da mußte ich fahren und konnte nicht knipsen!

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Nach dem wir diese Stelle alle ohne Problem gemeistert hatten,

http://www.facebook.com/video/video.php ... _processed

ging die Tour ohne Problem bis zum nächsten Matschloch weiter, hier war dann 2WD nicht mehr die richtige Wahl, so das Robert uns die Freude machte den Frontera mal unfreiwillig zu parken :frech: !

Nach dem Giovanni dann das Hinderniss aus dem Weg geräumt hatte, tobten sich die Buggys an dieser Stelle richtig aus, und wurden somit ein Fall für die Erfindungen des Herrn Kärcher :) !

Faxe und ich waren gewarnt, und dank 4WD und einer anderen Spurwahl blieben wir von einem Missgeschick verschont!

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Ohen größere Problem ging unsere Tour weiter, bis, na bis sie bei immer schöner werdendem Wetter leider zu Ende ging!

Hier noch ein paar Bilder vom Rest der Tour, mit Kaffee Pause und dem Erreichen unseres Zielpunktes:

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Der Staubster macht seinem Namen alle Ehre!

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Als Fazit kann ich wieder nur sagen, es Spaß gemacht, mit "alten" und neuen Freunden ein wenig durch die Gegendzufahren! Wenn es meine Zeit, mein Geld und die gehobene Mittelklasse es zuläßt, komme ich gerne wieder!

Ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt, und darf hier weiter über meine "Abenteuer" berichten!

Gruß Steffen A. alias aldi_7

P.S.: Die Chancen stehen nicht schlecht, das der Duster demnächst durch einen Frontera ersetzt wird:freak: !

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Beitrag von Henning » Dienstag 9. April 2013, 20:10

Schöne Tour!
Greenlaining oder Offroadtouren machen halt in der Gruppe erst richtig Spaß.
Wünsche Dir noch viele schöne Abenteuer und freue mich darauf, hier darüber zu lesen.

LG
Henning :wink:
Erlaubt ist, was Spaß macht!

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Beitrag von Asconajuenger » Dienstag 9. April 2013, 21:02

Feine kleine Tour! respekt

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Beitrag von karman911 » Dienstag 9. April 2013, 22:22

und der duster immer mittendrinn :freak: :wink:
nur wer sich hohe ziele setzt, kann auch großes erreichen
suche; blaugetönte frontscheibe mit blaukeil für frontera a
wer viele fragen stellt, bekommt viele antworten.......auch die, die er nicht hören wollte

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Beitrag von Teutodriver » Dienstag 9. April 2013, 22:38

Du hast mich gar nicht gelangweilt. Du hast mich eher inspiriert.

Grüße vom Teuto: Driver
Das Leben geht nicht immer geradeaus, aber auch Berge können Spaß machen................

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Robert
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Beitrag von Robert » Dienstag 9. April 2013, 23:09

Hallo Steffen,

Toller bericht. Die andere tour die wir in die gegend gemacht haben, und die ein wenig zu fruh zu ende is gegangen, die machen wir im sommer nochmal. Und Ich habe von Joey, der weisse :lol2: buggyfahrer, eine einlandung fur eine tour von 220 km Greenlaning in Belgien. Irgendwan in Juni.
Das zusammen mit Tonny der gelbe Buggy fahrer.
Carsten will auch kommen und auch Jochem wenn er kann.
Ich werde Joey fragen um einen Campingplatz zu finden von woraus wir starten konnen. Dann machen wir ein schones wochenende daraus.
Wer weiss wollen da noch ein par mitkommen.

Ich habe deinen bericht mit viel freude gelesen und die bilder mir geborgt.

Danke und hoffentlich bis bald auf grosse touren.
Ich bin sehr schlecht in die sachen die ich mache. Aber noch immer der beste der es fur mich macht.

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Beitrag von hoins55 » Mittwoch 10. April 2013, 06:39

Hallo Steffen,

sehr schöner Bericht - und Bildbeitrag respekt .
Ich bin schon auf den nächsten Breitrag gespannt.

Gruß
der hoins55

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Beitrag von Toto » Mittwoch 10. April 2013, 06:55

Hallo Robert,

sieht nach viel Spaß aus :wah: :wah: :wah:
M.f.G.



Toto

* Bitte beachtet unsere FAQ und nutzt auch ab und zu die Suchfunktion.
* Lest euch bitte auch die Regeln durch und haltet euch daran.
* Wenn ihr Probleme habt einfach eine private Nachricht an mich schreiben.


Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

(Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763-1825)

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Beitrag von mecelo » Mittwoch 10. April 2013, 11:25

Feine Sache schade das es bei mir nicht geklappt hat.

Auch nochmals an Robert eine dickes ENTSCHULDIGUNG das was er da betreibt sollte man loben und pflegen.

Hoffentlich klappt es bei mir auch mal mitzufahren.

Weiter so
https://www.facebook.com/pages/Defender ... 6442410095
http://fronti4x4.npage.de/
http://www.facebook.com/pages/Opel-Isuz ... 3870682045

Land Rover Defender 130CC / TD5
Frontera B 3,2L V6 BJ 98, G80 weiteres folgt
† Frontera A 2.2L, BJ 12.96, Klima, ABS, General Grabber At 2 + Cooper Discoverer 255/85R16 S/T, WESEM XENON 12000K, BL 20mm

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Beitrag von Robert » Mittwoch 10. April 2013, 11:54

Hallo Toto/Stephan, und Mecolo/Dimi,

Ich mache ja das nicht alleine. Denn ohne den Steffen der schone bilder macht und gut schreiben kann. Der immer kommt und zusammen mit alle anderen geht es einfach nicht.
Es ist ja eine gruppe. Manchmal grosser, manchmal kleiner, aber immer die gruppe die das macht.
Und im zukunft hoffe ich wirklich das mehrere dazustossen wollen.

Steffen und ich (hier im forum) wurden uns freuen.
Ich bin sehr schlecht in die sachen die ich mache. Aber noch immer der beste der es fur mich macht.

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von CA.LI. » Mittwoch 10. April 2013, 18:19

Hallo Steffen,

geiler Bericht, DANKE!!! :freak:

Ich werde Dich und Robert natürlich auf dem laufendem halten.

Freu mich schon auf das nächste mal...!!!!

Gruß FAXE!!!!

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Robert
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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Robert » Mittwoch 10. April 2013, 18:35

Hallo Faxe,

Es wird ein Frontera es wird ein Frontera :lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2:

Wilkommen hier und hoffentlich bis bald mit dein neuen.
Ich bin sehr schlecht in die sachen die ich mache. Aber noch immer der beste der es fur mich macht.

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von aldi_7 » Mittwoch 10. April 2013, 19:02

Hi Robert,
dem Faxe bleibt doch gar nix anders übrig, er hat sich doch auch hier schon mal angemeldet, und für den Fall das er doch noch kneift, such wir bei der nächsten Tour ein schönes Loch und lassen ihn vorfahren :lol2: !

Dann is es zappen Duster!

Gruß Aldi

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bukarest
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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von bukarest » Mittwoch 10. April 2013, 19:30

Ja, ja....heute feiert... Aldi....100 jähriges Jubileum... :P :P

@ Robert

Schöne Tour, und wenn die gesamnte Gruppe die Veranstalltung ausmacht dann kann es nur noch schöner werden.......vielleicht werde ich auch mal wieder einen Geländewagen fahren.. hmm :smoke:

Gruß
Peter
Man kann sich "ALLES" erlauben, wenn man gewillt ist die Konsequenzen zu tragen.

Wolf 1

Re: AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder

Beitrag von Wolf 1 » Mittwoch 10. April 2013, 20:17

bukarest hat geschrieben: Schöne Tour, und wenn die gesamnte Gruppe die Veranstalltung ausmacht dann kann es nur noch schöner werden.......vielleicht werde ich auch mal wieder einen Geländewagen fahren.. hmm :smoke:
Gruß
Peter
Servus Peter,na dann wollen wir mal hoffen das du bald wieder einen richtigen 4x4 findest :smoke:
Wird Zeit mal wieder ein paar schöne Reiseberichte von dir zu lesen :freak:

Gruß Wolf :freak:

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Asconajuenger » Mittwoch 10. April 2013, 20:37

Darf man eigentlich in den Ardennen auch fahren?
Soll ja Geländemässig recht Anspruchsvoll sein und Naturmässig auch, sowie sehr Geschichtsträtig.

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Robert » Mittwoch 10. April 2013, 21:19

Belgien ist nicht uberal gut zu fahren.
Unsere Belgische Bekannten werden in Juni eine tour von etwa 200km. Ist aber nicht in die Ardennen.
Aber wer weiss.
Ich bin sehr schlecht in die sachen die ich mache. Aber noch immer der beste der es fur mich macht.

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von aldi_7 » Montag 20. Mai 2013, 16:20

Da ja bald BK ansteht, und ich noch nie mit dem "neuen Wohnwagen" der auf den Namen U47 hört unterwegs war, sollte jetzt über Pfingsten die general Probe stattfinden!
Faxe, ein ehemaliger Dusterfahrer, der auf der Suche nach einem kurzen B DTI ist, sagte das er über Pfingsten den Robert in Bielefeld besuchen wollte, so das ich mich dort ebenfalls eingeladen habe, um endlich ein richtiger Camper zuwerden!
Am Freitag habe ich dann U47 beladen, angehängt und bereit für die erste "Feindfahrt" gemacht,
am Samstag die Kids rein, und los ging es zur ersten Tour!
Mit U47 hatte der Dicke beim Ziehen kein Problem, aber als ich mich am Campingplatz angemeldet habe, sah ich auf einmal etwas, was so nicht da hin gehört! Irgenwas an der "gehobenen Mittelklasse" wollte scheinbar doch wissen was da hinten am Hacken hängt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Der Kraftstoffkühler, so gehört der da net hin, oder ist dem oben unterm Kofferraum zu warm geworden?? Ich würde sagen, einfach Glück gehabt, das ich den nicht verloren habe, hätte eine ganz schöne Dieselspur gegeben! Die Aluhaltewinkel die zum Kühler gehören sind durchoxidiert!
Da ich aber noch ins Gelände wollte, und am Montag wieder Heim, mußte einen Lösung her.

Da sich der Himmel schon wieder zuzog, bauten wir erst mal unser "neues Zuhause" auf!

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Nachdem es dann trocken war, erfolgte die professionelle Reperatur des Schadens

:ironie: ! Ich denke wir müssen das nicht in den Fred von den Reperaturen aufnehmen!


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Es hält!!!! Und das im Gelände und dann noch bis nach Hause!

Bevor der Papa ins Gelände durfte, durfte der Nachwuchs erst mal mit nem anderen Fabrikat ein wenig üben!

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Und am Nachmittag durfte sich dann endlich der Papa in der Sandgrube austoben, die teilweise so schlammig war, das die AT´s jenseits ihrer Haftungsgrenze sich durch den Schlamm wühlen mussten!


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Schön war´s,

Gruß Aldi

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Asconajuenger » Montag 20. Mai 2013, 17:31

Na das sieht doch nach jeder Menge Spass aus! :funny:

Deiner is nach 2002 oder? Mein Diesel hat sowas nämlich nicht!
Dafür hing den Winter der Tank hinten mal etwas tiefer! :wink:

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Robert » Montag 20. Mai 2013, 20:46

Hallo Steffen,

Auch wir sind wieder gut daheim gekommen.
Es war wieder ein riesen spass. Ich musste naturlich mit Bossi von Carsten ganz ruhig fahren, weil ich ja nicht die hintere kottflugel am bulli hatte. Dann kommt mann wieder mal richtig im schlamm fest zu sitzen und kannst du mich rausziehen. So uben wir ja wieder fleisig fur zb Wales 2014.

Hier ist Carsten den gehobenen mittenklasse am probieren
https://www.facebook.com/photo.php?v=46 ... =2&theater
Und hier will er einfach dein auto schmutzig machen
https://www.facebook.com/photo.php?v=46 ... =2&theater

Ich hatte eigentlich nur wenig schlamm
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Hoffentlich machen wir bald wieder eine tour durch Belgien oder so.
Dann konnen wir das geubte wieder in die prakzis bringen.
Ich bin sehr schlecht in die sachen die ich mache. Aber noch immer der beste der es fur mich macht.

CA.LI.
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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von CA.LI. » Dienstag 21. Mai 2013, 19:02

Ja, es war mal wieder ein schöner Tag mit Euch!!!

Eine Schlammrunde mit Robert im Buggy,

eine kleine gehobene Mittelklasse dreckig mach Runde,

da ich ja noch ohne Ersatzfahrzeug bin.

Nette plaudereien,lecker Grillen,lachen einfach Spaß haben!!!!!

Freu mich auf das nächste mal egal wann und wo,

dann hoffentlich bald wieder mit eigenem Vehicle.

DANKE !!!!!!

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von aldi_7 » Sonntag 13. Oktober 2013, 15:33

Es ist zwar schon ein paar Tage her,
aber ich wollte ja noch einen Bericht zu Offroad Hoch2 schreiben! Das Event wo ich letzte Jahr Robert und Michael hab kennengelernt, und seit diesem Event hat sich in meiner Freizeitgestaltung so einiges geändert!


Das Event fing am 1.8. an, aber wir (meine zwei Jungs und ich) haben uns schon ma Montag auf die Socken gemacht, die Kids hatten Ferien und dies sollte unser Urlaub werden!

https://www.facebook.com/pages/OFFROAD2/313768021989726

http://www.offroadhoch2.de/

U47 hängt an der gehobenen Mittelklasse, Offroad Hoch2 wir kommen!

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Nach etwa 3 Stunden fahrt sind wir dann im Mamut Park angekommen, das Lager war noch klein und überschaubar, ein paar Bekannte von letztem Jahr waren auch schon da, Holger mit seiner Familie und seinem Jeep, genau wie Wim unser holländischer Nachbar vom letzten Jahr, und genau dazwischen haben wir unser Lager aufgebaut!

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Nachdem wir aufgebaut hatten folgte erst mal ein Rundgang, um zu schauen wer noch so alles da ist, und da endeckten die Kinder ein wohl bekanntes Fahrzeug, das leider viel, viel cooler ist wie Papas Frontera!

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Das Lager ist noch klein und überschaubar, aber das sollte sich die Tage ändern, also zurück zum Wohnwagen, der Magen fängt an zu knurren und will totes Tier vom Grill! Aber vorher musste ich noch einen Aufkleber loswerden, und uns auf der Wall off Fame verewigen!


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Nach dem Essen und leider auch spülen, konnte ich mich dann endlich zurück lehnen und denn Tag bei einem gut gekühlten Bosch Bier ausklingen lassen!

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Den nächsten Tag verbrachten wir ein wenig mit Geocachen und dem Erkunden der Umgebung, also nix besonderes! Am Nachmittag bin ich dann mit Wim und seinem Toyota mal ein wenig ins Gelände gefahren, was dann ein teurer Spaß wurde, hatte ich mir doch einen Grabber gefetzt! Der Reifen war von der Felge, und die Hoffnung das nur Dreck zwischen Felge und Reifen gekommen war, hielt sich nach dem Aufpumpen nur wenige Sekunden, ich hatte mir irgendwas in die Reifenflanke gefahren, also flicken für den Einsatz auf der Strasse leider unmöglich! Ein Aufruf hier im Forum ob jemand noch Reifen hat, blieb leider ohne Erfolg! Also beim örtlichen Händler einen bestellen, und am Freitag sollte die Welt wieder in Ordnung sein!

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So langsam füllt sich der Platz, die Angebote werden mehr, die Kinderbelustigungen sind aufgebaut!

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Und dann kam Klaus, ein D-Max Fahrer mit dem ich noch viel Spaß haben werde, der hatte so ein schönes elektrisches Spielzeug dabei, ein Skateboard mit Elektroantrieb, lenken muß man wie gewohnt, was heißt hier wie gewohnt, ich habe die letzten 41 Jahre nicht auf so einem Ding gestanden, und Gas und Bremse gehen dann über die Fernbedinung die man in der Hand hat! Macht einen riesen Spaß, und konnte jeder der wollte mal probieren! Allerdings hört der Spaß auf wenn beim Bergabfahren die Akkus alle sind, und die Bremse dann auch nicht mehr funtioniert!!!!!!

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Am Freitag ließ sich dann auch die Bundeswehr schon mal mit einem Hubschrauber blicken, welche später auch besichtigt werden konnten, der Reifenhändler rief an, das mein Grabber da ist! Also auf nach Holzminden zum Reifen umziehen, der Händler entpuppte sich dann als ehemaliger A Frontera Fahrer, mit dem ich noch ein wenig fachsimpelte!

Der Mechaniker der den Reifen ummontierte schaute nicht schlecht, als er den Reifen unten hatte, und der halbe Mammut Park noch darin war! Nach einer wechsel Orgie der Reifen von vorne nach hinten und umgekehrt (Teilgesperrte Achse, 2mm Profil unterschied) war die gehobene Mittelklasse wieder Offroad tauglich!

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Zurück zum Event, wo wir ich dann endlich gesehn habe was ein Defender auser rosten und ölen noch besser kann wie ein Frontera!

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Es gab viel zusehen, viel zum ausprobieren, nicht nur mit dem Auto, bei Offroad Hoch2 geht es eben nicht nur ums Offroaden, sondern um alles was man so neben der Strasse treiben kann, da zugehörte auch Bootfahren auf dem kleinen See, die Bundeswehr ist da und stellt aus (oder kann es sein das die hier ein bisschen Werbung machen weil die Wehrpflicht abgeschafft wurde????)

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Dann kam noch Hans Peter mit seinem T3 Bus, den wir in Mud Kissingen hatten kennen gelernt, auch er wollte sich das treiben hier im Mammut Park mal anschauen! Und dann kam Klaus mit seiner Vorführung im Baumklettern, er betreibt das ganze beruflich und ist natürlich absolut ein Profi. Eigendlich war es vom Veranstalter nicht gedacht, das da irgend wer mit in den Baum hochsteigt, eigendlich!!! Für so einen kleinen Frontera Fahrer aus der Mitte von Hessen gab es dann eine Ausnahme, so das ich ein wenig im Baum abhängen konnte!

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Einmal von unten, und einmal aus meiner Sicht!

Wie gesagt, es gibt hier viel zusehen, viel zuprobieren, viel zum reinschnuppern, Geländwagenfahrschule, Windenkurse, Vorträge, Bobbycarrennen, Ballonfahren, Hubschrauber, Radpanzer, Feuerwehr, Lagerfeuer, Spanferkel, Aussteller, Live Musik, frisch Gezapftes, usw, usw, usw, für jeden eigendlich was dabei, wo bei ich so das ein oder andere wegen der Kids nicht machen konnte, aber egal!!!!

Für die Tagesgäste gibt es dann noch die Möglichkeit der Taxi Fahrten, einmal in Fahrzeugen vom Park, und einmal gegen freiwillge Spende bei bereitwillgen Geländewagenfahrern, und irgendwie mangelte es da dieses Jahr halt ein wenig, is halt ein anderer Schlag Mensch so ein Defenderfahrer, so das Michael, einer der Veranstalter mich fragte ob ich nich nicht Lust hätte mal so ein paar Taxifahrten zumachen! Die Blicke waren dann nich so begeistert als dann ein Opel zum Taxistand kam, aber nach dem Aussteigen gab es nur glückliche Gesichter! Das meiste waren Mütter oder Väter mit ihren Kindern, wo ich denke das es da noch einige Diskussionen gegeben hat, so von wegen Mama so ein Auto wollen wir auch!!!!

Ich hänge jetzt noch ein paar Bilder an, und langweile Euch nicht mehr weiter mit meinem geschreibe, es gibt noch tausend Sachen die waren, das der Müllcontainer gebrannt hat, aber ich kann und will nicht alles aufschreiben! Es war eine geile Woche, und sollte es ein 4. Offroad Hoch2 geben, so wisst Ihr wo Ihr mich findet!

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Das Lager ist geräumt, U47 hängt wieder hinten dran, auf nach Hause bis nächstes Jahr!

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Gruß Aldi

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Beitrag von Asconajuenger » Montag 14. Oktober 2013, 18:57

Hey, das is ja ein Klasse Event!
Sag nächstes Jahr rechtzeitig Bescheid. Wenn's klappt nehm ich den weiten Weg auf ich! :wink:

Wolf 1

AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Wolf 1 » Montag 14. Oktober 2013, 20:54

auch von mir, respekt respekt respekt
das ist ein Klasse Reisebericht,wäre mal ein Traum von mir in den MM zu kommen.
Endlich mal keine groben Brocken wie bei uns,sondern nur gut Offroad und ein Kesselchen am dampfen.

Danke für die schönen Bilder :wink:

Gruß Wolf

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Beitrag von Maria´s Fronti » Dienstag 15. Oktober 2013, 14:44

Ja wie cool ist das denn respekt ohhhhhh auf sowas hätte ich ja auch so richtig lust zu :freak: sieht nach ganz viel Spaß aus :funny:
Liebe Grüße

Maria´s Fronti :crazy:

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Beitrag von aldi_7 » Dienstag 31. Dezember 2013, 12:18

Am 28.12.13 war es endlich mal wieder so weit, es stand nach langer abstinenz mal wieder ein Tour bei den Nachbarn mit den gaudagelben Nummernschildern an! Robert hatte mal wieder zum kollektiven Auto dreckig machen eingeladen! Also hiess es mal wieder die "Gehobene Mittelklasse" beladen, was bei 3 Mann oder besser 1 Mann und zwei Männlein nicht so ganz einfach ist, da gibt es eine ganz klare Arbeitsteilung, Papa lädt ein und die Kleinen sagen was zusätzlich noch an Spielzeug mit muß! grr !!!

Wir reisen wenn es sich einrichten läßt immer einen Tag früher an, dann hat man am Tourtag nicht soviel Stress!
Wir sind dann um 9:00 Uhr in Westervoort in Richtung Uden gestartet, zwischen durch hiess es dann erst mal volltanken, für die Selbstzünderfahrer lohnt sich das meißten auch noch, da der Diesel hier fast immer noch ein paar Cent billiger ist als bei uns!

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Weiter gehts in Richtung Uden, unterwegs geselte sich dann noch noch Garrett, Marion und Max mit ihrem Grand Cherokee dazu!

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Kurz vorm Treffpunt reihte sich noch ein GMC Sierra in unseren kleinen Konvoi ein, die Bedenken die wir bei dem Fahrzeug mit seinem Gewicht und seiner Straßenreifen hatten, lösten sich zum Glück bei fast einer Tonne Zusatzgewicht auf der Ladefläche in Luft auf, die Tour wurde nicht so schwierig!

Am vereinbarten Treffpunkt warte schon Daan Trailbreaker mit seinem wirklich saugeilen T3 auf uns, ein wirklich schönes Fahrzeug, wo ich schwach werden könnte und wieder ein VW fahren würde (Hoffentlich bin ich meinen Firmen T5 nächsten Monat endlich los :D )! Und Peter, der eigendlich einen And Over Defekter fährt, oder im Augenblick halt nicht (Getrieb und Lenkung), so das er die Chance hatte mal in einem richtigen Geländewagen mit zufahren, er wurde unser Beifahrer!

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So um 10Uhr ging es dann mit Fünf Fahrzeugen, die nicht unterschiedlicher sein konnten auf große Tour, die Tour war dieses mal nicht so schwer, so das jeder mit einem originalen 4x4 oder einem Suff hätte mitfahren können, Allrad war auch nicht von nöten, den konnte man auf den nur teilweise schlammigen Wegen mit querfahren schön ausgleichen :D !!!

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Die Wettervorhersage sagte eigendlich ein absolutes Sch.... Wetter vorher, aber die Sonne kam immer durch, so das wir wirklich eine schön Wettertour bei strahlendem Sonnenschein hatten!

Mitten im holländischen Wald machten wir dann unsere erste Rast mit vielen Leckerein und frischem Kaffee!

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Einfach nur Geil der T3!!!!!!!!!!!!!! :freak: :freak: :freak:

Weiter geht es durch die Sonne, wie in Holland nicht anderst zu erwarten sind immer ein paar Wassergräben in der Nähe, wo man schon mal ein mulmiges Gefühl bekommt, wenn auf dem feuchten Untergrund der Wagen in leichte Schräglage kommt!
Das nächste Problem waren die Kasematten an den Gräben, die wir jedesmal umschiffen mußten, ich habe sie nicht gezählt, es waren viele auf unserem Weg!

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Irgendwann tauchten dann passent zur Mittagsrast die einzigen zu bewäitigenden Höhenmeter in Form eines Sandkammes auf, hier gab es einige Fahrspuren, so das wir uns hier auch mal richtig mit Allrad austoben konnten, steht doch nicht nur das Fahren sondern auch der Spaß im Vordergrund!

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Und dann war da ja noch die Geschichte mit dem fliegenden Holländer, um den sich viele Mythen ranken, vieles ist Seemannsgarn und ich hatte selber nicht drann geglaubt, bis eben zu jenem 28.12.13 in den "Dutch Mountains" :lol2:








Aber wie kam es zu dieser Sichtung, ganz einfach,wir haben viel Spaß und machen viel Spaß! Garrett nahm das Windenseil und befestigte es an einem Baum um seinem Sohn Max eine Seilbahn zubauen, die Umlenkrolle als Rail, ein Bergeseil als Bremseil, fertig war die Seilbahn!

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Und hier ist er, Robert, der einzige und echte fliegende Holländer, es gibt zwar irgend wo im Netz noch ein Video davon, aber da hier auch minderjährige mit lesen können, muß ich Euch das Leider vorenthalten :lol2: !

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So, jetzt habe ich Euch genug von Eurer kostbaren Zeit geklaut, nach der Rast ging es über die üblichen Wege zurück zum Treffpunkt!

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Von hier aus fuhr noch ein Teil der Truppe noch zum Abschluß der Tour zu http://www.marcsbbq.nl/, wo wir bei lecker gegrilltem und meinem so heiß geliebten Sate´ den Tag haben ausklingen lassen!
Robert glaubt bis heute ich wäre sein Freund, aber so ganz stimmt das nicht, er macht zuhause halt das weltallerbeste Sate´, deshalb fahre ich so oft zu Ihm, aber verratet mich bitte nicht :lol2: :lol2: !

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So zum Abschließ am Abschluß noch ein Fazit, wie immer eine schöne Tour für Jung und Alt, die wie immer viel Spaß gemacht hat, aber für meinen Geschmack ein wenig zu einfach war!
Wenn es meine Zeit und mein Geld zu läßt, komme ich auf alle Fälle gerne wieder. Und wie immer gilt wer nicht dabei war hat viel Spaß verpaßt!

ich wünsche Euch allen ein guten Rutsch ins neue Jahr, und wünsche Euch allen immer ein paar Zentimeter Luft unterm Differenzial!

Grüße Aldi

P.S.: Robert, Dir noch mal schönen Danke für B&B, und Danke für das Roofrack!!!

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von aldi_7 » Sonntag 13. April 2014, 12:14

Vom 4.4. bis zum 6.4. war ich mit der gehobenen Mittelklasse mal wieder ein wenig spielen in Holland,
dieses mal war es eine zwei Tages Tour in der Umgebung der Provinz Drenthe! Dreh und Angelpunkt des Wochenendes war eine Mini Camping Platz in Dedemsvaart! http://louwdijkminicamping.nl/Informatie.html Nix dolles aber, nein doch was dolles, ein kleiner familiärer Campingplatz, den ich jedem nur ans Herz legen kann, der keinen großen mehr Sterne Campingplatz sucht!

Hier kam dann zum ersten mal die erweiterte Offroadausrüstung zum Einsatz, und das Camp "gehobene Mittelklasse" hat sich bis auf die nächtlichen Temperaturen im Zelt bewährt, und wird mich hoffentlich noch auf vielen Abenteuern gute Dienste tun!

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Tags über ging es dann durch die typischen holländischen Nutzlandschaften, vorbei an großen Landwirtschaftlichen Betrieben und Ackerflächen, oft am Wasser lang. So mancher Weg führte auch "mitten durchs Wasser", das heißt der Weg ist auf einem Damm und links und recht ist Wasser, ist schon ein komisches Gefühl :D !

Abends auf dem Campingplatz war wie immer lecker, lecker Grillen ein paar Bier trinken und Dummwerch schwätzen angesagt! Die Tour fand dann Sonntags Ihr Ende am Holderberg bei Woody´s zum gemütlichen Abschluß der Tour, wo ich den besten Hamurger in meinem Leben gegesen habe !:freak:

Hier noch ein paar Bilder von der Tour:

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Gruß Aldi

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Asconajuenger » Sonntag 13. April 2014, 20:34

War bestimmt ne schöne Tour! Find ich toll das ihr das öfter macht! respekt

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von aldi_7 » Mittwoch 7. Mai 2014, 20:08

Dragonriders Wales Tour 2014

Jetzt war es endlich soweit, das erste große Abenteuer stand an, die Tour nach Wales,
auch wenn jeder meiner Freunde sagte, du willst doch wohl nicht mit dem Opel dahin fahren,
das schafft der nicht, oder du bist ganz schön Mutig, jetzt wo ich das schreibe sitze ich gerade in Wales in unserem Ferienhaus, der Frühstückstisch ist gedeckt, also die Welt ist in Ordnung, bis hier hin hat die „gehobene Mittelklasse“ schon mal ihren Dienst getan. Wie sie sie sich nachher auf den Lanes schlagen wird sehen wir dann!

Unsere Reise begann am 25.04. um 11 Uhr, da habe ich mich auf den Weg gemacht und Carsten in Marburg am Bahnhof abzuholen, nach einem klassischen Hinterländer Mittagessen, Schalett, gebackene geriebene Kartoffeln mit Mettwurst und dazu Birnen, haben wir Peter in Biedenkopf abgeholt, Peter will nicht greenlanen, sondern nur Wandern, aber da er ein Freund und Bekannter von uns ist , natürlich kein Problem, macht es doch die Reise noch ein wenig günstiger!

Bei schönstem Wetter ging unsere Reise los, an Köln und Aachen vorbei in Richtung Belgien, hier ereilte uns dann um Brüssel rum der erste sch... blö... Stau. Kann man auf so einer Tour leider gar nicht gebrauchen, aber das ist wie Frankreich, da müssen wir durch!
Schön waren die zwei Herren die sich unter eine Brücke im Stau mit eine Kiste Bier gesetzt haben,
und sich über uns langsam vorwärts bewegende Blechkarawane amüsiert haben!

Aber zum Glück war dieses Ärgernis auch nach einer Stunde fast vergessen, kurz vor der französischen Grenze galt es dann erst mal den „Dicken „mit Diesel voll zuknallen, und einen kleinen Happen zu essen! Das Stück durch Frankreich war dann schnell gelutscht, so das wir 3 Stunden vor unserer Fähre in Dunkerque waren, hier hatten wir die Hoffnung das wir die Fähre 2 Stunden vorher nehmen konnten. Nach dem wir uns die Beine bei der Suche nach einem Geocache vertreten hatten, kamen auch schon Robert und Frederique mit Ihrem Hund Skai angerauscht!
Unser Mut hat sich dann ausgezahlt, wir konnten die Fähre um 22 Uhr nehmen, für mich der noch nie so was gemacht hat, war das schon mal das erste Abenteuer auf unserem Trip ins Land der Falschfahrer!
Anhalten, Ausdruck für die Fähre bekommen, die übrigens keine 90 Euro für den „Dicken“ und 3 Personen gekostet hat, anhalten französische Passkontrolle, weiter fahren, die Engländer wollen unsere Gesichter sehen und wissen wo uns unser Weg hinführt, ein Stück fahren und der Betreiber der Fähre möchte den Inhalt unseres Kofferraums sehen, dann endlich können wir uns für die Fähre anstellen. Diese wird dann auch im Hauruckverfahren beladen. Auf der Fähre suchten wir uns dann ein gemütliches Plätzchen für die Überfahrt über den Kanal, hier konnten wir dann zum ersten mal probieren ob man für das komische Geld mit der Dame mit der Krone drauf auch was bekommt! Und der Kaffee war grausam!!
Auf der Fähre fiel dann Robert ein das er keinen Alkoholtester für Frankreich mit genommen hatte, wir natürlich auch nicht, dieses haben wir dann auch noch schnell nachgeholt, besser, bevor das auf der Rückfahrt ein Problem wird!
Nach knapp 2Stunden Fahrt tauchte dann in der Dunkelheit die weißen Felsen von Dover auf, wie gesagt für mich alles Neuland, für den ein oder anderen wahrscheinlich Routine, aber für mich ein erhabenes Gefühl, ein toller Anblick! Wobei sich so langsam ein mulmiges Gefühl in der Magengegend breit machte, sollten doch die gleich die ersten Meter auf der „falschen“ Straßenseite, und das auch noch im Dunkeln folgen, gut für das erste mal hatte ich den Vorteil, ich konnte einfach Robert folgen, der mit seinem Gouda gelben Nummernschild bei den ganzen gelben Nummernschildern gar nicht auffällt!

Runter von der Fähre, immer Robert hinter her war es dann gar nicht so schwer die ersten Meilen unter die Räder zubringen, unsere erste Station war die Isle of Sheppey wo wir bei Emma und John, auch wieder Freunde und Bekannte zum übernachten eingeladen waren! Nach einem Abend Kaffee, wo bei sich das englische Sprichwort „If this is coffee, i rather have tea, or if it is tea, i rather have coffee!“ bewahrheitet hat! Robert und Frederique hatten das Glück und durften in dem kleinen englischen Haus schlafen während Peter Carsten und ich nach draußen in einen alten viel zu kleinen kalten Wohnwagen zum übernachten „gesteckt“ wurden!

26.04.14
Nach einer viel zu kurzen und kalten Nacht, wurden wir dann von Emma und John mit einem richtig deftigen englischen Frühstück entschädigt, etwas ungewohnt für uns Festlandeuropäer, aber O.K., wenn da nicht der Kaffee wäre, und nein ich trinke keinen Tee, ich bin ein Mann und darum trinke ich meinen Kaffee schwarz PUNKT.
Frisch gestärkt, aber immer noch Müde verabschiedeten wir uns von den Beiden und machten uns auf den Weg nach Wales, wobei die Gerüchte die ich über das Wetter gehört hatte zum Glück nicht stimmten. Man erzählte mir es regnet immer und wenn nicht dann wäre da der Nebel, und wenn der weg geht, dann regnet es!!! Alles Blödsinn, bei teils strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg, die bis auf wieder einen Stau in der Nähe der nächsten europäischen Hauptstadt, der uns wieder etwa eine Stunde kostete verlief unser Fahrt ohne nennenswerte Vorfälle. Zwischen drin mal
eine Rast um die Beine zu vertreten und und einen Happen zu essen, führte uns unser nächster Halt in ein großen Supermarkt um uns mit dem Nötigsten für die nächsten Tage zu versorgen, hier mussten wir ganz schön stauen, waren unsere Autos doch schon eigentlich bis unters Dach voll mit unseren Sachen und der Offroadausrüstung, aber hier zahlte sich die Jahrelange Tetris Erfahrung wieder voll aus!
Auf geht’s zum letzten kleinen Sprung nach Pontfadog wo wir dann endlich unsere Ferienwohnung beziehen konnten, schnell Tetris rückwärts gespielt und die Einkäufe verstaut, ging es daran die Zimmer zu beziehen, nach einer kleinen akklimatisions Phase sind wir dann in den Pub Swan Inn gefahren, von dem ich doch schon soviel gehört hatte! Die Wirtin und der Wirt kennen die meisten unserer Truppe schon von vorherigen besuchen in Wales, so das es kein Problem war, das wir Indisches Essen bestellen konnten, da die Küche bis zum 1.Mai noch zu hat.
Auf die Frage was ich trinken möchte, gab ich natürlich zur Antwort „one beer,“ auf die Frage was für ein Bier, war meine Antwort natürlich „The best beer“!
Worauf der Wirt mit drei Probegläschen von einem nennen wir es mal Bio oder Öko Bier ankam,
mal ehrlich man konnte das Zeuch trinken, hatte auch einen interessanten Geschmack, aber war das wirklich Bier, und war das wirklich das „Beste Bier“ was er uns oder mir bieten konnte, entweder mochte er mich nicht, was ich aber bei den lustigen Gesprächen die wir hatten nicht glauben kann,
oder das schlechteste deutsche Bier ist besser als das beste Britische!

Nach einem üppigen indischen Abendmahl, sind wir dann zurück in unsere Unterkunft, und nach der Nacht im Wohnwagen, war das eine Wohltat, die erste wirklich gute Nacht auf der Insel fern des Festlandes!

27.04.14
Nach einer wirklich erholsamen Nacht, und einem nicht minder üppigen Frühstück haben wir uns dann von Peter verabschiedetet, der ja zum Wandern mit gekommen war und haben Simon, einen walisischen Offroader eingeladen und haben uns auf den Weg zu denn ersten Lanes gemacht! Hier war ich gespannt wie ein Flitzebogen, was uns hier erwartete! Alles was ich bis hierher gefahren war, war kalter englischer Kaffee, dagegen ist eine Rundfahrt im Mammut Park eine Seniorenrunde, wobei ich hier nicht alle Senioren über einen Kamm scheren möchte, es mag den ein oder anderen geben der das auch als kalten englischen Kaffee bezeichnet!

Also die erste Tour hat uns schon einiges abverlangt, die Pheasant steps waren eine wirkliche Herausforderung, die als Einstiegstour Mensch und Maschine schon so einiges abverlangten!
Die Spuren waren tief, so das das Differential und die Unterfahrschütze fast permanent irgendwo zusätzlich Bodenkontakt hatten!
Auf einer Passage entdeckten Carsten und Frederique ein Schaf was in einem Baum verletzt fest hing, sie befreiten es, aber wahrscheinlich leider umsonst!
Was fahr technisch dann kam war für mich schon echt heftig, solche Schräglagen und Passagen habe ich noch nicht gesehen, und das auf eigentlich „öffentlichen“ Straßen! Teilweise waren die Wege so ausgefahren, das in Schräglage die Grasnabe bis über die Außenspiegel ging, teilweise war es besser diesen bei zuklappen, sonst wäre er wahrscheinlich in Wales geblieben. Aber es hat riesen Spaß gemacht! Weniger spektakulär aber Landschaftlich schöner war dann die Splashy lane, wo wir eine weitere Gruppe Greenlaner mit Land Rovern trafen, nach einem Small Talk ging es dann zum wirklichen High light des Tages, wir sind den The Wayfarer hochgefahren, wo die Splashy lane noch richtig leuchtend Grün war, war die Farbe der Landschaft eher herbstlich, aber absolut der Hammer! Hier trafen wir eine weitere Gruppe Greenlaner, wo drüber ich aber später nur mit dem Kopf schütteln konnte!
Über Holzbohlen und schöne Kletterpassagen führte uns dann der Weg hoch zum Wayfarer, wo die Aussicht gigantisch war, hier oben war es natürlich meine Pflicht einen meiner bis jetzt von der sogenannten Location schönsten Geocache zu suchen und zum Glück auch zu finden! Das Wetter war neben der „Macht“ auf unserer Seite, so das wir einen gigantischen Fernblick genießen konnten. Einfach Traumhaft hier oben!!!!!!!!! Wären da nicht die Idioten die abseits der vorgegebenen Weg einfach Offroad fahren, und die Landschaft umgraben, das sind die Herren bei den wir uns bedanken können wenn das friedliche nebeneinander von Schafbauern, Greenlanern und Wanderern vorbei ist! Der Weg herunter ins Tal war dann zum Teil ganz schön eng, so das eine gehörige Portion Lenkrad kurbeln von nötten war. Wir trafen an einem der vielen, vielen Gatter die es immer wieder galt auf und hinter uns zu zumachen eine Schafbauern, der zu uns irgend was sagte das sich anhörte wie „The Gate“ und wir antworteten „Yes we close the gate“, auf dem Weg weiter runter trafen wir ihn mit seinem Sohn noch öfters, und es stellte sich heraus er sprach ein wenig deutsch und frage uns wegen unseres deutschen Kennzeichens einfach nur fragte“ Wie geht´s“!!!!
Nach einem Small Talk über sein Land und seine Farm, verabschiedeten wir uns um eine der nächsten legendären Stellen zufahren die ich schon aus so vielen Youtube Videos kannte, dem Corwen carwash, eine schon fast legendäre Flußdurchfahrt, hier konnten wir noch mal ein wenig spielen und sagen wir mal die Autos waschen. Der Wasserstand ließ es an diesem Tag glücklicher weise zu. Aber eine Reklamation muss ich trotzdem anmelden, mein Auto ist nicht so sauber wie in einer echten Waschanlage!
So endete dann unser erster Greenlaning Tag fern der Heimat, angekommen in unserer Unterkunft fehlte Peter, der war noch auf Tour, aber nach einem kurzen Anruf wussten wir wo er war, und Robert machte sich auf den Weg um Ihn abzuholen, da der Haufen jetzt wieder vereint war, zauberte uns Frederique noch ein wunderbares Pasta Gericht, nach einer Doku über die Restaurierung eines Land Rovers Serie 1 und zwei Foster´s Bieren, welche wundersamer Weise in England gebraut wurden fielen wir Müde in unsere Betten und träumten von den Abenteuern die da hoffentlich noch kommen sollten!

28.04.2014


Nach einer erholsamen Nacht und wieder einem mehr wie üppigen Frühstück begann unsere erste Offroad fahrt für heute mit der Lane Steep Hill, einer steilen verblockten und bei Nässe sicher sehr, sehr schwierigen Auffahrt, wo die „Gehobene Mittelklasse“ sich doch schon ganz schön mühen musste um die Auffahrt zu schaffen. Das, Rückwärts wieder runter wäre ganz schön Sch.....! Eng und rutschig, und die dichten Dornen am Weg haben ihr Bild auch ganz schön in den silbergrauen Lack gemalt, aber wir haben es geschafft, dieses Mal hatten wir auch noch Peter dabei, der einen ersten Eindruck da von bekam was wir verrückten Greenlaner und Offroader so treiben wenn es uns zu gut geht!

Nach einer kurzen Verbindungsetappe fuhren wir zu den Whitestones, eine sehr felsige und steinige Aufahrt, die mir leider noch lange in Erinnerung und im leeren Geldbeutel bleiben wird,
an einer schrägen Stelle rutschte der Dicke etwas weiter nach rechts ab, so das ich die dort herausschauende Baumwurzel wohl mit dem rechten vorderen Rad gestreift habe!
Nach wenigen Metern war zweimal ein lautes Zischen zuhören, und dann musste ich heftigst gegenlenken, verdammter Mist, ein Reifen war der Meinung mir nicht mehr dienen zu müssen!
Und ausgerechnet heute morgen habe ich das zweit Ersatzrad, welches ich schon fast 10000km spazieren gefahren habe, vom Auto genommen, um den Dicken ein wenig mehr Bodenfreiheit zu verschaffen!
Der Reifen war platt und von der Felge gesprungen, wir standen auf einem sehr steinigen Untergrund, und die Kiste hing noch sauschräg, also der beste Platz für eine Reifenpanne.
Ein anheben mit dem High Lift schlug leider fehl, und kaltverformte nur den Kotflügel ein wenig,
jetzt hat der Frontera seine ersten Kampfspuren. Wir schafften es sogar den Reifen wieder aufzupumpen, aber die Flanke hatte leider ein Loch, so das wir den Reifen tauschen mussten, gar nicht so einfach und sauber bei dem Untergrund und wenn dann auch noch ein wenig Wasser den Weg herunter fließt!
Aber gemeinsam ging es nach einem leider längeren Stop dann irgendwann weiter! Der Rest der Whitestones war dann bis auf eine sehr tricky zu fahrende Passage nur Formsache. An dieser Passage, zeigte Robert vor zwei Jahren das er der fliegende Holländer ist, in dem er das Vorderrad seines Fronteras weit in den Himmel streckte! Dafür hat diese Passage sich dann heute im hinteren Seitenteil zu Revanche verewigt, und eine Beule hinterlassen!Dafür zeigte dann Carsten das Ihm auch der Titel des fliegenden Holländer gebührt, beim photographieren meiner Durchfahrt brach die Kante unter Ihm weg und er lag mir zu Füßen! Glücklicherweise ist meiner Kamera nichts passiert, die hatte er ja schließlich in den Händen, sie ist Heil geblieben, Carsten aber auch!!!

Auf ging es zum weiteren High light der Tour, der Pistyll Rhaeadr Waterfall, hier gab es den besten Kaffee seit betreten der Insel, ein wirklicher Höhepunkt!!!
Nicht nur der Kaffee war ein Höhepunkt, natürlich kam der nicht an den Wasserfall heran, der war schon hammergeil, vor allem das Grün ringsherum, das war das grünste Grün was ich je gesehen habe! Nach dem Logen eines Earthcaches und einer Fotosession, setzten wir unseren Bear Grylls mit Namen Peter wieder in der walisischen Wildnis aus, um noch ein paar Kilometer unter die Räder zubringen!
Unsere Tour führte uns dann über unspektakuläre Strassen aber dafür aber durch atemberaubende walisische Landschaften am Lake Vyrnwy vorbei zum Snowdonia National Park, dem höchsten Punkt von Nord Wales (Bwich y groes), mit einer Atemberaubende Aussicht, die für allen Ärger des Tages entschädigte! Hier war natürlich erst mal kräftiges Foto machen angesagt, und als Belohnung gab es noch einen Geocache oben drauf!
Vorbei an unserem gefühlten dreimillionstem Schaf führte der Weg zurück am Lake Vyrnwy vorbei, sollte das jemand aussprechen können ohne sich die Zunge zu brechen, das wäre mir ein Bier wert, über die Staumauer zurück in Richtung Wasserfall um unseren Wanderer Peter einzuladen!
Nach einem kleinen Einkauf in einem walisischen Spar Markt ging es dann zurück nach Pontfadog
wo Robert, Carsten und ich ein wenig die Wunden unserer Autos leckten, Roberts bekam dann noch eine neue Bremse! Frederique und Peter kümmerten sich zur gleichen Zeit um das Abendessen, welches den Beiden vorzüglich gelungen war!
Nach dem weiter Schreiben des Tourberichtes ein wenig überlegen was der Morgen bringt und zwei Dosen in England gebrautes Foster´s rief mein Kopfkissen ganz, ganz laut meinen Namen!

29.04.2014
Nach einer nicht ganz so guten Nacht, und einem etwas früheren aufstehen begann der Tag erst mal nur mit einem Kaffee, war heute doch noch ein wenig Wunden lecken angesagt, die Bremse an Roberts Flying Dutchman benötigte noch ein wenig Aufmerksamkeit, der Bremsdruck war nur bei angezogener Handbremse in Ordnung, so das wir die hintere Bremse neu belegen mußten, da stellten wir leider noch einen festsitzenden Radbremszylinder fest, darf bei über 300000km ja schon mal vorkommen.
Da Robert vorsorglich alle benötigten Teile da hatten konnten wir auch diese Problem lösen und uns etwas verspätet dem Frühstück widmen, heute wollten wir so wie so nicht als Greenlaner sonder als normale Touristen unterwegs sein! Llangollen war unser Ziel. Vorher haben wir aber in Chirk noch eine Werkstatt aufgesucht, die für unsere Verhältnisse oder Standard als riesen Hinterhofwerkstat durch gehen würde, hier versuchten wir meinen AT Reifen flicken oder mit einem Schlauch versehen zu lassen, aber da der Reifen ein Loch in der Flanke hatte, trat das ein was ich befürchtet hatte, es ist auf der Insel genau so verboten wie bei uns auf dem Festland! Aber oh Wunder die Werkstatt konnte mit zwei neuen BF Goodrich AT Reifen aushelfen, was natürlich eine nicht geplante Ausgabe war, aber mit zwei verschiedenen Reifen auf einer Achse mag fahren wer will, ich nicht! Der andere noch ganze Grabber At2 wanderte dann auf eine Felge vom Ersatzrad, so das dort der schon in die Jahre gekommene Schlappen verschwand und ich nun über ein Offroadersatzrad verfüge!
Nach dem die Tränen über diese ungewollte mehr Ausgabe getrocknet waren, ging es endlich nach Llanglollen wo wir erst mit der Dampflok und dann mit dem Horseboat fahren wollten!
Die Dampflok hatten wir die Tage schon des öfteren aus der Ferne an uns vorbei fahren sehen, und heute war es soweit das wir im wirklich nostalgischen Bahnhof unsere Fahrschein lösten, der Vorteil dieser Strecke ist, sie ist nur für diese Bahn, so das an der Strecke alles mit Liebe zum Detail auf Alt getrimmt wurde, von den Milchkannen über die Feuerlöscheimer bis zu Gepäckwagen mit alten Koffern war alles Perfekt für die kurze Reise in die Vergangenheit! Es hat uns glaube ich allen viel Spaß gemacht, nur Skai dem Hund von Frederique und Robert war die Fahrt in diesem ungewöhnlichen Transportmittel nicht so ganz geheuer. Und wenn wir uns nicht verzählt haben, so haben wir auf der Fahrt unser 4Millionstes Schaf gesehen, ein kleines Lämmchen mit einer roten Markierung!!!!!!!!!
Als nächste mußte für mich mal wieder eine Dose her, hatte ich doch Mehl (Spitzname) versprochen mich in den nächsten Tagen auch wieder meinem alten Hobby, dem geocachen zu widmen! Die nächste Dose lag unterhalb unseres nächsten Offroad Fortbewegungsmittel, dem Horse Boat, das Finden war kein Problem, das unauffällige loggen schon eher. Hier bei wurde ich von einem älteren Ehepaar beobachtet, die mich dann kurz darauf ansprachen: „You found it???“,
es stellte sich heraus, das die Beiden es auch schon mal mit dem cachen probiert haben und nach einem netten Small Talk, verabschiedeten wir uns, wartete doch schon das von einem Pferd gezogenen Boot auf uns, im Gegensatz was wir Verrückten sonst alles außerhalb befestigter Strassen so treiben, war diese Ruhe eine wirklich entspannende und wirklich sehr ruhige Sache, die ich jedem der mal hier in die Gegend kommt empfehlen kann!
Nach einem erholsamen Tag in Llangollen (langochlen gesprochen) kaufte ich mir noch eine Walisische Fahne, bevor wir zum Aquädukt nach Chirk gefahren sind, Robert machte sich von hier auf den Weg um noch ein paar Besorgungen für sein Auto zumachen, während Frederique, Peter und ich über die Schifffahrtsbrücke nach England und dort weiter am Kanal raus wanderten, auf dem Rückweg zum Auto, konnten wir es nicht lassen und sind durch den 421m langen Schifffahrtstunnel von Chirk gelaufen, eine saugeile Sache, nur war Peter der Einzige, der zwar nur eine Funzel, dafür aber das einzige Licht bei sich hatte! Also immer eine Hand am Geländer, den Kopf zur Seite geneigt, damit wir damit nicht gegen die gewölbte Decke stießen, fest den hellen Punkt im Visier, der der Ausgang zu sein scheint, im Auge, gingen wir todesmutig voran! Coole Sache!

Zurück an der Unterkunft, galt es noch ein wenig an den Autos zuarbeiten, bei der „gehobenen Mittelklasse“ mussten die Radlager nachgestellt werden, und beim „Flying Dutshman“ forderten die Freilaufnaben noch ein wenig Aufmerksamkeit!
Pünktlich zum von Frederique und Peter wieder hervor glänzend gezauberten Abendmahl fielen bei uns die Schraubenschlüssel zum Feierabend!
Jetzt sitze ich wieder hier mit einem Foster´s ,das immer noch nicht besser schmeckt und immer noch in England gebraut wird, und schreibe das erlebte nieder!

30.04.2014

Nach einer richtig, richtig guten Nacht und einem etwas verspäteten Frühstück das auch damit zu tun hatte, das wir jetzt endlich wieder Anschluss an den Rest der Welt haben, Robert hat den W-LAN Schlüssel besorgt, und unsere ganze Elektronik funktioniert endlich wieder wie gewohnt, verabschiedetet sich Peter von uns, er wollte heute wieder alleine auf eigene Faust und auf eigenen Füssen Wales erkunden!
Wir hatten heute keine Wunden an den Autos zu lecken, apropos lecken, Roberts Frontera leckt ein wenig, und da er das Öl nicht durch ganz Wales verteilen will, haben wir die Werkstatt wo ich meinen neuen Reifen bekommen habe auf´s neue besucht. Nach einer provisorischen Reparatur und einem fixen Werkstatt Termin in dieser doch lustig anmutenden Hinterhofwerkstat, die aber scheinbar einen guten Job machen, konnten wir uns auf den Weg zu neuen Abenteuern machen! Über teils Geteerte Weg auf der Suche nach unbekannten Lanes konnten wir heute ausgiebig unsere Rückfahrkünste unter Beweis stellen, der erste Versuch endetet vor einem umgestürzten Baum, und war Rückwärts die Hölle, an einer Stelle war der Weg ein wenig unterspült, und wir hatten mit beiden Fahrzeugen alle Hände voll zu tun um hier nicht abzurutschen und eine Bergung einzuleiten!
Der nächste Versuch scheiterte wieder, aber Carsten der mein Beifahrer war, hatte den richtigen Riecher, und meinte ich sollte erst mal warten, und die Idee war gut, da wo Robert vorwärts ganz einfach hineingefahren war, war Rückwärts die Hölle und forderte doch schon eine Menge an fahrerischem Können! Aber auch aus diesem Schlammmassel sind wir wieder hinausgekommen!

Über fahrerisch einfache Passagen, wo uns das Schafzählen schwerer viel, da wir hier teilweise schon einmal vorbeigefahren waren, und wir keins doppelt zählen wollten, führte uns die Reise über einen steinigen veblockten Hohlweg, der schon ganz gut zugewachsen waren wieder in Richtung Tal. An einer Stelle wo uns die Sicht nach unten nicht versperrt war, wählten wir unseren Kaffeeplatz, es war eine himmlische Ruhe dort, und wir hätten kaum einen besseren Platz für die Rast finden können! Llwybr Cirog Trail und Uper Criog Way waren so die Hauptstationen unserer heutigen Greenlaning Tour welche mit einem besuch im Castle Chirk endetet! Hier müssen wir aber noch mal hin, für einen Kurzbesuch ist dieses imposante Bauwerk einfach zu schade, über eine kurze Lane kamen wir dann zuück nach Pontfadog zu unserer Unterkunft, nach einem Blick in den Kühlschrank war klar, noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen war angesagt! Nachdem alle Pflichten erledigt waren, kümmerten sich Frederique und Peter wieder um das Abendessen während Robert und ich unsere wiedergewonnenen Kommunikationsmöglichkeiten voll ausnutzten. Irgendwie müssen wir auch Carsten mal daran gewönnen, das wir seit ein paar Jahren in einem neuen Jahrtausend leben, und das an seinem Handy das Deutsche Museum schon länger interessiert ist! Der kam sich mit seinem vor 20jahren mal modernen Teil gegen unser High tech Armada ganz schön alt vor!
Frederique und Peter haben wieder ein vorzügliches Abendmahl gezaubert, nachdem üblichen Abwasch, der dem Rest von uns vorbehalten bleibt, hieß es wieder den Tag Revue passieren zulassen, ich sitze jetzt wieder bei meinem abendlichen Foster´s hier, an das ich mich so langsam gewöhne und schreibe diese Zeilen! Der Rest liegt schon im Bett und träumt von den morgigen Lanes an der irischen See, die wahrscheinlich Landschaftlich den Höhepunkt bieten werden!


01.05.14

Nach einer irgendwie bescheidenen Nacht und einem frühen aufstehen sollte heute nach dem Frühstück der Höhepunkt auf unserer Woche in Wales kommen! Wir mussten heute etwas früher raus, hatten wir doch heute eine längere Anfahrt als sonst zu den Lanes, unser Ziel war die irische See! Aber irgendwie stimmten die Kilometer die wir laut Tacho zurück legten nicht mit den überein, die auf den Verkehrsschildern standen, die Insulaner und ihre Meilen, hoffe nur das ich meinen Führerschein in Deutschland nicht abgeben muß, habe ich mich doch so dran gewönnt durch eine 30Meilen Zone mit etwas mehr mit 50km/h durchzubraten! Nach dem wir Peter wieder in der walisischen Wildnis ausgesetzt hatten, ging es zur absolut genialsten Tour, dem Happy Valley,
der Einstieg war wie immer eines der hunderten von Toren die die arme Frederique auf und zu machen musste. Es macht bei zwei Fahrzeugen leider wenig Sinn, das der Beifahrer des ersten Fahrzeugs das Tor auf, und der Beifahrer des letzten Fahrzeuges das Tor wieder zu macht!
Die Beifahrer erkennt man meistens daran das sie ein wenig schlanker sind als die Fahrer!!!
Der Einstieg in die Tour war eine sehr steile Schotterpasage, immer Dicht an den typischen Steinmauern, bis auf einmal die Straße oder besser die Lane durch einen durch die Felsen geschlagenen Durchbruch führte, hier hat man sich aber nur die nötigste Arbeit gemacht und nur soviel weggemeiselt das da gerade so ein Fahrzeug durch paßt, und ich feststellen mußte das es dort besser ist einen Frontera zufahren als meinen erträumten Hummer H1, den hätten wir da nämlich in Teilen durch tragen müssen! Was dann kam war fahrerisch sehr anspruchsvoll und ohne guten Beifahrer der einen von außen einweist fast nicht zufahren und außerdem Lebensgefährlich, geht es doch auf den schmalen Wegen sehr eng zu, und daneben steil bergab! Aber da die Lane trocken war, Carsten mich gut eingewiesen hatte, Robert und Frederique ein gutes Führungsteam sind, war diese Anspruchsvolle Lane einfach nur ein hochgenuß und darf auf keiner Greenlaning Tour in Wales fehlen!!! Nach dem das Adrenalin ein wenig verflogen war führte uns der Weg in Richtung irische See, auch ein grandioser Ausblick, wäre da nicht von Irland langsam der Regen und der Nebel rüber gekommen. Unsere nächste Lane, war die Bomber Lane, eine fahrerisch sehr anspruchslose Lane, dafür aber mit gigantischem Ausblick, hier traffen wir dann endlich mal auf was anderes als Schafe und Kaninchen, Robert versuchte sich als Kuhhirte und mußte erst einmal einen Weg durch die Kuhherde bahnen, bevor wir weiter fahren konnten, ein Blick auf mein GPS sagte mir dann noch, das in 13m ein Geocache liegt, und bei der Entfernung kann man ja mal aussteigen und suchen, Frederique, die genauer gelesen hatte als ich fand dann den Kleinen auch fast auf Anhieb!
Weiter ging es auf dem Bergkamm mit wunderer Aussicht, bis zur ersten Rast wo wir noch vom englischen Wetter verschont blieben, bei der nächsten Rast, wo wir dann aus einer höhe von etwa 400m auf eine Bucht schauen konnten, und wir den Kocher auspackten um ein wenig englisch zu essen, holte uns dann das erste Mal das sonst so typische englische Wetter ein, so das wir auch das auf unserer Liste abhacken konnten!
Jetzt galt es Peter wieder irgendwo einzusammeln, steckte der doch alleine im Gebirge fest und hatte sich bei dem Nebel entschlossen einen Weg nach unten zu suchen, an den vereinbarten Koordinaten kam dann nach wenigen Minuten auch ein von oben bis unten gewaschener nass bis auf die Haut, aber glücklicher Peter an, so das wir nach einem kleinen Einkauf uns zum letzten mal auf den Weg in das Nebengebäude des Manson House machen konnten, hier hatte Peter sich seine Dusche dann auch wirklich verdient! Heute kann ich dafür aber Frederiques und Peters Abendessen
nicht loben, denn wir sind ja auf der Insel, und da muß man wenigstens einmal Fish&Chips gegessen haben! Also waren wir heute Abend im neu aufgemachten Restaurant im Swan Inn die ersten Gäste die dort überhaupt bewirtet wurden, und aßen das englische National Gericht, und ich auch zum aller ersten Mal, und ich muß sagen, das brauch ich nicht jede Woche, aber es war O.K.,
und werde es beim nächsten Besuch auf der Insel garantiert noch mal essen! Nach ein paar Bierchen im Pub neben an, ging es zu letzten Nacht in unsere Unterkunft!

02.05.2014

Da heute der Fahrtag ja wegen Roberts Werkstattbesuch der Fahrtag aus fiel, und wir ja am Abend so oder so in Harlinton bei Luton übernachten wollten, machten wir, Peter, Carsten und ich uns nach dem Frühstück auf den Weg in Richtung London, aber nicht um noch einen kleinen aber sehr feinen Umweg um die wohl bekanntesten Steine der Insel zu besuchen, unser nächster Stop sollte Stonehenge sein! Gegen Mittag trafen wir am Stau, vorbei an den Steinen auf, es gibt hier eigentlich keinen Grund für Stau, aber jeder der hier vorbei fährt muss natürlich vom Gas gehen und einen Blick drauf werfen, der Stau löste sich dann auch wie erwartet auf, sobald die Steine außer Sicht kamen, und wir konnten schnurstracks den Besucherparkplatz ansteuern. Nach dem wir unseren Eintritt bezahlt hatten wurden wir mit einer Besucherbahn, welche ausgerechnet von einem And Over Defekter gezogen wurde, in die Nähe der Steine gebracht. Man kann zwar nicht zwischen die Steine, aber ganz schön dicht dran. Es war schon ein bewegendes Gefühl diesen doch so bekannten und auf vielen Bildern gesehenen Ort zu besuchen. Deshalb haben wir uns alle Zeit der Welt gelassen um diesen mystischen Ort zu um schreiten und einen Haufen Bilder zumachen! Im Anschluss gönnten wir uns noch einen Blick in den Souvenirladen und das Besucherzentrum bevor wir uns durch die schon gewohnten Staus weiter in Richtung Harlington machten, wo mein Freund Steve schon auf uns wartete, er versorgte uns als erstes mal mit einem wirklich guten Kaffee bevor er uns ein leckeres Abendessen mit dem Wok zauberte. Nach einem ausgiebigen Spaziergang, der irgendwie die Farbe unserer Schuhe ganz schön veränderte, Steve hatte bei der Wegwahl irgendwie vergessen, das es die letzten Tage hier ganz schön geregnet hatte, vielen Steve und ich noch über seine kleine Whisky Sammlung her, bevor ich mich dann gezwungen hatte ins Bett zu kriechen, stand ja der lange Tag der Heimfahrt an!

03.05.2014
Nach einer viel zu kurzen Nacht und einem sparsamen Frühstück, war unser eigener Wunsch, Steve hätte gerne was aufgetischt, wir wollten aber lieber überpünktlich an der Fähre sein, machten wir uns zum letzten mal auf der falschen Straßenseite auf den Weg in Richtung Dover, hier lief der Verkehr zum ersten mal Reibungslos, so das wenn wir noch etwas früher aufgestanden wären, sogar noch die Fähre um 10Uhr hätten bekommen können, aber wie heißt es so schön, hätte, wäre, wenn!
Leider mussten wir noch mal ein Liter Diesel in den Dicken hauen, so das wir noch mal den in England fasst mit Gold aufgewogenen Selbstzünderkraftstoff in den Tank hauen mussten!
Nach einer weiteren Stunde fahrt tauchte dann langsam der Kanal bei traumhaftestem Wetter auf, und wir konnten dann im Hellen endlich mal die Festung über der Stadt und den berühmten Kreidefelsen richtig sehen, bleib uns das ja auf dem Hinweg wegen der Dunkelheit leider verwehrt.
Bei dem Wetter war das natürlich auch ein besonderer Anblick, das Einfahren in den Hafen und die Anmeldung für die Fähre war dann das kleinste Problem, sodass wir uns in den Wartebereich in unsere zugewiesene Reihe anstellen konnten! Da wir hier alle Zeit der Welt hatten, Tisch raus Stühle raus und Kaffeekochen, sehr zum schmunzeln der andern Aufdiefährewarter, hatten die auch noch nicht gesehen, das die Deutschen hier anfangen zu „campen“!
Nach dem Kaffee wollte der Magen gefüllt werden, und da es im Hafen so eine Art Einkaufzentrum gab, dachte ich an ein leckeres Big King Menue, bei dem Preis müsste das eigentlich auch so sein, aber das ich für das Geld ein Miniaturmodell von einem Burger mit Pommes und einer Mini-Cola mit 10g Ketchup bekommen hatte, damit hatte ich nicht gerechnet!
Aber wir waren ja auf dem Weg zum Festland! Hauruck ging es dann auf einmal und wir waren wieder auf der Fähre, und das bei schönstem Wetter und ruhiger See mit einer leichten Dünung!
Hier galt es im Duty-Free Shop das ganze englische Münzgeld loszuwerden, nimmt die Bank das doch nicht wieder zurück! Zurück zur Überfahrt, welche ich fast komplett auf dem Außendeck genossen habe, das war bei diesem Wetter einfach Pflicht. Nach dem Anlegen hieß es hier ein wenig auf die Tube zudrücken, wollte Carsten doch wenn es geht noch einen Zug in Köln erwischen, ansonsten hätte er bei mir übernachten müssen und einen Tag später die Heimreise in Richtung Bremen antreten müssen! Schnell, schnell durch Frankreich, um in Belgien noch mal zu tanken, hie r viel ich wieder an der Tankstelle auf die Bezahlmortalitäten rein, entweder Vorkasse oder Karte, sonst fliest hier nix! Die Luken voll, ich auf die Eselsbank nach hinten, Peter auf den Beifahrersitz Carsten hinters Steuer, den Rennmodus aktiviert, ging es für mich schlafend mit ein wenig Stau über Holland in Richtung Köln weiter, also 5 Europäische Länder an einem Tag, auch nicht schlecht, hatte ich bis jetzt im nur max drei geschafft! Nach einer kurzen P.-Pause machte ich mich frisch Ausgeruht wieder hinterm dem Steuer breit, um Carsten eine halbe Stunde vor abfahrt des letzten Zuges in Richtung Bremen in Köln am Hauptbahnhof rauszuschmeissen, bevor Peter und ich den letzten kleinen Rutsch nach Hause alleine rutschen mussten! Als ich den Motor zum letzten mal für diese Tour abstellte, zeigte der Tageskilometerzähler 3018km, (Ist natürlich gelogen, bei 2000 geht er wieder zurück auf 0) unsere Tour war zu ende!!

Es war ein reisen Spaß mit diesem genialen Team von Freunden, ich denke ein paar Freundschaften haben sich verfestigt, und mit Peter ist eine neue hinzugekommen! Zum Trotz von vielen, die sagten das willst Du mit dem Frontera fahren, muß sich sagen ja ich habe im Revier der Land Rover gewildert, und der immer belächelte Opel hat bewiesen, er ist ein echter Offroader und taugt als Reisemobil und wir mich hoffentlich nächstes Jahr genauso treu und sicher durch die Sahara begleiten!


Grüße Steffen“Aldi“ Althaus

P.S.: Dieser Bericht entstand aus einer Laune heraus, ist zum Teil am Abend, zum Teil erst nach der Reise entstanden, er will nicht vollständig sein, es gab noch viele, viele Sachen die wir gesehen und erlebt haben, die ich hier nicht erwähnt habe!
Als nächstes bin ich kein Schriftsteller, und habe noch nie in meinem Leben so einen langen Text geschrieben, also seht mir Schreibstil, Grammatik und Rechtschreibfehler nach!
Und über ein kleines Feedback, egal wo Ihr diesen Bericht gefunden habt, würde ich mich freuen!

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AW: Auf großer Tour mit der gehobenen Mittelklasse, oder so!

Beitrag von Mammuth » Mittwoch 7. Mai 2014, 20:55

Bedankt für den Bericht, mein Neid ist Euch gewiss!
Tipp zum Schafe zählen: einfach die Beine zählen und durch 4 teilen :D
Gruß
Bernd

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