Sicher 4X4 fahren I. Teil

Hier kann alles zum Thema Fahrgelände und Touren gepostet werden.

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Agilis
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Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von Agilis » Donnerstag 26. Juni 2008, 23:35

Hallo alle zusammen!

Nun habe ich mal 2 monate mit meinem Frontera beschäftigt den ich mir eigentlich nur angeschafft hatte weil er billig war, wenig Km auf dem Tacho und eben Beziner ist. Ich arbeite ab und zu im Irak an ein paar Reportagen. Da verbrauchen die allen Dieseltreibstoff für Generatoren um Strom zu erzeugen. Benzin ist da, wie z.B. in England auch, viel billiger und einfacher zu beschaffen.

Nun ist habe ich ja mehr als 10 Jahre Erfahrung mit Toyotas (LJ 78, Bushtaxi und natürlich auch dem LC 100, den auch als gepanzerte Version) Der Frontera ist fast zu schade um auf diesen Strassen im Irak benutzt zu werden.

Jedenfalls hab ich hier mal ein paar Erfahrungen zusammen gestellt. Die richten sich mehr an diesjenigen von Euch die nicht extrem Off-road fahren, sondern einfach den Nutzwert ab und zu aussch¨pfen wollen. Die Material verschlingenden Touren stehen nicht im Vordergrund sondern losfahren und ankommen. Und das geht mit dem Frontera A ganz gut. Das Fahrzeug ist vollkommen unterbewertet. Ich glaube sogar das er gute Chancen hat, ganz im Sinne der mittlerweile vollkommen verschwundenen englischen Autoindustrie, ein Sammlerstück zu werden das trotz allem immer seine Alltagstauglichkeit erhalten wird.

Wenn beide Teile fertig sind werde ich das als klitzekleines Handbuch als pdf file zum download hochladen. Bevor das geschied wäre ich für Berichtigung, Korrektur usw ganz dankbar.

Ja, und dann ein paar schöne Urlanbsfahrten!


Und nun geht's los:

Die meisten Fahrzeuge werden von 2 Rädern angetrieben, entweder durch Heck- oder Front-Antrieb während Allradfahrzeuge eben von allen Rädern angetrieben werden. Wenn alle 4 Räder angetrieben werden kann sich das Fahrzeug sich auch noch sicher fortbewegen wenn ein Rad keine Traktion hat. Allradantrieb sorgt für mehr Traktion als Heck- u. Front-Antrieb und sorgt darum für sicheres Fahren auf unbefestigten, schlechten Wegen, egal ob sie nun sandig, matschig oder glatt sind.


Allgemeines zum 4X4:
Hat ein Fahrzeug grundsätzlich permanenten Allradantrieb ist keine zusätzliche Aktion nötig um in einer problematischen Situation sicher weiterfahren zu können. Wenn der Wagen allerdings die Option eines zuschaltbaren Allradantriebs hat müssen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden.
Generell sollte der Wechsel von 2X4 zu 4X4 vorgenommen werden wenn das Fahrzeug steht. Natürlich kann der Allradantrieb auf während der Fahrt gemacht werden, das braucht aber Übung, weil sonst schöne Schäden angerichtet werden können wenn im falschen Moment geschaltet wird. Mir scheint das Frontera Getriebe ein äußerst gutmütiges Teil, aber wenn's erst mal singt geht’s schnell ganz kaputt.
Also wenn der Wagen im 4X4 Modus ist leuchtet eine Lampe auf , aber um sicher zu sein das wirklich der Allradantrieb in Funktion ist, fahre ich ein paar Meter bevor ich in ein Matschloch fahre und dann darin feststecke.


Sperren der Vorderradnarben:
Nur einfach mit der Schaltung in den Allradantrieb wechseln ist nur die Hälfte der Prozedur alle Räder antreiben zu lassen.
1.Manchen „Puristen“ unter den Allradlern halten die manuelle Sperrung der Vorderräder für am sichersten. Dazu muss ausgestiegen werden um an den Vorderradnarben die Stellung in Richtung „Lock“ gedreht werden.
2.Das „Power Locking“ funktioniert beim Frontera automatisch wenn der Allradantrieb eingelegt wird. Das kleine Problem dabei ist das der Wagen etwas rückwärts gefahren werden muss, - also wenn Du erst mal stecken geblieben bist, ist das etwas komplizierter (Ich höre schon die Cowboys: „ach das geht immer!“) Am besten also, wenn auf unbefestigten Untergrund gefahren werden soll, gleich auf den H4 oder gar L4 zu wechseln. Das schont einfach Material.
3.Automatic: das geschieht in dem Moment wenn der Fahrer in den 4X4 Modus wechselt.



Grundsätzliches zum Off-Road fahren:

Gangschaltung Position
Fahrbedingungen
H2 (für schnelles Fahren im 2X4 Modus)
Diese Stellung ist ideal für alltägliche Situationen auf trockenem, harten Straßen. Diese Position ist einfach viel Material sparender und vor allem, bei konstant 90 km/h fahre ich den alten Frontera mit 8 Litern, also 1000 km mit einer Tankfüllung!
H 4 (für schnelles Fahren im 4X4 Modus)
Normales, schnelles Fahren auf nassen und glatten Straßen und natürlich mit dem Anhänger weil einfach mehr Traktion gewährleistet ist. Mehr-Verbrauch: ca 2 Liter.
L 4 (Low-speed 4X4)
Diese Position ist am besten für maximum an Power und Traktion, also zum bergauf- und bergab-fahren, off-road, und andere ziehen wenn sie stecken geblieben sind. LANGSAM FAHREN IST EIN MUSS!!!




LSD & Differentialsperre:

Mit einem LSD (Limited Slip Diffential) sind einige Fahrzeuge ausgestattet; wenn ein Rad anfängt durchzudrehen das LSD überträgt automatisch die Kraft auf das andere Hinterrad.
Die Differentialsperre kann Vorder- und/oder Hinterrad-Antrieb sperren. Das hat den Vorteil wenn ein Räderpaar links oder rechts durchdreht. Before diese Funktion genutzt werden kann muss erst auf H4 oder L4 umgeschaltet werden (ich kenn das nur vom LC100, der Frontera 2.0i hat diese Funktion überhaupt nicht.) überhaupt ist die Differentialsperre mit Vorsicht zu genießen denn wenn die für Vorder und Hinterad eingesetzt wird kann die Kiste vollkommen außer Kontrolle geraten (Ich wäre mit einem LC 100 deswegen fast einmal bei einer Fahrt im Erdbebengebiet im Kaschmir in eine Schlucht gesaust :D)


Brems-Phänomen bei engen Kurven
Manchmal ersteht der Eindruck das Fahrzeug würde abgebremst (oder als ob das Rad blockiert) wenn Du enge Kurven fährst. Das wird allgemein als das „tight corner braking phenomenon“ beschrieben und ist das Resultat des Unterschieds in der Rotationsgeschwindigkeit für Vorder- und Hinterräder. Dies ist nicht Dein Fahr-Fehler. Wenn Du das aber auf befestigter Strasse machst resultiert es nur in unnötiger Abnutzung der Reifen und kann auch zu Schaden in der Mechanik führen. Lass nach auf der Strasse enge Kurven im 4X4 Modus zu fahren und fahre außerhalb des Zentrum das zur Sperre des Differentials für.



FAHRTECHNIKEN

(dieser ganze Absatz ist eigentlich eine Tabelle und ist dann einfacher zu verstehen...)
Situation Fahreigenschaften / Untergrund Gangwahl
Bergauf
Steigung, Lânge der Steigung, Oberfläche (wie solide, Glätte, Lücken) Gefälle und/oder Kurve am Gipfel
Wähle einfach einen Gang der ausreicht Dich hochzubringen und den Du nicht wechseln musst
Bergab
Gefälle, Lânge der Steigung, Oberfläche (wie solide, Glätte, Lücken)
Besser einen kleinen Gang benutzen um den Motor als Bremse zu benutzen
Graben
Beite, Tiefe, Winkel, Oberfläche (Sand, Steine, Matsch,
Du musst den richtigen Anfahrtswinkel auswählen und ich komme hier später noch zu diesem Punkt.
Am Abhang
Winkel, Breite, Länge, Oberfläche
Ähnlich wie bergauf, wenn Du den Gang wechseln musst, hat der Frontera oft nicht genug Drehmoment.
Matschiger Untergrund
Winkel (zu starke Winkel führen zu wegrutschen), Distanz, gibt es bereits eine Fahrspur
Niedrigen Gang
Fluss
Tiefe, Breite, Distanz, Fliessgeschwindigkeit des Wassers, Flussbettbeschaffenheit, L4
Sandboden
Steigung, Distanz, Oberfläche, Sandtemperatur (wenn heiß ist er weicher), L4
Steiniger Boden
Steigung, Distanz, Oberfläche (Lücken, rutschige Steine, Untergrund-Stabilität), L4
Schnee / Eis
Benutze einen höheren Gang beim Starten und einen niedrigen Gang bei Bergab-Fahrten



BERGFAHREN


Bergauf
Wenn der Hang steil oder rutschig ist ist es wert einen Versuch zu machen wie groß das Risiko ist abzurutschen. Wenn es aber keine Möglichkeit zum Ausprobieren gibt, kann auch eine alternative Stelle ausgesucht werden. Wie auch immer die Anfahrt muss konstant und langsam genug sein um eventuelle Löcher im Boden nicht schnell zu durchfahren weil die nur unnötig den Unterboden des Fahrzeugs beanspruchen.
Geschwindigkeit, Distanz und Richtung: Am besten die Anfahrt mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit aus einer ausreichenden Distanz starten. Den Gang auf halbem Weg wechseln ist nicht ratsam. Wichtiger ist das Du am besten gleichmäßig den Berg hinauffährst, vor allem wenn es eine lange Auffahrt ist. Wenn Du trotzdem den Gang wechseln musst, tue es so schnell wie möglich mit wenig Nutzung der Kupplung um möglichst wenig Geschwindigkeit und Traktion zu verlieren. Sei sicher das es auf der anderen Seite, vom Gipfel aus nicht gleich wieder steil abwärts geht... :-)
Beschleunigung: Darum fahre den Gipfel langsam aber gleichmäßig an und verlangsame die Beschleunigung je mehr Du zum Gipfel kommst damit Du nicht über das Ziel hinaus schießt. Wenn Du Traktion verlierst weil der Untergrund glatt, matschig oder weich ist, nimm das Gas etwas weg bis Du wieder Traktion spürst.
Rcovery: Wenn Du vor dem Erreichen des Ziels schon wegrutscht sicher Dich am besten mit dem Motor ab, nur bremsen führt oft dazu das Abrutschen noch zu verstärken. Vor allem wenn Du hängen bleibst lenke gerade zu dem Ziel und benutze dann den Rückspiegel um langsam zurück zu rollen. Es ist am besten nicht die Bremsen zu benutzen damit die Räder dabei nicht blockieren. Wenn's denn nicht anders geht, z.B. bei Automatic 4X4's funktioniert die Motorbremse nicht so gut was durch mit ABS noch komplizierter wird, also benutze die Bremsen vorsichtig um das Fahrzeug unter Deiner Kontrolle zu behalten.

Bergab
Gangwahl und Bremsen: ein niedriger Gang ist i.d.R. besser als die Bremse zu benutzen. An einem steilen oder glitschigem Hang benutze ich besser L4 um die Maschine als Bremse zu benutzen. Hier gilt auch wieder das gleiche wie schon erwähnt wenn Du eine Automatik mit ABS fährst...
Richtung einhalten: Bergabfahren ist am besten geradeaus. Wenn ein oder zwei Reifen den Bodenkontakt verlieren ist es am besten schnell etwas zu beschleunigen damit die Traktion wieder hergestellt wird.
Lange Abfahrten: jedes Fahrzeug hat die Tendenz von selbst zu beschleunigen wenn sie abwärtsfahren, trotzdem versuche eine konstante Geschwindigkeit beizubehalten.
Benutzung der Kupplung: Wenn die Kupplung benutzt wird verliert der Motor seine Funktion als Bremse. Dem folgt Verlust an Traktion und beschleunigt das Fahrzeug. Sei vorsichtig!


Graben durchfahren
Anfahrts- u. Durchfahrtswinkel: Klar das Du langsam heran fährst um maximale Kontrolle zu behalten. Ein direktes Anfahren hat oft zur Folge das die Stoßstange am tiefsten Punkt im Graben aufsitzt. Wenn Du in einem Winkel anfährst erhöht dies die Bodenfreiheit. Ausserdem wird bei einer angewickelten Anfahrt jedes Rad gezwungen nacheinander in den Graben zu fahren was den Schock aufs Fahrwerk mindert. Dabei musst Du aber darauf achten das wenigsten 3 Räder gute Bodenhaftung haben, wenn nämlich 2 Räder keine Bodenhaftung haben kann die Karre leicht festsitzen. Natürlich nur mit H4 oder L4 und vorsichtig einen Graben anfahren!
Fahrgeschwingkeit und Beschleunigung: Fahre erst mal langsam mit erst einem Rad und beschleunige etwas bis das Rad aus dem Graben ist. Dann mit dem nächsten Rad in den Graben bis alle 4 Räder durch sind. Auch glitschigem Boden musst Du entsprechend beschleunigen.
Tiefe des Grabens: Natürlich nicht in einen tiefen Graben reinfahren und hoffen das geht schon. Ich suche mir immer Steine oder Holz auf die ich drauffahren kann.

Abhang entlang fahren
Wenn Du Schiss hast am besten so weit wie möglich auf die Seite zum Hang aufwärts schauen. Im Kashmir nach dem Erdbeben waren die meisten Pisten ziemlich verrutscht und weil der Boden weich war bestand immer die Gefahr abzurutschen. Vor allem aber kippt auch ein 4X4 ab einer Schräge von ca 30 Grad einfach auch mal um. Nicht viel beschleunigen und bremsen. Für Hangfahrten gilt: In der Ruhe liegt die Kraft!

Matschiger Boden:
Der Fahrweg: am besten nur durch seichten Matsch fahren. Beim Frontera habe ich herausgefunden das die verträgliche Matschtiefe nicht über die Höhe des Differential gehen sollte. Klar fährt der auch durch tieferen Matsch, aber ich meine hier Schlammdurchfahrten von mehr als einem Kilometer Länge. In einer Panzerspur macht der Frontera (auch der LC100) nix mehr...
Gangauswahl: da lässt sich argumentieren, aber ich habe herausgefunden das ein Gang unter dem der sonst für eine schlechte Strasse benutzt wird. Wenn Dein Frontera eine Differentialsperre hat aktiviere sie.
Kupplung: Am besten ist eine konstante Geschwindigkeit in der die Traktion nicht verloren geht und wechsle dann einfach nicht den Gang, denn der Wagen wird durch tiefen Morast so stark abgebremst das er leicht stecken bleibt.
Lenken: Mit dem Lenkrad herum spielen führt nur zu unnötigem Widerstand und Verlust der Durchfahrtsgeschwindigkeit. Behalte Deinen Kurs bei.
Reifenluftdruck: Oftmals verklebt sich Morast im Reifenprofil mit der Folge das der Reifen keinen Griff mehr hat, durchdreht, steckenbleibt und Du dann durch den tiefen Morast laufen musst um eine Winsch zu benutzen (siehe Winde benutzen). Um das verkleben des Reifenprofils mit Matsch zu verhindern kann der Reifendruck kann der Reifendruck reduziert werden. Beim Frontera A ist am besten 1,2kg/cm2 bis 1,5kg/cm2. Das erhöht natürlich die Bodenhaftung. Ganz genau umgekehrt ist es wenn der Matsch sehr nass ist ist eine Erhöhung des Reifendrucks besser um die Bodenhaftung zu erhöhen weil dann der flüssige Matsch aus dem Profil geschleudert wird.


Fuss-Durchfahrten:
Anfahrtswinkel und Fahrweg: auf jeden nicht wie Rambo gegen den Strom fahren, sondern immer schön mit dem Strom. Das Wasser sollte nicht tiefer als der Mittelpunkt der Räder sein. Cowboys bestätigen das tiefer möglich ist, aber was ich beschreibe richtet sich vornehmlich an diejenigen von Euch die nicht dauernd an ihrem Frontera schrauben wollen :-). Glaub nur nicht das ein stilles Wasser weniger Risiken in sich birgt: oft ist das Flussbett vollkommen moderig und/oder sandig. Außerdem ist Wasser immer tiefer als es aussieht, Du kannst Deiner Einschätzung 20 bis 30 % mehr Wassertiefe hinzufügen um sicher zu sein.
Gangwahl und Geschwindigkeit: L4 ist am besten und eine gleichmäßige Geschwindigkeit verhindert das in die Maschine und/oder Luftzufuhr eindringt. Das ist dann ein richtiges Problem.
Lenken: Oft reflektiert das Sonnenlicht stark auf der Wasseroberfläche so das das Flussbett nicht zu sehen ist was es natürlich fast unmöglich macht zu sehen ob große Steine oder sonstige Hindernisse im Weg liegen. Falls das Rad bei einem Aufschlag auf einem Hindernis herum schlägt hast Du am besten hast Deine Daumen nicht im inneren des Lenkrads.
Das Wichtigste bei einer Flussdurchquerrung ist die Auswahl des Ziels am gegenüberliegenden Ufer. Diese Stelle sollte möglichst einen stabilen Untergrund und möglichst geringer Steillage vorweisen damit Du mit dem Wagen auch sicher wieder aus dem Fluss herausfahren kannst. Meistens ist diese Tatsache nicht richtig eingeplant und die meisten bleiben dann beim Verlassen vom Fluss stecken.

Es folgt in den nächsten Tagen noch mehr:
Sand-Fahren
Felsige Oberfläche
Schnee
Verlassen von einem überschlagenen Fahrzeugen
Winschen-Techniken
Kontrollen vor und nach Off-Road
Time is nature's way to keep everything from happening at once...

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Re: Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von Blindfish » Freitag 27. Juni 2008, 00:07

Hi Agilis,

nette Idee.


Ich hab's erstmal nur überflogen. Es wäre schön für den Text, wenn der Genitiv nicht zu kurz käme.

Agilis hat geschrieben:... beim Verlassen vom Fluss ...
... liest sich dann schöner :meinung:



Agilis hat geschrieben: ... und fahre außerhalb des Zentrum das zur Sperre des Differentials für.
Hä? hmm

Agilis hat geschrieben: ... mit Matsch zu verhindern kann der Reifendruck kann der Reifendruck reduziert werden.


Ich bin gespannt auf die PDF-Datei.
Grüße, Ingo


*Spontaneität will wohl überlegt sein.*

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Sicher 4X4 fahren II. Teil

Beitrag von Agilis » Freitag 27. Juni 2008, 15:23

Ja, ja, die gute alte Gramatik...
also denn gut, wo Du recht hast hast Du recht: Beim Verlassen aus dem Fluss.
Auf Englisch oder Französisch ist das alles viel einfacher, weil ich seit 20 Jahren als "Euroschrott" fast nur noch diese Sprachen benutze.
Übrigens tolle Mopeds hinter Deinem Fronti.

Fahren auf sandigem Untergrund
Traktion & Reifendruck: sandiger Boden ist meistens weich und der Abrollwiderstand hoch. Je heißer der Sand desto weicher und es gilt wie für matschigen Boden darauf zu achten das die Traktion erhalten bleibt. Um nicht im Sand stecken zu bleiben kann es hilfreich sein den Reifendruck etwas zu reduzieren, - aber nicht gleich so viel Luft raus laufen das der Reifen aus der Felge rutscht ( vor allem beim schnellen Fahren auf einem „Waschbrett“ ist der Reifen ist ziemlich starken vertikalen Schwingungen ausgesetzt und „wabbelt“ in der Felge herum bis er dann irgendwann raus springt was dann natürlich eine ganz neue Dimension von Problemen hervorbringt...)
Gangauswahl: der hohe Rollwiderstand muss berücksichtigt werden und meistens ist L4 die beste Wahl. Wenn es die Bodenbeschaffenheit es zu lässt natürlich auch H4, - dann aber Vorsichtig wenn Du den Luftdruck zu sehr vermindert hast.
Lenken und Kupplung: Vor allem spontane Lenkmanöver sind oft eine Ursache für alle möglichen Probleme, vom stecken bleiben bis zum umkippen. Wer faul ist und keine Lust hat bei Höchsttemperaturen in der Sonne herum zu schaufeln sollte es nachlassen mit der Kupplung herum spielen führt oft dazu das das Fahrzeug wegen dem hohen Rollwiderstand einfach stecken bleibt. Als Regel kann Du mal diese Gleichung benutzen: 15 Minuten schaufeln in durchschnittlichen Mittel-europäischen Temperaturen bedeutet ca. 60 Minuten schaufeln bei 45-50 Grad Celsius, - 4X soviel Energieaufwand. Darum, wähle einen Gang für die gesamte Strecke die Du durch den Sand fährst und versuche zu vermeiden zu schalten. Wenn's nicht anderes geht sollte das ganz schnell geschehen damit kaum Geschwindigkeit verloren geht.
Anhalten im Sand: Wenn Du trotz allem anhalten muss lass den Wagen von selbst ausrollen bis er stehen bleibt, weil die Benutzung der Bremsen dazu führt das der Wagen im Sand einsinkt. Bei Sandünen niemals bergauf sondern nur bergab anhalten wenn sonst nirgends fester Boden in Sicht ist.

Fahren auf felsigem Untergrund
Gangwahl & Geschwindigkeit: L4 ist auch hier am besten wenn der Boden steil und voller dicker Steine ist. 5 km/h ist etwa die vernünftige Geschwindigkeit um auf jeden Fall rechtzeitig reagieren zu können. Außerdem „schießen“ die Reifen Steine die das Fahrzeug beschädigen können und/oder in ein größeres Loch zu fahren oft Schäden an den Rädern und Fahrwerk zu Folge hat.
Fahrtweg: Wenn das Gelände richtig viele Hindernisse hat, ist es besser wenn jemand anderes außerhalb zur Sicherheit des Wagen den Fahrtweg aussucht und Dich hindurch führt. Es gibt scharfkantige Steine. Und wenn Du über einen Felsen oder größeren Stein fährst vergewissere Dich das der nicht wegrutscht, weil wenn der unter den Wagen rutscht bleibst Du stecken, - oder im übelsten Fall die ganze Kiste umkippen lassen.
Reifendruck: Wie schon in anderen Situationen beschrieben kann auch auf solch einer Geländebeschaffenheit die Verringerung des Reifendrucks zu besserer Traktion verhelfen, aber meistens ist normaler Luftdruck besser um Schäden an den Reifen zu vermeiden.
Lenken: Ein fester Griff am Lenkrad ist ganz wichtig, aber wie schon bei der Flussdurchquerung, nicht die Daumen innerhalb des Lenkrads positionieren, wenn das Lenkrad wegen einem Hindernis umschlägt verlierst Du eventuell die Kontrolle.

Fahren auf Schnee und Eis
Auf verschneiten Strassen gibt es gewöhnlich keine besonderen Probleme mit dem Frontera. Bei Verwendung von Schneeketten lässt sich praktisch jede Situation meisten. Darum gehe ich hier nicht besonders auf diese Situation ein, wohl aber wenn Du im Winter Off-Road fährst.
Oberfläche untersuchen: manchmal liegen im Schnee eben Gegenstände (große verschneite Steine usw.) oder wenn Du von der Straße abfährst auch Bäche die nur leicht zugefroren sind. Das musst Du herausfinden, denn bei Kälte zu schaufeln ist noch unangenehmer als bei Hitze. Außerdem sollte die maximale Schneehöhe bei nassem Schnee nicht über das Differential reichen, bei trockenem Neuschnee bis zur Stoßstange, - alles was tiefer ist macht Deinen 4X4 zu einem Schneeräumfahrzeug und Du musst dauernd den Schnee wegdrücken. Die Schneequalität spielt auch eine Rolle beim Rollwiderstand: Matsch und nasser Schnee fordern mehr Leistung und Traktion. Wenn es natürlich schon eine Fahrspur gibt, einfach die benutzen.
Geschwindigkeit: auf der Straße etwas die Hälfte der sonst üblichen Geschwindigkeit.
Anfahren: Gemächlich natürlich und sanft mit der Kupplung operieren und besser in einem höheren Gang fahren (was beim Frontera ja ganz toll möglich ist!)
Lenken: Nur weil Du mit einem Allrad rumfährst schützt nicht davor das die Kiste ausbricht. Gute Reifen sind trotzdem ein muss. Wenn ein 4X4 erstmal ins Schlittern kommt verhält er sich genauso aufgeregt wie jedes andere „normale“ Fahrzeug. Scharfe Kurven mögen zwar zu Erlebniswert betragen und wenn der Wagen erst mal anfängt herum zu drehen haut er immer in die niedrigere Richtung und/oder die Richtung des Rades das rutscht ab (egal ob auf der Straße oder im Gelände). Nun tippst Du vorsichtig aufs Gaspedal um diese Schleuderbewegung auszugleichen und schon hast Du wieder volle Kontrolle. Wenn das Fahrzeug Traktion verliert mach nicht den Fehler überzureagieren / „über kompensieren“. Du muss einfach auch etwas Vertrauen in den Allradantrieb haben das er sich von selbst wieder fängt, - wenn Du zu stark gegensteuerst kann das manchmal eine eigentlich simple Situation nur komplizierter machen, nämlich wenn der Wagen wieder volle Traktion hat und dann eigentlich ungewollt eine extrem scharfe Kurve macht.
Bremsen: Am besten vorher etwas in sicherer Umgebung testen. Immer schön langsam in die Kurven fahren und vor schon befahrenen Strassen an Kreuzungen ist es immer glatt!
Bergauf: Das Problem ist oft nicht Dein eigenes Fahrverhalten und Du bleibst dann einfach in einem Stau von steckengebliebenen LKW's und Pkw's hängen. Dann schau Dir erst mal die Situation an und ob Du an all den hängen gebliebenen vorbei ziehen kannst, dann den ganzen Berg wieder runter und mit Anlauf einfach stetig aber langsam an allen vorbei (langsam!, weil Kids kommen glatt auf die Idee eine Schneeballschlacht mitten auf der Straße zu machen weil sie denken das da kein Auto mehr kommt!)
Bergab: Niedrigeren Gang wählen und schön gemütlich den Motor als Bremse benutzen. Niemals in Panik auf die Bremse steigen, das setzt richtig Fliehkraft in Bewegung und Du verlierst die Kontrolle komplett.
Schneeketten hab ich noch nie benutzen müssen Bei Benutzung ist darauf zu achten das die einen schwächeren Griff gegen Horizontalkräfte heben.



Verlassen eines umgestürzten Fahrzeugs

Die Ursache warum Fahrzeuge auf die Seite / Dach stürzen liegt entweder an einem scharfen Bremsmanöver, zu schnell in die Kurve gejagt, Crash oder weil auf ein Hindernis gefahren wurde.
Maximaler Winkel bevor: Die maximale Schräglage bevor ein 4X4 umkippt liegt bei etwa 30 Grad links/rechts, und das wenn es nicht fährt! 40 Grad für Vorn/Hinten Richtung. Wenn das Fahrzeug aber fährt und noch unnütze hastige Lenkmanöver hinzukommen kann es eben auch schon vor erreichen dieser Schräglagen umfallen.
Zusätzlich zur Respektierung maximaler Geschwindigkeit und der Unterlassung von halsbrecherischen Lenkungsmanövern bleibst Du am besten auch von Wegen fern die sich eventuell einfach „auflösen“ (z.B. wenn plötzlich Wege zu Flüssen werden, ja,ja der Klimawandel bietet so richtig schöne Abenteuerspielplätze...) Vorsicht ist auch auf steilen Abfahrten geboten. Auf felsigen Untergrund kann in Verbindung mit einer Lücke im Fahrweg selbst ein 15 Grad Winkel zum Verhängnis werden. Am besten wäre wenn Du in sicheren Situationen etwas übst um die Limits zu „fühlen“ bevor Du Dich ungeübt in einer wirklich kritischen Situation wieder findest!
Ich glaube persönlich nicht so sehr an die Verbesserung und Modifizierung am Fahrwerk weil diese Veränderungen den allgemeinen Gebrauchswert mindern und ich die dann in anderen Situationen immer mit einbeziehen muss.
Verlassen des umgestürzten Fahrzeugs: Vor allem keine Panik, der Frontera hat zwar Blech so dünn wie Papier, aber an den Stellen die für die Sicherheit wichtig sind ist er richtig toll und stabil. Beim Umfallen verbiegt sich nicht viel was nicht auch wieder rausgedrückt werden kann. Also keine Panik!!!
Motor abstellen: Wenn der Motor abgestellt ist fängt der Wagen erstmal nicht an zu brennen und ist vor anderen Probleme (Motor, Reifen usw. geschützt.
Vorkehrungen bevor Ausstieg: Sicherheitsgurt abnehmen und so wegstecken das Du Dich beim Aussteigen darin nicht verhedderst! Schau mal in welche Richtung Du am besten aussteigst, so das Du nicht plötzlich in einen Abgrund fällst...
Öffnen von Tür und/oder Fenster: wenn das Fahrzeug verzogen ist besser nur ein Fenster öffnen damit die Verschränkungen nicht noch zunehmen. Wenn natürlich die Deformation so stark ist das Du nicht einmal ein Fenster öffnen kannst muss eine Fensterscheibe dran glauben. Eindrücken ist besser als einschlagen (bei Brillenträgern egal)!
Das eigentliche Verlassen ist dann einfach wenn Du immer weist was und wohin Dein nächster Schritt Dich führt. Beim Rausklettern achte auf die Reifen, die drehen sich nämlich manchmal noch. Es besteht natürlich auch immer noch die Gefahr das ein heisses Auspuffrohr ein Feuer wegen auslaufendem Öl oder Benzin auslösen kann, also Nase auf!
Und am wichtigsten ist das Du heraus findest ob der Wagen noch einmal umkippen kann wenn Du ihn verlässt weil die Gewichtsveränderung die Balance verändert. Wenn Du an einem Berghang umgefallen bist bloss nicht in Richtung Gefälle raushopsen, da kullert die ganze Kiste über Dich drüber.
Wenn Du aus dem Wagen raus bist auf weit genug weggehen. Eine sichere Distanz ist mindestens 10 Meter. Der Wagen kann warten bist Du sicher bist das er nicht doch anfängt zu brennen.


Seilwinden Techniken

Ich habe Seilwinden dazu benutzt um Steinbrocken von der Straße zu zerren und mich auch ein paar steile Abhänge hoch zu ziehen und wieder herunter zu lassen. Eine Autoseilwinde ist eine Seilwinde für ein Fahrzeug, komm bloß nicht auf die Idee damit Menschen und Objekte abzuseilen oder hoch zu ziehen!
Winschen bedarf eines Ankers: Dazu können andere Fahrzeuge aber auch natürliche Objekte wie Bäume usw. gebraucht werden. Wichtig bei der Wahl ist das dieser „Anker“ auch wirklich die Last aushält und nicht mitten in der Aktion schlapp macht.
Winsch-Aktion: Erst mal entscheiden wie schwer das Objekt ist das bewegt werden soll, wie lang das Seil sein darf und dann die Richtung festlegen in der gezogen werden soll. Der Zugwinkel sollte nicht mehr als 15 Grad vom Mittelpunkt des Seil betragen. Wenn Du einen Wagen zum ziehen benutzt, Handbremsen und evtl. Steine vor den Reifen. Zusätzlich kann Du noch Deinen Fuss auf die Bremsen pressen. Auf jeden Fall solltest Du Dich nun wirklich nicht nahe des Zugseils aufhalten, - wenn das aus irgendeinem Grund nachgibt oder reißt, wirken dessen Enden wie eine Peitsche.
Wenn Du mit dem Zugwinkel von 15 Grad nicht auskommst, z. B. weil Du ein Fahrzeug aus einem Bach ziehen willst aber nicht gerade vor dem Ufer parken kannst, benutze einen Baum in der Nähe als Zweitanker. Über eine Rolle kannst Du dann auch in einem 45 Grad Winkel ziehen. Damit verhinderst Du das Dein Fahrzeug umkippt.
Bitte benutze eine Decke den Du um den Baum wickelst wenn Du ihn als Anker benutzt um die Beschädigung so gering wie möglich zu halten. Den erwähnten Peitschen-Effekt der beim reißen des Seils entsteht kannst Du dadurch mindern indem Du eine andere Decke über das Seil in dessen Mitte legst.
Wenn Du die Seilwinde wieder aufrollst mach es ordentlich, denn wird sie länger nicht verwendet wird das Material steif und ist nicht mehr zu gebrauchen, das ist so ähnlich wie mit einem Fallschirm...

Konvoi Fahren



Ich bin kein Militärkopp und hab keine Ahnung was die bei "Y-Tours" für Regeln haben, aber bei den UNO Organisationen und den anderen Vereinen aus dem „humanitären Zirkus“ gilt die Regel das Du für das Fahrzeug hinter Dir verantwortlich bist. Nur wenn Du das in Sichtweite hast kannst Du sicher sein das jedes Problem sofort erkannt wird.
Fahr niemals zu dicht an das voraus fahrende Fahrzeug, wenn es stecken bleibt klatscht Du direkt in das hinein.
Ausserdem, manchmal fliegen ja auch Steine unter den Reifen herum die dann direkt in Deiner Fronterascheibe landen könnten.

Und zum Schluss das Wichtigste: Nach einer Off-Road Tour MUSS das Fahrzeug natürlich genau angeschaut werden, kein Öl oder sonstiges Leck, keine Schnitte in den Reifen, Radmuttern sitzen fest, Licht funktioniert, Benzinleitung ok usw, usw. Ich denke das jeder sein Fahrzeug selbst am besten kennen sollte.
:wink:
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AW: Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von Opel on tour » Donnerstag 12. Februar 2009, 16:49

Hallo !
Kurz eine Frage : Wie vertragen sich Kat und Ölwanne mit Wasserdurchfahrten ? Es gibt ja ein kräftiges Temperaturgefälle zwischen dem Wasser und den Keramikelementen im Kat ... ist Deinem Auto beim "Erfrischen" mal etwas passiert ?
M

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AW: Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von oakman » Donnerstag 12. Februar 2009, 17:04

Schau mal hier http://forum.opel4x4.de/phpBB/viewtopic ... 3930#73930,
da ist Deine Frage doch schon beantwortet
Auch Wasser ist ein edler Tropfen, vermischt man ihn mit Malz und Hopfen



32,69,72,73,74,80,81,85,86,87,89,90,94,97,99,00,01,03,05,06,08,10 und auch dieses Jahr stimmen alle ein, wird ein Fußballclub aus dem Süden, Deutscher Meister sein

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Re: AW: Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von Agilis » Samstag 21. Februar 2009, 16:12

Opel on tour hat geschrieben:Hallo !
.. ist Deinem Auto beim "Erfrischen" mal etwas passiert ?
M
Sorry für die späte Antwort, war unterwegs.
Ich fahre einen ganz alten 2.0i ohne Kat und irgentwelche anderen gadgets. Ob das den Kat beschädigen würde weis ich nicht, aber da ist doch alles sowieso heiss das der Temperaturunterschied sich wohl erst bei langen Wasserdurchfahrten bemerkbar macht.
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AW: Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von Asconajuenger » Donnerstag 23. Januar 2014, 01:39

Für Allradanfänger und frisch Offroad infizierte bestimmt sehr nützlich!
Aber auch alte Hasen finden hier bestimmt noch etwas wissenswertes!
Desshalb hab ich's mal oben angepinnt! ;)

Hier noch eine Ergänzung!
Es stehen hier auch die Vor- und Nachteile drin, von elektronischen und mechanischen Allradsystemen!
Und auch warum das ABS im Gelände deaktiviert ist!

http://www.iglhaut-allrad.de/content/view/93/120/

Und hier noch was zu Wasserdurchfahrten!

http://www.landcruiser-club.ch/landcrui ... chfahrten/

Und das is auch noch gut:

http://www.reiseglueck.ch/fahrzeug/9-tr ... road-tipps

Steht zwar in der Masse überall das gleiche drin, aber hier und da gibt's doch noch ein paar extra Tipps und Tricks! ;)

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Fahrzeug: ehem: Frontera A Sport 2,0 (C20NE), OME + längere Schäkel, jetzt Jimny (Neuwagen)
Wohnort: Sachsen

Re: Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von Rocky1964 » Donnerstag 23. Januar 2014, 10:28

Agilis hat geschrieben:... 2X4 ...
hmm :crazy: wahh respekt

Da mehrfach im Text so geschrieben, kanns nicht nur ein Schreibfehler sein... Soviel zur Substanz.

Antriebsformel 2x4 würde bedeuten: von 2 vorhandenen Rädern werden 4 angetrieben. Wie soll das gehen? Richtig ist 4x2.

Wie sind eigentlich die Quellen zum Text?
Die Ernsthaftigkeit eines Offroaders erkennt man an der Kennzeichenbefestigung...

und wer keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.

Wolf 1

AW: Sicher 4X4 fahren I. Teil

Beitrag von Wolf 1 » Donnerstag 23. Januar 2014, 12:54

das ganze in Kurzform.So lernt man es bei der Bundeswehr.

-Einsteigen,Anschnallen (gilt auch für Beifahrer)
-Motor starten
-Allrad aktivieren
-einen kleinen Gang einlegen,evtl. gleich Untersetzung
-der jeweils eingelegte Gang bleibt bei Bergab/Auffahrten drinn,bis die Kiste festgefahren ist oder abgewürgt wurde
-bei Bergabfahrten möglichst Fuß von der Bremse
-unbekannte Tiefe Gewässer die durchfahren werden müssen,vorher genau inspizieren
-wenn möglich nicht alleine Geländefahren
-festgefahren,,,schauen ob die vorderen Räder gerade stehen und nicht eingeschlagen sind
-Schrägfahrten vermeiden
-nach der Geländefahrt,Fahrzeug inspizieren
-alles andere learnig by doing :funny:

Gruß Wolf :freak:

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