Motor - Zerlegung 3.5 L

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gipsy
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Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von gipsy » Montag 3. Dezember 2007, 16:47

Ich zerlege gerade meinen Monterey 3.5 L
Ohne Bühne und Schlagschrauber geht fast gar nichts
:wand:
Daher nur zu empfehlen, wenn man dies zur Verfügung hat

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Micha
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AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Micha » Montag 3. Dezember 2007, 17:10

Hey gipsy

Dann wünsch ich dir mal viel viel Glück :freak: :freak:
Gruß Micha

Ein Tag hat 24 Stunden - Eine Kiste Bier 24 Flaschen - das kann kein Zufall sein

Frontmann

AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Frontmann » Montag 3. Dezember 2007, 17:12

was fehlt denn dem guten Stück?

gipsy
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AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von gipsy » Mittwoch 5. Dezember 2007, 07:26

Das Probem war, daß ich auf ca 600 km etwa 1 Liter Öl nachkippen konnte.
Nach Kontrolle der Zündkerzen hab ich feststellen müssen, daß dieZündkerze im 6. Zylinder komplett im Öl schwamm.
Eine Drcukprüfung selbst hat nichts ergeben, so daß nun der gesamte Zylinderkopf runter muß um zu sehen, was defekt ist.

Ursache ist eine defekte Ventilschaftdichtung.

Nun heißt es Ventile neu einschleifen und zugleich alle Hydrostößel zu ersetzen (nicht zwingend notwendig, aber wenn man schon dabei ist :oops: :anim:




weitere Bilder können auf Wunsch noch eingestellt werden.

Ich überleg gerade, wenn ich Zeit dafür hab, eine komplette Reparaturanleitung einzustellen.

Gruß Gipsy

Frontmann

AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Frontmann » Mittwoch 5. Dezember 2007, 08:02

Wenn die Kerzen im Öl stehen, kann es aber nicht die Kopfdichtung sein, sondern die Ventildeckeldichtung. Die Hydros und Ventile würd ich auch nur dann wechseln, wenn ein konkreter Schaden und Leistungsverlust durch sie vorliegt.

Die ZKD ist ja viel weiter unten und kann unmöglich Öl in die Kerzenschächte drücken.

gipsy
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AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von gipsy » Mittwoch 5. Dezember 2007, 18:27

Das die Kopfdichtung es nicht ist, war klar, jedoch besteht die Möglichkeit, daß es sich um die Kolbenringe handelt, so daß der Kopf sowieso runter muß.


Gipsy

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bretti
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AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von bretti » Freitag 7. Dezember 2007, 11:01

Das hatte ich letztes Jahr bei meinem 3.2 V6 auch, allerdings mit geringerem Ölverlust. Hab ne neue Ventildeckeldichtung bekommen und gut wars.

Gruß

Bretti

Frontmann

AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Frontmann » Freitag 7. Dezember 2007, 11:50

ich denke nicht, dass es die K-Ringe sind. Würde erst mal die VDD erneuern und die Ventilschaftdichtungen kann man ja ohne den Kopf auszubauen erneuern. Dazu gibt man mit einem Adapter Druckluft in die Zylinder, sodass die Ventile nicht hineinfallen können.

gipsy
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AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von gipsy » Freitag 7. Dezember 2007, 18:40

Der Kopf ist schon komplett runter, die Ventiele sind auch schon ausgebaut und auch die Ventielschaftdichtungen.
Jedoch ist bei diesen leider kein Schaden also Risse oder sonstiges festzustellen.

Handelt es sich tatsächlich um ein Problem an den Kolbenringen ?
Der Wagen hat erst 120 Tkm runter, da dürften diese eigentlich nicht defekt sein.

Bin über jeden Rat dankbar

Gruß Gipsy

Frontmann

AW: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Frontmann » Samstag 8. Dezember 2007, 13:00

Aus der Ferne lässt sich das leider schlecht beurteilen. Den Ventilschafdichtungen siht man das häufig nicht so an. Oftmals sind sie verhärtet, so dass sie nicht mehr vollständig am Ventil anliegen. Wenn nun die Führung etwas ausgeleiert ist und der Schft eine Radialbewgung macht, entsteht ein kleiner Spalt. Durch den Unterdruck im Saugtrakt wird dann das Öl regelrecht angesaugt, sobald die Drosselklappe geschlossen wird. An den Einlassventilen zeigt sich das auch durch Ablagerungen.

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Re: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von der_timm » Donnerstag 16. August 2018, 20:49

Hi,
der Beitrag ist ja schon etwas her, würde mich aber mal interessieren was nachher raus kam.

Lg aus dem Münsterland
Tim
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Re: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Metaller27 » Freitag 17. August 2018, 09:41

Zu dem Fall kann ich Dir nichts sagen, habe aber gerade einen 6VE1 Motor zerlegt und baue diesen neu auf.
Der Ölverbrauch bei dem Motor ist leider typisch und aus meiner Sicht eine Fehlkonstruktion. Der Kolben hat pro Seite nur 2 kleine Löcher unterhalb der Ölabstreifringe, sollte diese im Laufe der Jahre verkleben, das tun Sie leider. Besteht ohne Zerlegen keine Möglichkeit diese frei zu bekommen.
Beim 3.5 er heufen Sich inzwischen Pleuellagerschäden, meine musste auf 1mm Untermass geschliffen werden.
Ich habe zwischenzeitlich einige 6VD1 und 6VE1 zerlegt, beim Revidieren setzte ich zusätzliche Bohrungen in den Kolben für besseren Ablauf. Der Ölverbrauch sinkt deutlich.
Leider sind Motor Ersatzteile entsprechend teuer, mein aktueller Frontera verbraucht auch 1Liter auf 600km, solange keine weitere Schäden auftreten, bekommt der günstiges 20W50 aus dem Kansister, kommt deutlich günstiger als entsprechende Reparaturen. Beim meinem 3.5 sind beim Zerlegen 2 Kopfschrauben abgerissen, liest man immer wieder bei den Motoren. Die ausbohren war eine 3Tage Arbeit. Sollten Fragen bezüglich Zerlegen, Ersatzteilen etc.. auftreten einfach melden.

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Re: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von der_timm » Freitag 17. August 2018, 11:15

Hi,

Superbesten Dank, gibt es von den Bohrungen Fotos?

lg tim
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Re: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Metaller27 » Samstag 18. August 2018, 14:27

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Re: Motor - Zerlegung 3.5 L

Beitrag von Metaller27 » Samstag 18. August 2018, 14:35

Einen fertigen Kolben habe ich gerade nicht, aber einfach 3 Bohrungen ergänzen mit 2,5mm. Beim ersten Kolben wurden die Ölabstreifringe bereits gereinigt. Beim dem 2 siehst du das beginnende Problem, in Regelfall sind die Ablaufbohrungen bei erhöhtem Ölverbrauch komplett zu, dann natürlich auch die Ölabstreifringe komplett fest. Da hilft dann wirklich nur noch Zerlegen und mechanisch reinigen. Da helfen keine Wunderöle oder Zusätze. Sollte der Ölverbrauch noch im Rahmen sein, kann ein gutes Öl mit entsprechend Spülungen evtl. noch was helfen.

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