Seite 1 von 1

Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 10. September 2017, 21:33
von DUbisch
Unserer Urlaub diese Jahr brachte uns knappe 9000km durch 9 Länder Europas um eines der letzten "weißen Flecken" unserer Landkarte zu erforschen – Albanien.
Um 03:00 Uhr Nachts beginnt unsere Fahr Richtung Österreich. Bis zu den „Hohen Tauern“ verläuft sie sehr unspektakulär. Gegen Mittag fällt jedoch plötzlich der Öldruck unseres Frontis aufgrund der hohen Temperatur ab, wir müssen nach jeder größeren Steigung eine Pause einlegen und die Motorhaube aufmachen, sodass der Motor wieder abkühlen kann. Außerdem kippen wir auf den nächsten 150 km rund 0,5 l Öl nach...
Bis zu unserem ersten Stopp in Slowenien schaffen wir es trotzdem. Und seltsamerweise ist am nächsten Tag kein Problem mehr feststellbar... jedoch ist der erste Kanister Öl zum nachkippen fast leer.
Auf einem Campingplatz bei Koper angekommen wollen wir, aufgrund der Hitze noch ein bisschen baden. Es gibt einen Trampelpfad, von dem wir annehmen, er bringe uns zum Campingplatz eigenen Strand. Es handelt sich um einen Pfad im Naturschutzgebiet den wir in Flip Flops steil bergab zum Natur Strand gehen. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir den Kieselstrand. Das Wasser ist angenehm warm und herrlich klar und die Bucht voller kleiner Boote die hier vor Anker liegen und irgendwie kleine Partys veranstalten...
Am Abend checken wir den Fronti und bemerken das die Zweitbatterie durch die hohen Temperaturen den Geist aufgibt. Das war es wohl mit kühlen Getränken.

Am nächsten Tag machen wir uns auf Richtung Kroatien, wir erklimmen mehrere Pässe und landen in einem Kleinen Dorf an der Küste in einem Naturschutzgebiet gelegen. Hier bauen wir unser Zelt auf und Baden, leider verhagelt uns ein Gewitter den schönen Abend, und wie bereits von Island gewohnt werden am Zelt die Sturmschnüre gebraucht... diese hatten wir die Tage zuvor immer weggelassen.
Am nächsten Tag fahren wir Richtung Dobrovnik, der Campingplatz der uns hier erwartet liegt toll gelegen mit eigener Bucht in einem Pinienwald. Am nächsten Tag wollen wir die Grenze zu Albanien passieren. Es sind ca. 200Km Strecke durch Kroatien, Bosnien Herzegowina und Montenegro bis nach Shkodra Albanien, unser Navi sagt ca 4h, uns entgegenkommende Reisende meinen 2-3 h...
In Wahrheit benötigen wir mit den Grenzübergängen geschlagene 5,5h bis nach Albanien.
Dort stinkt es... die Landschaft hat sich erst einmal nicht verändert jedoch sieht man sehr schnell das man sich in einer nicht mehr ganz so westlichen Gesellschaft befindet, Moscheen sind in den Dörfern zu sehen, Hunde streunen umher und überall brennt Müll, der Gestank ist erbärmlich.
Wir wussten wie groß der Kulturschock hier werden würde und haben für die erste Nacht einen Campingplatz mit westlichem Standard am See von Shkodra ausgesucht.
Das Essen ist gut, die Preise billig und die Landschaft atemberaubend. Am Nächsten Tag wollen wir nach Theth, so heißt es Geld tauschen und das Auto checken...

Campingplatz Slowenien:
Bild

Kroatien:
Bild
Bild
Bild
Bild

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Dienstag 12. September 2017, 19:22
von DUbisch
Ich mache mal weiter:
Am nächsten Tag geht es nach einem leckeren Frühstück in der Beachbar - Fruchtsalat und English Brekfast - auf den Weg auf den Weg nach Theth. Theth ist ein in der Region Shkodra gelegenes Tal in den Albanischen Alpen. Es liegt auf 850m und ist von mehreren Zweitausendern eingekreist. Man erreicht das Tal von der Nordseite her über eine Piste, teils asphaltiert, über den 1.630 m hohen Terthorja-Pass und von Süden her über eine Piste, die schlecht befahrbar ist. Wir entscheiden uns für den Hinweg für den Trethorja Pass und wollen für den Rückweg die Südroute verwenden.

Da wir im Tal wandern wollen, werden wir dort campieren.

Bevor wir aus Shkodra fahren, fahren wir eine Tankstelle an. Hierbei ist mir wichtig mit Kreditkarte bezahlen zu können, da ich bisher erst 100€ umtauschen konnte.

Der ältere Tankwart tankt den Wagen höchst präzise voll. Sein jüngerer Kollege der an der Kasse sitzt kann leider mit Nullen nur nach dem Prinzip „eins, zwei, viele..“ umgehen. Und so wird die Kreditkarte statt mit 9.000 Lek, mit 90.000 Lek (umgerechnet ca. 600€) belastet. Daraufhin beginnt eine Odyssee, ich fahre mit dem älteren Tankwart nach Shkodra und wir besuchen jede Bank die ihm einfällt um die Transaktion zu stoppen (vermute ich zumindest anhand der Gestik, den niemand spricht Englisch…). Irgendwann habe ich dann die zündende Idee, auf der Straße halte ich einen jungen Mann an, dieser kann Englisch und so bitte ich ihn zu dolmetschen. Nachdem ich also klar gemacht habe, dass ich meine Bank benachrichtigen werde die Transaktion zu stoppen und die Benzinrechnung in bar begleichen werde kann es endlich los gehen.

Erst um halb 12 verlassen wir die Tankstelle um uns auf den Weg ins Tal Theth zu machen.

Die kurze, sehr holprige Offroadpiste verläuft drei Stunden über die SH21. Anfangs eine verhältnismäßig gut ausgebaute Teerstrecke verwandelt sie sich sehr schnell in eine serpentinenreiche Schotterpiste die uns steil und kurvenreich durch die Berge führt. Die Piste ist gerade breit genug für ein Auto dennoch kommt uns einigemal das Thethtaxi, ein Sammeltransporter für Talexkursionen sowie ein paar Einheimische PKW entgegen. Die Ausweichmanöver auf der schmalen Piste, mit teils tiefem Blick ins Tal sind nichts für Menschen mit Höhenangst.

In Theth wollen wir eine kleine Rundwanderung gehen, jedoch ist es brütend heiß und wir werden von jeder uns entgegenkommenden Person angebettelt, teils sehr aggressiv, teils eher amüsant, dennoch ist es anstrengend und so kehren wir nach einer Stunde um.

Wir Campiren im Vorgarten eines Bauernhofes, eigentlich ganz nett, hätte das WC jemals einen Lappen oder eine Bürste zu Gesicht bekommen…

In der Nacht fängt es stark an zu regnen und so ist uns leider am nächsten Morgen die Südroute aus dem Tal versperrt. Wir müssen deshalb wider über den Terthorja- Pass.

Den Nachmittag verbringen wir mit Essen und Baden im Lake Shkodra.
Theth:
Bild Bild
Bild

Am nächsten Tag wollen wir in den Osten Albaniens, nach Kukes. Hier beginnt eine Piste am Schwarzen Drin entlang bis nach Peshkopia. Die Piste, nachdem wir deren Einstieg gefunden haben ist wunderschön. Sie schlängelt sich eng am Hang oberhalb des Drins gelegen durch die Bergwelt. Immer wieder durchfahren wir kleine Höfe die Ziegen und Schafe züchten. Die Berghänge sind grün und der Fluss schimmert „Eisblau“. Die erste Querung des Flusses eine Brücke die nicht sonderlich vertrauenserweckend aussieht, jedoch hält nutzen wir auch direkt um ein Bad im Fluss zu nehmen. Erfrischt fahren wir den restlichen Tag am Fluss entlang. Die Suche nach einem Nachtlager gestaltet sich schwierig, die Piste ist eng und durch die Berge gibt es kaum Freiflächen wo wir unser Dachzelt aufstellen könnten. So fahren wir einige abenteuerliche Stichstraßen bis wir schließlich auf einer Ziegenfarm landen. Hier scheint sogar Camping angeboten zu werden, denn die Bewohner scheuchen als sie uns sehen die Ziegen aus dem Grundstück und winken uns heran. Wir entscheiden uns hier zu bleiben, besonders nachdem wir das einfache aber saubere Badezimmer gesehen haben.

Wir haben gerade unser Zelt aufgebaut und genießen die herrliche Aussicht und das Farbenspiel der untergehenden Sonne als Tumult ausbricht. Einige der Kinder, die die Ziegen hüten beginnen laut zu rufen, und plötzlich stürmt einer der Bauern mit einer Kalaschnikow an uns vorbei und feuert in die Luft.

Wir müssen wohl etwas erschrocken ausgesehen haben den der Bauer hält uns wenig später ein Telefon hin, am anderen Ende der Leitung sein Sohn, dieser spricht englisch und sogar deutsch.

Er erklärt uns, dass ein Wolf die Ziegen angreift, was wohl häufiger vorkommt seit Wölfe nicht mehr gejagt werden dürfen.

Nachdem sich die Aufregung gelegt hat essen wir zu Abend, von der Bäuerin bekommen wir ein riesen Stück frischen Ziegenkäse und Ziegenjoghurt.

Die Piste entlang des Schwarzen Drins:
Bild Bild Bild

Die Ziegenfarm:
Bild

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 17. September 2017, 18:34
von DUbisch
Weiter gehts:
Am nächsten Morgen kaufen wir noch etwas Ziegenkäse und machen uns auf den restlichen Weg nach Peshkopia zurückzulegen.
Bild

Dabei begehe ich einen kleinen Fehler als uns ein Fahrzeug entgegenkommt… etwas übermütig will ich an den rechten Pistenrand fahren um das andere Fahrzeug passieren zu lassen. Ich übersehe dass sich unter dem Gestrüpp ein Wassergraben befindet, bis ich das realisiere stecken beide Räder auf der rechten Seite bereits im ca. 30cm tiefen Graben. Erst mit hektischem Lenkradreißen kommen wir nach 10m gezwungener geradeausfahrt frei.
hier mal ein (sieht wenig spektakulär aus, hatte es aber in sich) Bild vom Graben, freigefahren :anim:
Bild
Bild

Der Rest vom Tag vergeht dann ohne weitere Ausrutscher.

Wir fahren nach Tirana, wo wir für zwei nächte in einem Hotel schlafen, auch wenn uns der Fronti fehlt ist so ein richtiges Bett und vor allem eine Klimaanlage schon sein Geld wert ;)

Auf dem Weg Nach Tirana:
Bild

Wir erkunden in dieser Zeit Tirana, eine quirlige, sympathische Stadt, die viele Einblicke in das Kommunistische Regime zulässt. Besonders gut fanden wir die Ausstellung Bunk art. Dabei geht es vor allem um die Inhaftierung von Politischen Gegnern und „anders denkenden“…
Das hatten wir uns verdient:
Bild

Noch ein paar Eindrücke aus Tirana:
Bild Bild
Bild Bild


Aber auch die Kneipen und Cafes sind zu empfehlen!

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 17. September 2017, 19:13
von hoersturz
Hallo DUbisch,
Schöne Bilder :D
Toller Bericht. Wenn ich mal groß bin will auch nach Albanien :lol:
Ne, im Ernst. Albanien will ich mal erkunden. Nen Reiseführer hab ich schon. Jetzt brauch ich noch Zeit und Geld...

Grüße
Klaus

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 17. September 2017, 19:24
von DUbisch
Hallo Klaus,
Danke!
Zeit, da hast du wohl recht... die Fahrt ist schon lange, aber die gehört halt zum Urlaub, und Kroatien ist ja auch schön... :meinung:

Geld, ich hab ein Beispiel: ein Doppelzimmer in Tirana kostet (normaler, guter Standard) 25€ also etwa soviel wie ein voller Tisch im guten Restaurant für zwei Personen ! ! ! Wir haben selten so guten, günstigen Urlaub gemacht. respekt

Jetzt ist alles noch sehr ursprünglich, wird sich aber sicher in den nächsten paar Jahren ändern... recht viele Wohnmobile sind jetzt schon da... :schimpf:

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 17. September 2017, 19:27
von JEOH
Moin DUbisch,

respekt vor der Reise in eine der ärmsten Regionen in Europa. Weil früherer Ostblock, haben wir das bisher komplett ausgeblendet :oops:

Doch Deine Bilder sind so beeindruckend, das müssen wir uns noch einmal überlegen. Scheint wirklich eine Reise wert zu sein!
Danke für den schönen Bericht.

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 17. September 2017, 21:00
von hoersturz
Jan, was machst im nächsten Urlaub? :lol:

DUbisch, mit Geld meinte ich eigentlich den Sprit für die Reise. Ich gehe extrem selten auf Campingplätze oder zum Essen. Bei mir ist Sprit und Maut der Größte Posten bei meinen Reisen... :o
Aber wenn ich dein Beispielpreis sehe, dann ist Übernachtung mal im Hotel und mal Essen gehen echt im Budget.

Grüße
Klaus

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 20:52
von DUbisch
Ja, nicht nur wegen des Budgets, Albanien ist toll: voller toller Menschen und der Offroader findet auch genug Abenteuer :anim:
Ich mach mal weiter:

Am Tag darauf machen wir uns auf den Weg Richtung Küste, wir wollen die Karavasta Lagune mit dem Fronti erkunden. Schon kurz nach der Ankunft im Pinienwäldchen das die Zufahrtsstraße der Lagune umgibt sehen wir unseren ersten Pelikan.

Bild Bild

Die Lagune selbst macht Spaß: sandige, einsame Fahrwege. Teils am Strand entlang oder schon im flachen Wasser der Lagune. Nachdem wir einem netten Platz für einen Kaffe gefunden haben und diesen mit einem kleinen Snack zu uns genommen haben machen wir uns auf den Weg aus der Lagune Richtung Berat wo wir die Altstadt besichtigen. Am Abend gibt es Nudeln im Fronti.

Bild Bild

Am nächsten Tag wollen wir eine Piste am Osum Canyon entlang fahren. Deshalb machen wir uns auf von Berat nach Polican, dabei fahren wir durch eine Region in der früher Waffen für das Regime hergestellt wurden. Überall kann man die Schornsteine der unterirdischen Produktionsanlagen erkennen.


Bild Bild Bild

Der Canyon ist wunderschön, und wir finden auch die abenteuerliche Brücke die den Beginn der Piste entlang des Canyons markieren soll. Leider finden wir danach nicht die richtige Piste, immer wieder stehen wir in einer Sackgasse oder fahren in die flasche Richtung weg vom Canyon. Bei einem der vielen Wendemanöver müssen wir über eine Böschung fahren, rückwärts. Dabei habe ich nicht an die Schmutzfänger gedacht, der links vorne fehlt seit dem seltsamerweise ;)

Bild Bild Bild

Wir beschließen uns den Canyon von der asphaltierten Seite aus anzusehen, den ganzen Tag mit wenden zubringen macht nicht wirklich Spaß…

Doch auch hier, mit einigen anderen Touristen geteilt ist der Canyon einen Besuch wert.

Den Abend verbringen wir auf dem gleichen Campingplatz wie den Tag zuvor.

Am folgenden Tag wollen wir die Piste von Berat nach Kelcyra nehmen, sie gilt als Geheimtip. Und das ist sie auch. Hoch in die Berge, mit grandiosen Ausblicken, vielen Schildkröten und spannenden Geröll- Passagen. Wir benötigen fast den ganzen Tag für die Strecke. In Kelcyra kaufen wir in einem kleinen Laden das nötigste, bekommen kleine Pfirsiche geschenkt und fahren dann noch durch den gleichnamigen Canyon. Den Abend verbringen wir in Gjirokaster, in der Nacht stürmt es heftig.


Bild Bild
Bild Bild

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Samstag 23. September 2017, 16:19
von Asconajuenger
Sehr schöner Bericht!
Erinnert mich landschaftlich an das nahe gelegene Kosovo und Mazedonien, das ich ein halbes Jahr als Bw Soldat besuchen durfte.
Wäre bestimmt mal eine Reise wert.

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 24. September 2017, 11:48
von Duetze75
Bin ja ein bekennender Kroatienfan aber wenn ich mir die Bilder ansehe steht Albanien auch mal ganz oben auf der Liste !

Da bekommt man richtig Lust den Dicken zu packen und los........ :freak:

Re: Albanien 2017 oder unsere 9 Ländertour

Verfasst: Sonntag 24. September 2017, 16:55
von DUbisch
So und nun der letzte Teil :xmas:

Am nächsten Tag fahren wir noch eine Piste durch die Berge, Ziel Vlores, bzw. als Zwischenziel die Ausgrabungen von Aminatia, ja Kultur muss auch sein…

Bild Bild Bild
Die Ausgrabungen, (hier das Theater):
Bild


In Vlores steuern wir einen Platz am Strand an, hier baden wir und lassen es uns bei Essen und Raki gut gehen. Der nächste Tag wird gemütlich, wir versuchen nach einem späten Frühstück auf die Halbinsel von Caraburun zu gelangen. Das Militär hat jedoch sämtliche Pisten und Wege verschlossen, wohl seit der Hafen für die NATO von Bedeutung wurde.

Bild Bild Bild

Bei einem unserer Versuche entdecken wir jedoch eine alte Kirche und nach einigem suchen finden wir tatsächlich eine kleine Piste die uns zu ihr führt. Nach Deren Besichtigung wir uns auf den Weg Richtung Norden machen, wo wir einen Campingplatz mit tollem Sandstrand finden, an dem wir direkt stehen können.

Bild

Für die nächsten zwei Tage steht noch der Ohrid See auf dem Programm, auch hier können wir direkt auf einem Restaurantparkplatz am Seeufer stehen. Das Essen und der Raki sind ebenfalls ausgezeichnet :funny:

Bild Bild

Fast am Ende des Urlaubes, wir gönnen uns noch einen Tag auf dem tollen Campingplatz und machen uns dann auf den Weg nach Durres zur Fähre.
Beim warten schauen wir uns die Stadt an.

Bild

Die Überfahrt von Durres nach Ancona in Italien dauert 18h und die Kabine ist sehr dreckig… Nach Ankunft fahren wir durch die letzten zwei Länder unserer Reise zurück nach hause.
Es war ein spannender Urlaub, inklusive Kulturschock, super lieber Menschen, tollem Essen und das ganze bezahlbar mit viel Abenteuer… Wir sind uns beide einig, Albanien haben wir nicht zum letzten Mal bereist! Vor allem da wir das Gefühl haben noch ganz viel nicht gesehen zu haben!
Wir haben in knappen drei Wochen, laut GPS etwa 7600km zurückgelegt, lt. KM Zähler knappe 8700km (das Navi war glaube ich erst in Montenegro eingeschaltet) und 9 Länder durchquert: Östereich, Slowenien, Kroatien, Bosnien Herzegowina, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Italien, Schweiz. Einen ausführlichen Bericht, mit mehr Bildern könnt Ihr in ein paar Wochen auch auf unserer Homepage lesen.